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  1. #1

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    Abschließbare Fenstergriffe

    Unsere Fenster (Neubau) erfüllen hinsichtlich Pilzkopfverriegelung und Glas den WK2-Standard. Dazu sollen wir jetzt abschließbare Fenstergriffe bemustern. Diese finden wir allerdings rein optisch nicht schön und würde gerne auf den Schlüssel verzichten.

    Außerdem weiss ich jetzt schon, dass wir nicht so diszipliniert sind, ständig alle Fenster abzuschliessen und dann den Schlüssel nicht stecken zu lassen.

    Frage: Machen wir einen großen Fehler, wenn wir die einfachen Griffe verwenden? Welches "Mehr" an Sicherheit habe ich durch die Schlösser eigentlich?

    Danke und Gruss
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  2. Abschließbare Fenstergriffe

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  3. #2

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    dann brauchste auch kein WK2, und schon gar keine A3 Verglasung.
    Du machst es den Einbrechern dann echt leicht!
    Nimm wenigstens eine Hoppe secustik Olive!!!!
    Schau mal bei Hoppe auf der I net Seite, da erklären sie dir wie die secustik Olive funktioniert.
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  4. #3
    Avatar von Love2Salsa
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    Es gibt auch Griffe mit Druckknopf, eingedrückt verriegelt der Griff. Ist von aussen nicht erkennbar und wenn sich dann einer mal die Mühe macht, in dein WK2 Fensterglas ein faustgrosses Loch zu schlagen, um dann den Griff zu betätigen, muss er schon mächtig fummeln, um das Fenster zu entriegeln.
    Habe den Hersteller aber nicht mehr in Erinnerung (Gayko?)

    Oder du schließt nur alle Fenster im EG ab, und zusätzlich die, die leicht zu erreichen sind (über den Balkon oder Garage).

    Oder ein anderer hier hat einen besseren Tip
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  5. #4

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    Zitat Zitat von hfrogger Beitrag anzeigen
    dann brauchste auch kein WK2, und schon gar keine A3 Verglasung. Du machst es den Einbrechern dann echt leicht!
    Wodurch denn?
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  6. #5
    Avatar von Olaf (†)
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    An...

    der richtigen Stelle Loch bohren und Beschlag bewegen....
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  7. #6

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    WK2 = WK2 Beschlag (Sicherheitsschließteile) + P4A (ehem. A3) Verglasung (Sicherheitsglas) + WK2 Griff (absperrbar oder mit Sperrknopf) mit Aufbohrschutz.

    Verzichtet man auf einen Bestandteil, ist das kein WK2-Fenster mehr, sondern ein einbruchhemmendes Fenster ohne Prüfzeugnis. Wahrscheinlich relavant wenns ne Förderung gibt oder was Versicherungsleistungen anbelangt.

    In der Praxis macht der versperrbare Griff überhaupt keinen Sinn, da kein Mensch jeden Tag sämtliche Fenster versperrt und dann auch noch die einzelnen Schlüssel irgendwo versteckt.

    Im EG also Sperrknopf (das ist WK2-tauglich), im Obergeschoß macht man Griffe mit Schlüssel im Kinderzimmer zwecks Kindersicherung.
    Inklusive Drehsperre, das heißt: Ein Kind kann das Fenster kippen und zumachen, aber nicht öffnen.
    Drehsperre kann man dann anhand eines seperaten Schlüssels lösen, wenn man das Fenster reinigen will.
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  8. #7
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    Danke für die Antworten soweit.

    @hfrogger: Der Fensterbauer hatte uns auch die Griffe von H**** vorgeschlagen. Ob es diese Secustik-Funktion jetzt wirklich bringt, kann ich mir kaum vorstellen. So ein Griff kostet im Internet 2.- Euro. Hmm....

    @Romeo: Im Grunde bestätigst Du ja meine Vermutung, dass kein Mensch immer alles abgeschlossen hält und den Schlüssel versteckt. Förderung oder Versicherung ist bei mir kein Thema. Kinderschutz auch nicht mehr, da diese mittlerweile vernünftig.

    Das Stichwort Anbohrschutz hört sich noch interessant an. Heisst das, ich habe einen besseren (Anbohr)Schutz auch wenn ich nie abschliesse?

    Wenn das auch nicht der Fall ist, dann nehm ich echt die 2.- Teile aus dem I-Net und verzichte auf das WK2-Label.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Romeo Toscani Beitrag anzeigen
    ...
    In der Praxis macht der versperrbare Griff überhaupt keinen Sinn, da kein Mensch jeden Tag sämtliche Fenster versperrt und dann auch noch die einzelnen Schlüssel irgendwo versteckt...
    Woher weißt Du das?

    Beim Fenster schließen -Knopf reindrücken - geht schon fast automatisch.
    Schlüssel hängt am Gummiband neben dem Fenster unter der Gardine und kann so nicht verbummelt werden.
    Nichts einfacher als das.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Olaf Beitrag anzeigen
    der richtigen Stelle Loch bohren und Beschlag bewegen....
    ..ich versuch mir das gerade vorzustellen: Da bohrt einer ein Loch...hoffentlich an der richtigen Stelle...um das Zentrum der Griffwelle zu treffen...bohrt dann weiter in die Welle und haut ein geeignetes Werkzeug ein oder bohrt weiter vorne und versucht die Stelle zu treffen an der das Gestänge verläuft?!
    Wie oft kommt das vor?

    Vorteil abschliessbarer Griffe: Es kann kein Kind das Fenster öffnen und rausfallen und bei zwei nebeneinander gekippten Fenstern kann man nicht einfach (wirklich einfach!) ein Fenster per Durchgreifen (wenn der Arm dünn genug ist) oder per Stöckchen, Kleiderbügel (hängen praktischerweise oft auf dem Balkon...) öffnen.....
    gruss
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  11. #10

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ..ich versuch mir das gerade vorzustellen: Da bohrt einer ein Loch...hoffentlich an der richtigen Stelle...um das Zentrum der Griffwelle zu treffen.....
    Das geht viel leichter: Bei uns, in einer Stadtrandsiedlung mit Autobahnanschluß, hausiert jeden Sommer eine Diebesbande, die mit einer Brustleier (weil geräuschlos) durch das Kunststoff oder Holzprofil bohrt, dann einen Klappdietrich durch das Loch schob und mit diesem dann den Beschlag aufdrehte.
    Funktioniert am hellen Tag und auch bei Nacht, wenn die Hausherren unmitelbar daneben schlafen...
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  12. #11

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    Danke Thomas....das gibt mir jetzt zu denken, ob ich nicht die paar Euro in abschliessbare Griffe investieren soll...
    gruss
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  13. #12

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    Gern geschehen, Bernix.

    Man kann gar nicht so doof denken, wie einfach doch manches ist.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Woher weißt Du das?

    Beim Fenster schließen -Knopf reindrücken - geht schon fast automatisch.
    Schlüssel hängt am Gummiband neben dem Fenster unter der Gardine und kann so nicht verbummelt werden.
    Nichts einfacher als das.
    Weil der Schlüssel, der den Griff von INNEN versperrt, hauptsächlich dazu dient, ihn als Kindersicherung einzusetzen oder im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses, wo nicht jeder x-beliebige Mensch das Fenster öffnen soll.
    Sieht dann optisch immer noch besser aus als die Lösung mit dem abnehmbaren Griff.

    Dafür braucht man keinen Fenstergriff absperren, wenn man den Schlüssen dann 1 Meter davon entfernt sichtbar aufbewahrt.

    Im Privatbereich setzt sich das nicht durch, weil die Menschheit eben nicht nur aus Monks mit Zwangs-Neurosen besteht, die vor dem Verlassen des Hauses alle Fenster absperren, Schlüssel verstecken, und noch 17 Mal durch die Bude laufen um zu kontrollieren ob sie die Herdplatte und das Bügeleisen ausgeschalten haben ...

    Zitat Zitat von hausbauer2008 Beitrag anzeigen
    @Romeo: Im Grunde bestätigst Du ja meine Vermutung, dass kein Mensch immer alles abgeschlossen hält und den Schlüssel versteckt. Förderung oder Versicherung ist bei mir kein Thema. Kinderschutz auch nicht mehr, da diese mittlerweile vernünftig.

    Das Stichwort Anbohrschutz hört sich noch interessant an. Heisst das, ich habe einen besseren (Anbohr)Schutz auch wenn ich nie abschliesse?

    Wenn das auch nicht der Fall ist, dann nehm ich echt die 2.- Teile aus dem I-Net und verzichte auf das WK2-Label.
    Ja, der Anbohrschutz betrifft genau den Teil am Getriebe (der wäre ja die Schwachstelle wenn du Sicherheitsglas und Sicherheitsschließteile am Fenster hast, aber man das Getriebe durch Anbohren relativ leicht erreichen könnte) und hat im Grunde nichts damit zu tun ob der Griff versperrbar ist oder nicht.
    Ist dann halt wesentlich umständlicher für den Einbrecher wenn er durch eine dicke Stahlplatte durchbohren muss.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Romeo Toscani Beitrag anzeigen
    ...
    Dafür braucht man keinen Fenstergriff absperren, wenn man den Schlüssen dann 1 Meter davon entfernt sichtbar aufbewahrt....
    Ich weiß nicht, wie Du von außen einen Schlüssel sehen willst, der auf der Innenseite seitlich des Fensters unter der Gardine an der Wand hängt. Und selbst wenn Du es wüsstest, was würde es Dir nützen?

    Vielleicht setzten sich abschließbare Griffe in Österreich nicht durch. Ich will mir da kein Urteil erlauben und schätze auch unsere südlichen Nachbarn als lernfähig ein. Hier sehe ich diese Griffe in Erdgeschossräumen immer häufiger.
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  17. #15

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    ThomasMD, Du hast mich falsch verstanden.

    Ich sprach von der Verwendung des Griffs mit Schlüssel als Kindersicherung (bzw. im Stiegenhaus), so dass von innen nur derjenige das Fenster öffnen kann, der es soll. Und da machts eben keinen Sinn, den Schlüssel direkt daneben aufzubewahren


    btw, bitte in Zukunft auf solche Phrasen wie "schätze auch unsere südlichen Nachbarn als lernfähig ein" zu verzichten, das muss nicht sein. Wenns als "Schmäh" gemeint war, hab ichs nicht so verstanden, sondern eher als arrogant aufgefasst.
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