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Hauskauf

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  1. #1

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    Frage Hauskauf

    Wir planen in Wiesloch ein Haus von 1972 zu kaufen. Es steht in einem gewachsenen Wohngebiet, in einer ruhigen Gegend, zentrumsnah und auch sonst gut. Der Garten ist Süd-West ausgerichtet, die Nachbarn nicht zu eng aber schon direkt angrenzend. Das Grundstück hat 607qm2 das Haus 310qm2, aufgeteilt in drei separate Wohnungen. Die Dachgeschosswohnung ist für 450€ vermietet. Wir würden als 4- köpfige Familie einziehen. In dem Haus wurde ausser den Wasserleitungen nie was saniert und beinhaltet keinerlei Luxus, weder Kamin oder sonstiges. Die Raumaufteilung ist sehr gut, bis auf 2 Wände könnte man alles lassen. Die Fenster müssen komplett erneuert werden, das Haus muss gedämmt werden, Heizung muss neu. Sämtliche Wände und Böden müssen neu gemacht werden, das Dach scheint o.k. zu sein. Es soll 425000 kosten. Klingt das überteuert oder o.k. für Wiesloch? Wie hoch sind den ca.erfahrungsgemäss die Kosten für Heizungsanlage, Dämmung pro qm2, Fußbodenheizung. Und wie macht sich die vermietete Wohnung positiv bemerkbar? Ich habe leider noch garkein Gefühl für diese Dinge. Vielen Dank für die Hilfe!
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  2. Hauskauf

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  3. #2

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    Ohne aussagekräftiges Gutachten zu dem Gebäude und dem Reparaturstau würde ich dem Vorhaben erst gar nicht näher treten.
    Die Überraschungen verbergen sich halt gerne hinter der Tapete!!
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Bauneuling1 Beitrag anzeigen
    Es soll 425000 kosten. Klingt das überteuert oder o.k. für Wiesloch?
    ich kenne zwar die Immobilienpreise in Wiesloch nicht, aber 1370 EURO/m² für ein unsaniertes Haus BJ 1972 ist schonmal ein Wort!
    Abgesehen von den üblichen Umbaukosten fehlt in Ihrer Liste noch die irgendwann anstehende Dämmung der DG-Wohnung (die ist ja wohl auch von 1972) und die Erneuerung der Bäder.
    Sie wollen eine Fußbodenheizung. Das heißt, vorhandener Estrich muss raus --> komplett neuer, höherer Fußbodenaufbau--> Türstürze hochsetzen --> neue Innentüren, neue Bodenbeläge.
    Ich frage mich gerade, was Sie überhaupt -außer dem Rohbau- wiederverwenden können. Das wenige, das finanziell lohnenswert wäre, wird durch die Abriss- Entsorgungskosten wieder kompensiert.
    Um ein Gefühl für Immobilien zu bekommen, sollten Sie sich erstmal einige Häuser in Ihrer Gegend ansehen und die Immobilienpreise vergleichen. Bei dem genannten Kaufpreis und Ihren Modernisierungswünschen können Sie auch einen Neubau ins Auge fassen.
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  5. #4

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    bei dem preis muss das grundstück aber in der besten gegend liegen,
    denn der sach- oder ertragswert kanns nicht sein!
    (<- als ehemaliger rhein-neckar-kreisler)
    hol dir nen fachmann und lass es grob bewerten.
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  6. #5

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    Wer mal wissen möchte, wie in der Gegend um Heidelberg die Preise sind, gebe mal bei immobilienscout24 Heidelberg +20km, ab 300m².
    1-2Mille kommt häufig.
    Zu dem Hauspreis solltest Du einfach mal 100T€+10% hinzurechnen.
    Da wirst Du bestimmt hinkommen, wenn Du am Haus noch etwas machen willst.
    Ist ein Haus 40Jahre alt, sollte man über ein neues Dach nachdenken. War 1970 nicht bei Bädern die braune Phase? Die müssen doch auch raus.
    Alle Fenster neu+ Dämmung. Strom und Wasser?
    Wir hatten uns auch erst überlegt, ein gebrauchtes Haus mit "etwas" größerem Grundstück zu kaufen. Wäre mit Renovierung teurer als ein Neubau geworden und man hätte immer noch ein altes Haus.

    Ach ja, gestern gehört: In St. Moritz kostet der m² 25000€. Da ist Heidelberg noch günstig
    Geändert von kehd (05.03.2010 um 21:27 Uhr) Grund: St. Moritz nachtrag
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Bauneuling1 Beitrag anzeigen
    Die Dachgeschosswohnung ist für 450€ vermietet.

    Und wie macht sich die vermietete Wohnung positiv bemerkbar?

    IMHO macht sich ein für nur 450€ vermietete Wohnung in dieses teure Haus gar nicht positiv bemerkbar.
    Wenn die Wohnung knapp 1/3 der gesamte Wohnfläche hat, ist es ein Verlustbringer.
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  9. #7

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    Wollt Ihr unbedingt eine eine Einliegerwohnung? Ich finde die "Einliegerwohnungswut" hier in der Gegend eher lästig. Das ist natürlich Geschmackssache - aber finanziell lohnt sich sowas m. E. mehr für denjenigen, der das Haus gebaut hat (wegen der Steuervorteile). Der Zweitkäufer hat wenig davon, und die Mieteinnahmen sind nicht üppig.

    Den Preis zu beurteilen, ohne das Objekt gesehen zu haben oder die Lage zu kennen, ist natürlich schwierig. Wie hoch dürfen die Sanierungskosen denn sein? Dämmung, Dach, Heizung, Bäder, ... - da kann Einiges zusammen kommen!
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  10. #8
    Avatar von Andreas1705
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    Naja, Wiesloch ist nicht Heidelberg. Lass Dir von der Gemeinde den Bodenrichtwert geben. Dann kannst Du grob rechnen: Grundstückspreis - Abrisskosten = Wert der Immobile (der Verkäufter wird's natürlich anders sehen und dann muss man sehen, ob man sich irgendwo treffen kann).

    Gruss - Andreas
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