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  1. #1

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    Zusammenhang von Druckspannung und Druckfestigkeit

    Hallo,

    kann mir jemand den Zusammenhang von Druckspannung und Druckfestigkeit erläutern?

    Porenbeton hat z.B. bei der Festigkeitsklasse 6 eine Druckspannung von 1,5 MN/mm² und eine Druckfestigkeit von 6 N/mm². Für einen ganz leichten Kalksandstein der Festigkeitsklasse 6 wird bei Dünnbettmörtel ebenfalls die Druckspannung 1,5 MN/mm² angegeben, aber eine Druckfestigkeit von nur 0,24 N/mm².

    Bisher dachte ich immer, dass Druckfestigkeit und Druckspannung von einander abhängen und quasi ineinander umgerechnet werden können. Mit diesen Daten klappt das aber nicht.

    Danke,

    Bolanger
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  2. Zusammenhang von Druckspannung und Druckfestigkeit

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  3. #2

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Zitat Zitat von Bolanger Beitrag anzeigen
    Hallo,

    kann mir jemand den Zusammenhang von Druckspannung und Druckfestigkeit erläutern?

    Porenbeton hat z.B. bei der Festigkeitsklasse 6 eine Druckspannung von 1,5 MN/mm² und eine Druckfestigkeit von 6 N/mm². Für einen ganz leichten Kalksandstein der Festigkeitsklasse 6 wird bei Dünnbettmörtel ebenfalls die Druckspannung 1,5 MN/mm² angegeben, aber eine Druckfestigkeit von nur 0,24 N/mm².

    Bolanger
    Die 0,24 sind Unsinn.

    Aber es gibt die "Steindruckfestigkeit im Mittel." Das ist aus dem RILEM-Körper in Versuchen ermittelt worden. Das sind hier die 6.
    Dann gibt es den "Grundwert der zulässigen Druckspannung." Das sind hier die 1,5 MN/mm². Sie sind vom Mörtel abhängig.

    Und zu guter letzt gibt es die Spannung, mit der der Stein in der Mauer belastet werden darf. Die ist nochmal kleiner und von k1, der Schalnkheit:k2 und von k3 bzw. k1 * k2 bzw. k2 * k3 abhängig.

    Das war das vereinfachte Verfahren.
    Dann gibt es noch das genaue Verfahren, das ähnlich , aber eben anders, rechnet.

    pauline
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  4. #3

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    Es müssen natürlich MN/m² sein.

    pauline
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  5. #4
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    @Bolanger wo steht deine Aussage? - Quellenangabe.
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  6. #5
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    Hallo,

    wirklich verstehe ich die Zusammenhänge aber nicht....

    Festigkeitsklasse ist nur an einem Probekörper ermittelt. Das stelle ich mir nun so vor, dass ein Standard-Stein in eine Presse kommt und je nachdem, bei welchem Druck der zerbröselt, werden die Steine in Klassen eingeordnet. Der Wert der Steindruckfestigkeit ist quasi nichts anderes.

    Druckspannung kann ich mir auch vorstellen. Da wird eine Mauer gemauert und belastet und auch da guckt man, ab welchem Druck die Mauer zerbröselt. Dort spielt der Mörtel mit rein und das schwächste Glied gibt dann eben nach. Daher auch die Abhängigkeit vom Mörtel. Nach meiner Logik müsste die zul. Druckspannung stets geringer oder bestenfalls gleich sein wie die Festigkeit des Stein, da dieser ggf. das schwächste Glied in der Mauer ist..

    Ich verstehe aber die Werte dazu nicht. Beim Porenbeton ist die Spannung nämlich deutlich größer als die Festigkeit und das macht keinen Sinn mit dieser Logik.

    Die Quelle für die fragwürdigen KS-Werte ist dieser Flyer:

    http://www.kalksandstein.de/bv_ksi/i...DIN_1053-1.pdf

    Tabelle 3/3 gibt bei Festigkeitsklasse 6 in Dünnbettmörtel mit Volsteinen eine Spannung von 1,5 MN/m² an. Tabelle 6/1 gibt dann die Druckfestigkeit von 0,24 MN/m² an.

    Grüße,

    Bolanger
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  8. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    und?
    wenn die erklärung nicht über den tabellen stehen würde ..
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  9. #7

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    Zitat Zitat von Bolanger Beitrag anzeigen
    Hallo,

    http://www.kalksandstein.de/bv_ksi/i...DIN_1053-1.pdf

    Tabelle 3/3 gibt bei Festigkeitsklasse 6 in Dünnbettmörtel mit Volsteinen eine Spannung von 1,5 MN/m² an.

    Tabelle 6/1 gibt dann die Druckfestigkeit von 0,24 MN/m² an.

    Grüße,

    Bolanger
    Über der Tabelle 6/1 steht aber Zugfestigkeit

    pauline
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