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Schneefanggitter an Fahrweg Pflicht?

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  1. #1

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    Daumen hoch Schneefanggitter an Fahrweg Pflicht?

    Hallo,

    eine Kollegin hat grade mit Ihren "Hintermann" Stress. Folgende Situation, an Ihren Haus am vorderen Teilgrundstück führt direkt daneben der 3 Meter breite Fahrstreifen für das Hintere Teilgrundstück vorbei. An der Hausseite sind nur normale Fenster, also keine Tür. Nun fängt es an zu tauen, und die Schneemassen rutschen vom Dach auf den 3 Meter breiten Fahrstreifen. Der Hintermann beschwert sich nun, dass er auch hätte erschlagen werden können, und Schneegitter Pflicht seien.

    Ich kenne die Schneegitter immer nur über der eigenen Eingangstür, kann den Hintermann allerdings verstehen. Hat er recht? Müsste ein Schneegitter installiert werden?

    Grüße,
    Florian
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  2. Schneefanggitter an Fahrweg Pflicht?

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  3. #2

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    §32 LBO Berlin:

    "(8) Dächer an Verkehrsflächen und über Eingängen müssen Vorrichtungen zum Schutz gegen das Herabfallen von Schnee und Eis haben, wenn dies die Verkehrssicherheit erfordert."
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  4. #3
    Themenstarter

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    alles klar, macht auch sinn, und das wird ja auch eine Verkehrsfläche sein.

    Dankeschön!
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  5. #4

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    Muss mich grad hier mal mit ranhängen, da ich kürzlich mit meiner Nachbarin auch ein ähnliches Problem hatte.

    Folgende Situation: alle Häuser an der Straße stehen Giebelseite an Giebelseite, d.h. jeglicher Schnee fällt vom Dach entweder in den Garten hinten oder auf die Straße vorne (kein Gehweg vorhanden). Mein Haus steht als einziges Haus 90° gedreht dazu, d.h. mein Dachschnee fällt auf der einen Seite auf einen kleinen Fußweg zwischen Nachbarhaus und mir, auf der anderen Seite, wo sich auch meine und die Haustüre der Nachbarin befindet, landet der Schnee auf der Hoffläche zwischen unseren beiden Häusern (Hausabstand ca. 3,5m, Hof gehört jeweils zur Hälfte mir, zur Hälfte der Nachbarin).

    Im Rahmen der Dachdämmung und Neueindeckung habe ich an beiden Seiten Schneefanggitter anbringen lassen, da die Dachdecker meinten, das sei notwendig, einerseits wegen des Fußwegs, andererseits wegen der Hauseingangstür.

    Bei den starken Schneefällen im Januar/Februar hat sich jetzt mehrfach meine Nachbarin beschwert, dass sie ständig meinen heruntefallenden Schnee wegschippen müsste.

    Den Winter 2008/2009 habe ich noch mit altem Dach mitgemacht, da landete der Schnee zum größten Teil auf meinem Teil des Hofs, weil er einfach heruntergefallen ist. Jetzt, durch die Schneefanggitter, hatten sich diese irgendwann zugesetzt und der weiter von oben abrutschende Schnee hat sich dann a la "Sprungschanze" über die Gitter hinweg den Weg nach unten gebahnt und landete größtenteils auf ihrer Seite bzw. direkt vor ihrer Tür. Ich konnte das auch durch ein Dachfenster schön nachvollziehen, als ich etwas nachgeholfen hatte.

    Um den Unfrieden in Schach zu halten, habe ich dann zweimal täglich auch den Hofteil der Nachbarin mitgeräumt, allerdings ist das natürlich keine befriedigende und vor allem keine dauerhafte Lösung (man muss dazu sagen, dass sich die Nachbarin durch alles gestört fühlt: Türfarbe, Hausfarbe, Dachfarbe, ins Schloß fallende Türen, parkende Autos usw.).

    Die Frage ist nun, wie ich hier weiter vorgehen kann. Der Dachdecker meinte, dass sich das im nächsten Winter entschärft, wenn die Dachziegel etwas Schmutz angesetzt haben, momentan seien sie noch sehr glatt, so dass immer gleich größere Mengen abrutschen. Evtl. sollte ich nochmal in Halbhöhe des Daches eine zweite Reihe Fanggitter einbauen lassen, aber meines Erachtens verschlimmere ich die Situation doch dann eher, weil der von oben kommende Schnee mit noch größerer Wucht abstürzt, oder?

    Was würdet ihr empfehlen? Bin ich hier in der Pflicht, etwas aktiv dagegen zu unternehmen oder habe ich durch meine bisherigen Maßnahmen eigentlich genug getan? Ich möchte halt nicht, dass sich die Dame irgendwann mal auf meine Kosten ihre gebrochenen Beine o.ä. sanieren lässt.

    Vielen Dank.

    Gruß
    Alex
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