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Dämmung Gartenhaus

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  1. #1

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    Dämmung Gartenhaus

    Guten Tag!

    Ich bekam ein wunderschönes Stück Land vererbt mit einer 6x6m Gartenhütte darauf, die als Ferienhaus/ Partyhütte genutzt wurde. Steht auf 9x 65cm - Punktfundamenten mit Armierung. Ich würde diese Hütte gerne weiter nutzen, nur wird es mir trotz der vorhandenen Gipskartoninnendämmung Nachts viel zu kalt.

    Die Außenbretter sind sehr marode, deshalb möchte ich diese wechseln, daher kam ich auf die Idee gleich noch besser zu dämmen.

    Das Gartenhaus ist in Rahmenbauweise errichtet. Ich habe 15cm Luft zwischen Brettern und Gipskarton, das gleiche auch beim Dach und Boden (nur dort ist kein Gipskarton). Meine Vorstellung als Laie wäre, die Hohlräume mit Dämmwolle auszukleiden, Folie drüber (nach außen) und neue Bretter drauf.

    Werde ich Probleme bekommen, wenn ich das so mache? Wenn ja, welche und was würden Sie mir an der Stelle raten?



    Mit freundlichen Grüßen
    Bender
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  2. Dämmung Gartenhaus

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  3. #2
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    Hab ich meine Frage im falschen Thema gestellt?


    ...oder ist das garnicht so einfach, wie ich es mir vorstelle? Habe leider sonst niemanden vom Fach und kann mir auch niemanden leisten. Ich mache mir hauptsächlich Sorgen wegen eventueller Feuchtigkeit in den Wänden, wenn ich mit Folie anbringe.

    Meine Internetrecherche ergab die oben genannte Lösung. Trotzdem finde ich immer wieder widersprüchliche Angaben auf "Fachseiten" und bin mir nicht sicher. Kann mir niemand helfen?


    MFG
    Bender
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  4. #3

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    Hört sich nicht so schlecht an, aber um genaues zu sagen müsst ich mir die Hütte ansschauen...Weil das Problem sind die Anschlüsse und Übergänge von Dach zur Wand z.B.

    Und der Boden, der wird auch saukalt sein, da wirst du dann warscheinlich auch was machen müssen...
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  5. #4

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    Stell halt nen Holzofen rein
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  6. #5
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    Leider war ich erst einmal auf diesem weit entfernten Grundstück und habe deshalb keine Bilder. Was ich gesehen habe, die Balken scheinen ausgefräßt zu sein, so dass der Rahmen wie eine Steckkonstruktion ineinander greift. Mehr als Schrauben habe ich auf den ersten Blick nicht entdeckt. Der Übergang von Dach zu Wand ist mit einem Schaum ausgefüllt, konnte da nicht viel erkennen.

    Ja, durch den Boden zieht es am schlimmsten, dort würde ich es genauso mit Mineralwolle und Folie auskleiden. Die Konstruktion ist in einem super Zustand, trotz 14 Jahre Alter. Das Dach ist auch noch völlig dicht, Scheinbar wurden hier doppelt Schweißbahnen aufgetragen, da die Schicht sehr dick ist. Also alles in gutem Zustand, bis auf die Außenbretter an den Wänden.


    Der Punkt ist, dass ich auch gerne mal 2 Wochen Urlaub dort machen können will, ohne, dass in kühleren Jahreszeiten beim Heizen und Kochen innnen die Balken faulen oder quellen und schimmeln. Der Dämmwert muss nur einigermaßen gut sein, dort ist ein leistungsfähiger Holzofen... nur momentan ist heizen in der Hütte der Versuch, den Bodensee mit nem Feuerzeug zu erwärmen, da das Gartenhaus ursprünglich für Sommeraufenthalte gedacht war. Ich bin aber begeisterter Ski- und Snowboardfahrer...
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  7. #6

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    Die Folie gehört aber raumseitig der Dämmung, also - von außen gesehen - dahinter, nicht davor!
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ja... das ist genau einer der widersprüchlichen Punkte, wo ich mir nicht drüber klar werde. Viele sagen auch die Folie muss außen hinter die Außenbretter, da sonst die Wolle auskühlt. Was soll ich denn jetzt denken? Außen und Innen, wäre das eine sichere Lösung?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Bender Beitrag anzeigen
    Außen und Innen, wäre das eine sichere Lösung?

    Ja, das ist die korrekte Lösung...

    Innen eine Dampfbremse, sauber verklebt und aussen eine Winddichtigkeit, also eine normale Unterdeckbahn oder Unterspannung mit einem geringen Dampfbremswert. Wenn du die Hütte ordentlich damit einpacken kannst sieht das doch schon ziemlich gut aus...
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  10. #9
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    Vielen VIELEN Dank für die schnelle Hilfe!

    Das mit dem Übergang von Dach und Wand scheint mir jetzt mehr und mehr kniffelig zu sein. Bei der Dachdämmung soll, soweit ich das mitbekommen habe, ein gewisser Hohlraum sein zur "Belüftung" vorhanden sein. Kann ich hier einfach dünnere Wolle nehmen? (zB 12cm - dann hätte ich 3 cm Luft zwischen Dachhaut und Dämmung)
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  11. #10

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    wie ist die Raumhöhe? Du könntest ja eventuell die Sparren aufdoppeln und dadurch dir Platz für mehr Dämmung schaffen...

    Du solltest auch an die Bodendämmung denken, da brauchst du dann auch so 10 - 15 cm für. Und unter 2,30m Raumhöhe solltest du ja nicht gehen...

    Was ist da für ein Dach drauf?
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  12. #11
    Themenstarter

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    Ja, also das ist sehr unkonventionell.

    Die Raumhöhe beträgt 4,50m (Boden-Traufe)
    " " " 5,25m (Boden-First)


    Ich nehme an, dass 2 Stockwerke geplant waren, aber der Innenausbau nie wirklich stattgefunden hat. Also Raumhöhe habe ich mehr als ich brauche. Ja, das aufdoppeln wäre eine Möglichkeit. Wäre auch nicht sooo teuer...

    Beim Boden hätte ich den Vorteil, dass ich unter die Konstruktion passe und von unten dämmen könnte ohne innen etwas zu verändern. Die Hütte steht am Hang, auf der Bergabgeneigten Seite habe ich ungefähr 1, 2m Bodenfreiheit bis zu den tragenden Kanthölzern. An der gegenüberliegenden Seite habe ich immernoch um die 30cm. und bis zu den Bodenbrettern 45cm. Ich kann mir das nur so erklären, dass hier ein kleiner Keller oder Stauraum geplant war.

    Das Dach sieht aus wie bei Wiki das Sparrendach beschrieben ist.


    MFG
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  13. #12
    Themenstarter

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    Halt, nein - Entschuldigung, es handelt sich um ein Pfettendach. Ganz sicher.
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  14. #13

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    Folie wozu?

    Im Gegensatz zu Boden und Dach würde ich in die Wände keine Folie machen. Keine Ahnung, wozu die gut sein soll. Stattdessen aber außen auf die Ständer OSB-Platten, die an den Stößen verklebt werden. Auf die OSB-Platten dann Dachlatten als Hinterlüftungsebene und darauf das Fassadenholz. Zwischen den Ständern verwendest Du am Besten einen Dämmstoff, der etwas "Masse" hat, wie zB Zellulose oder Holzweichfaser.
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  16. #14

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    Moin,

    OSB außen, innen nix an Sperre geht schief... OSB sperrt feuchtigkeit vergleichsweise gut, also wird sie ungehindert bis zur kalten Seite der Dämmung vordringen und dort vor der OSB-Platte auskondensieren, ohne durch diese hindurch abgeführt zu werden.
    OSB sehe ich hier nur als alternativen Windschutz für die Kaltseite der Dämmung, mit dem Manko der gerinen Dampfdurchlässigkeit. Klappt nur sinnvoll, wenn dann Innenseits der Dämmung eine deutlich bessere Dampfbremse verbaut wird, was dann wohl Folie bedeutet, um einen zur OSB geringeren Dampfeintrag zu bekommen.
    Vorteil der OSB also nur noch die ggf. austeifende Wirkung auf die Konstruktion. Die Hinterlüftung der Außenfassafe hilft da auch nuichts, da das innenseits der OSB anfallende Kondensat kaum durch diese hindurch zur Hinterlüftung gelangt.

    @Bender
    Bisschen was zum Spielen mit verschiedenen Konstruktionen: www.u-wert.net
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  17. #15
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    Nabend!

    Ich werde wohl auch noch die Eingangstür gegen eine Doppelglastür mit annehmbarem U-Wert von einem Experten tauschen lassen. Ansonsten werde ich die Dämmung soweit selbst hinbekommen, vor allem durch eure Hilfe. Vielen Dank!

    MFG
    Bender
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