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  1. #1

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    Terrassenkonstruktion nach DIN 18195...

    Hallo.

    Ich mache mir gerade Gedanken über eine Terrassenkonstruktion nach DIN 18195 und frage mich ob beim nachfolgendem Aufbau noch eine zusätzliche Entkopplungsschicht zwischen Fliesenbelag und Estrich eingebaut werden muss.

    Der Aufbau von oben nach unten:

    1. Keramischer Fliesenbelag in Mörtelbett
    2. (zusätzliche Entkopplungsschicht/-matte) ???
    3. Einkornestrich mit Bewehrung
    4. Filtervlies
    5. Drainschicht aus 30 mm Kies oder alt. Drainplatten
    6. Abdichtung nach DIN 18195
    7. Betonplatte

    Anhang 19824

    Vielen Dank.

    Gruß Mathias
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  2. Terrassenkonstruktion nach DIN 18195...

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  3. #2

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    Ich würde schlicht und einfach sagen: Nein. Die Kosten kannst du dir sparen.

    Beste Grüße

    Lina
    Geändert von Achim Kaiser (10.03.2010 um 12:49 Uhr) Grund: Link mit Werbung entfernt
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  4. #3

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    Warum so ein Aufbau?
    Müssen es Fliesen sein?

    Ich bin der Meinung, dass Fliesen draußen nichts zu suchen haben.
    Warum nicht ein paar schöne Natursteinplatten z.B. Travertin?
    Schutz/Filtervlies auf die Abdichtung legen.
    Den Belag auf grauen Porphyr-Splitt 2/5 und mit Fugenmörtel auf Epoxidharzbasis verfugen.


    Das entspricht den heutigen Standards.
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  5. #4
    Avatar von alex2008
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    für was soll denn der Einkornestrich gut sein?
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  6. #5
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    Zitat Zitat von langsky Beitrag anzeigen
    Warum so ein Aufbau?
    Müssen es Fliesen sein?
    Ist nur fürs Studium, bauen will ich das nicht....

    Einkornestrich deshalb, da dieser nicht so ein dichtes Gefüge wie ein herkömmlicher Zementestrich hat und das durch die Fugen eintretende Wasser so schneller in die Drainageschicht abgeleitet werden kann.

    War mir halt nur nicht sicher ob hier noch eine Entkopplungsschicht hingehört.
    Wann brauche ich die denn genau? Nur bei schlechtem Untergrund? Kann ich durch die Entkopplungsschicht eigentlich auf den Einbau von Dehnfugen im Fliesenbelag verzichten?

    Gruß Mathias
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von langsky Beitrag anzeigen
    Ich bin der Meinung, dass Fliesen draußen nichts zu suchen haben.
    Warum nicht ein paar schöne Natursteinplatten z.B. Travertin?
    Schutz/Filtervlies auf die Abdichtung legen.
    Den Belag auf grauen Porphyr-Splitt 2/5 und mit Fugenmörtel auf Epoxidharzbasis verfugen.
    Wie funktioniert das eigentlich hier mit der Frostbeständigkeit?
    Ist Travertin nicht eigentlich porös und wasserdurchlässig? Wenn dem so sein sollte, wozu dient dann die wasserundurchlässige Verfugung mit Epoxidharz, wenn das Wasser anschließend durch den Belag sickert?
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  8. #7

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    Einkornestrich hat eien höheren Anteil an Hohlräumen durch die das Wasser schneller abgeleitet werden kann als bei einem normalen Estrich mit dichterem Gefüge.

    @Mali:
    -Eine zusätzliche Entkopplung brauchst du nicht,wichtig ist die Drainagematte unterm Einkornestrich
    -darauf achten das eine korrosionsfreie Bewehrung verwendet wird
    -ganz wichtig das die Bodenplatte und Abdichtung ein ordentliches Gefälle hat.
    -vor der Abdichtung überlegen was man für ein Rinnensystem verwendet.

    Auch bei Entkopplungssystemen darfst du Dehnungsfugen nicht einfach weglassen.
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  10. #8
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von langsky Beitrag anzeigen
    Fugenmörtel auf Epoxidharzbasis verfugen


    Das entspricht den heutigen Standards.
    das ist eine möglichkeit , kein standard

    es gibt durchaus geeignetere steine als travertin .

    und die epoxidfuge ist in der regel auch noch durchlässig.......
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  11. #9

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    Zitat Zitat von mali Beitrag anzeigen
    Wie funktioniert das eigentlich hier mit der Frostbeständigkeit?
    Ist Travertin nicht eigentlich porös und wasserdurchlässig? Wenn dem so sein sollte, wozu dient dann die wasserundurchlässige Verfugung mit Epoxidharz, wenn das Wasser anschließend durch den Belag sickert?
    Die Natursteinplatten sind frostbeständig und die Fuge dehnungsfähig.
    Travertin kann schon mal das ein oder andere Loch haben aber nicht vergleichb ar mit Muschelkalk.
    Wodurch das Wasser nun versickert ist doch egal.

    Die Entwässerung des Splitts ist doch intressant.
    Dachablauf oder am Rand durch Kiesleiste.
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