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Sickerschacht oder Rückgabebrunnen für Grundwasserwärmepumpe

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  1. #1
    Erstbauherrin
    Gast

    Lächeln Sickerschacht oder Rückgabebrunnen für Grundwasserwärmepumpe

    Ich hätte eine Frage:
    gibt es wasserrechtliche Vorschriften, dass immer ein Rückgabebrunnen gebaut werden muss oder gibt es örtliche Ausnahmen? Z.B. wenn hoher Grundwasserstand etc.
    die Erstbauherrin
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  2. Sickerschacht oder Rückgabebrunnen für Grundwasserwärmepumpe

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  3. #2

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    Für Bayern, "bayerisches Wassergesetz"

    Um die Grundwasserbilanz zu erhalten, ist Grundwasser nach Benutzung
    grundsätzlich in den Grundwasserleiter zurückzuleiten, dem es entnommen
    wurde. Es darf um nicht mehr als 5°C abgekühlt und in seiner
    Beschaffenheit geändert werden.
    So etwas findet sich, evtl. in ähnlicher Form, auch in anderen Gesetzen.

    Für BaWü habe ich folgendes gefunden.

    Die Rückleitung des gesamten entnommenen Grundwassers muss mittels Rückgabebrunnen in denselben Grundwasserleiter erfolgen. Zulässig ist auch eine Rückleitung über eine Sickeranlage, die dem Förderhorizont das entnommene Grundwasser nach kurzer Fließzeit wieder zuführt. In beiden Fällen soll der Grundwasserhaushalt des genutzten Grundwasserleiters durch die thermische Grundwassernutzung nicht dauerhaft quantitativ verändert werden.
    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Ach ja, was ich vergessen hatte. Neben den unterschiedlichen Anforderungen, je nach Bundesland, gibt es evtl. auch noch kommunale Anforderungen die zu beachten sind.

    Da hilft nur "viel lesen" und vor Ort nachfragen.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Erstbauherrin
    Gast

    Dankeschön an R.B.!

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