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  1. #1
    LAERMI
    Gast

    Trittschall - fehlerhaftes Gutachten?

    Unsere Trittschallmessung des Estrich brachte folgendes Ergebnis: L'nw(Ci) = 38(-3) dB bei Spitzenpegeln in den Bereichen unter 500hz von maximal 42 dB.
    Nun meine Frage: wenn der Nachbarsjunge durch das Haus rennt hören wir deutlich Trittschall. Ich würde das verstehen, wenn bei der Messung im tieffrequenten Bereich Spitzenpegel über 50db gemessen worden wären, bei uns ist der Spitzenpegel bei 500 hz und er liegt bei 42 db, in den Frequenzbereichen unter 125 hz sogar unter 40 db.
    Also, ist das Messergebnis falsch oder veruracht ein kleiner Junge mehr Trittschall als das Normhammerwerk produziert?

    Vielen Dank im voraus.
    Laermi
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  2. Trittschall - fehlerhaftes Gutachten?

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  3. #2

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    hi lärmi,
    es fällt offensichtlich zunehmend schwerer, den Experten in der Runde Antworten auf gestellt Fragen zu entlocken. Woran liegt's Experten? Sind die Fragen zu blöd, zu kompliziert oder zu subjektiv? Viele Grüße
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  4. #3
    Bauexpertenforum
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    Also, was soll ich dazu sagen:

    Etwas mehr Verständnis bitte.

    Man ist schon mal in Urlaub, man ist mal so voll beschäftigt, man weiß manchmal auf die Schnelle nicht was man dazu sagen soll, ... und manchmal auch nicht wenn man länger nachdenkt.

    Oh, dieser Schallschutz.

    Löchern Sie zuerst den Gutachter, der gemessen hat.
    Ok ich weiss, die Seele des Gutachters ist oft unnahbar - versteht nicht was der "Laie" eigentlich wissen will. Aber es ist einen Versuch wert.

    Denn was wurde gemessen, wo wurde gemessen, wo rennt der Junge ... vielleicht auf der Treppe?

    Trittschall ist grausam. Egal wie hoch die Dämmwirkung ist, man hört immer was. Und das kann von vielen Dingen abhängen. Vor allem ist der Schallschutz nicht so, dass Sie Nichts mehr hören. Und es gibt Geräusche, Frequenzen für die ist man sensibler - individuell je nach Person.
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  5. #4

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    hi Pemu,

    klar Verständnis. Hab schon bemerkt, dass Sie "gott sei dank" nur in Urlaub waren und nicht etwa den "bekloppten laien" den Rücken kehren wollten.

    Das Thema ist für uns eben wichtig (darum hab ich auch die Meßkurven eingestellt, ohne Erfog) aber am Ende muß man sich wohl geschlagen geben.

    Nur wenn der Verdacht besteht, viel Geld für ein Gutachten bezahlt zu haben, das in der Analyse nicht richtig ist, muss man eben versuchen, die Kompentenzquellen anzuzapfen, die in der Bewertung der Güte des erstellten Gutachtens helfen können. Aber auch für einen Fachmann sind die Dinge nun einmal schwierig und am Ende ist, wie Sie sagen, Schall subjektiv. Das alleine ist der Hintergrund. Viele Grüße
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  6. #5
    LAERMI
    Gast
    Nein Pemu, leider "normaler Trittschall", die Treppe ist noch lauter ....
    Unseren Gutachter habe ich schon verärgert - er sagt, seine Messung ist i.O. aber ich könnte natürlich ein Gegengutachten beauftragen - Super!!!
    Weil die Thematik so schwierig ist richtet sich meine Frage an Personen, die entweder Schallgutachter sind oder schon Gutachten gesehen haben, bei denen Trittschall nervte: Waren da die Werte im tieffrequenten Bereich auch so niedrig (unter 40 db). Wenn ich mir die Kurven von INTEG ansehe (Spitzenwerte über 54 db) wundert mich Trittschall nicht, aber bei unseren Werten wundert es mich schon...
    Gruß Laermi
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  7. #6
    Bauexpertenforum
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    Unseren Gutachter habe ich schon verärgert - er sagt, seine Messung ist i.O. aber ich könnte natürlich ein Gegengutachten beauftragen - Super!!!

    Das meinte ich mit der Seele des Gutachters.
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  8. #7

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    Hallo,

    habe im iemb-Forum dazu schon einmal auf einen eventuell hilfreichen Link verwiesen :

    www.akustikbuero.com/DAGA2002_Estriche.pdf

    Dazu vielleicht noch einen Hinweis aus meinen eigenen Erfahrungen aus der Schallmesstechnik:

    Gerade im niederfrequenten Bereich sollte die Messdauer je Terzband nicht unter 1 Minute betragen, da die verwendete Messtechnik ansonsten eventuell nicht in der Lage ist, den sich
    aufbauenden Schallpegel fehlerfrei zu ermitteln.

    MfG aus Erfurt

    KPS
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  9. #8
    LAERMI
    Gast
    Hallo KPS,
    bei uns war die Messdauer kürzer. Verstehe ich Sie richtig, daß bei einer längeren Messung die gemessenen Werte bei den niederfrequenten Bereichen deutlich höher gewesen wären? Da der niederfrequente Bereich aber nicht in das Messergebnis fällt, wäre der gemessene Wert insgesamt wahrscheinlich identisch - außer im Bereich der Werte unter 125 hz?
    Gruß Laermi
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  11. #9
    Polier
    Gast

    Vermute:

    1. Das getestete Deckensystem stimmt nicht mit dem theoretisch
    angenommenen und den darauf abgestimmten Messkurven
    überein.

    Polier
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  12. #10
    LAERMI
    Gast
    Hallo Polier,
    gibt es für mich irgendeine Möglichkeit, dieses festzustellen? Im Gutachten ist nämlich unser Deckenaufbau korrekt beschrieben. Auch die Wandfläche und Größe des Empfangs und Senderaumes sind korrekt angegeben.
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