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Der Installateur hat begonnen ...

Diskutiere Der Installateur hat begonnen ... im Forum Sanitär auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Der Installateur hat begonnen ...

    Guten Morgen!

    Leider bekomme ich meine Skizze nicht angehangen ...
    Also versuche ich es mal in Worten zu erklären.

    Der Installateur hat für das Abwasser der Toilette 90-er Rohre benutzt.
    M.E. sollten dies aber doch ein 100-er oder 125-er sein?
    Es handelt sich hier um ein Fallrohr vom Badezimmer über das darunter liegende WC in den Keller.
    Auch die Zuleitung vom WC ist nur ein 90-er Rohr.

    Zudem finde ich die Konstruktion etwas konfus.
    Links ist das Fallrohr. Hier hinein führt rechts rechtwinklig (ohne Krümmung) das WC-Rohr.
    Knapp 5 cm tiefer knickt das Fallrohr nach rechts ab, um dann im Boden zu verschwinden.
    Das Abwasser aus der Toilette, beschreibt also einen U-förmigen Weg (U nach rechts gekippt vorstellen), wobei die Oberseite des U´s keine Krümmung aufweist.
    Ist da nicht schon eine Verstopfung vorprogrammiert?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antworten.
    Oberh
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  2. Der Installateur hat begonnen ...

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  3. #2
    Avatar von matom
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    oO?
    Stell das Bild doch mal bei Bilderupload oder so ein und verlink mal.
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  4. #3

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    Hallo,
    etwas konfus aber ich antworte mal wie ich es verstehe was du geschrieben hast. Skizze wäre schon gut....
    90er Rohr ist schon in Ordnung, entspricht der DIN.
    Auch der Übergang von horizontal nach vertikal in annähernd 90° (87 oder 88,5°) ist regelkonform.


    Gruß Josef
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  5. #4

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    Nachtrag zu DN90....
    Es solte natürlich ein entsprechender Spülkasten angeschlossen werden.

    Hierhttp://www.geberit.de/geberit/inet/d...b20_999726.pdf

    gibts was zu lesen dazu.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hi!

    Leider hat mein Internetzugang mal wieder gesponnen ...

    Danke für den link und die Hinweise ...

    Nun, habe mit dem Bauleiter telefoniert gehabt und schwupps, am nächsten Tag war die Leitung futsch und nun werden 100-er Rohre eingebaut.

    Es ergibt sich jedoch für mich Laien die nächste Frage ...

    Mein Schwager und ich bauen ja zusammen.
    Er bekommt die Erdwärmepumpe in den Keller, die Solaranlage auf´s Dach und den ebenso den Warmwasserboiler in den Keller.

    Im Vertrag stehen "ablesbare Verbrauchseinheiten", die wir sogar separat aufgelistet bekommen haben.

    Nun hat der Installateur wohl Schwierigkeiten, dies in die Tat umzusetzen (vielleicht hat er sich ja nur verkalkuliert???).

    Was gibt es hier für Möglichkeiten?
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  7. #6

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    Was meinst Du genau?
    Da müssen eben 3 (oder ggf. 4) Wärmemengenmesser eingebaut werden und 2 Warmwasserzähler.

    Hoffentlich habt Ihr die gemeinsame Heizanlage rechtlich sauber abgesichert!
    Mit solchen Krampfkonstruktionen kann man noch viel "Spaß" haben...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Guten Morgen!

    Mit der rechtlichen Absicherung sind wir noch dabei.
    Die Abgeschlossenheitsbescheinigung ist genehmigt, der Termin mit Notar folgt in Kürze.

    Laut GU hätte mein Schwager diese Heizungsgröße für sich alleine einbauen lassen müssen. Ich nutze sozusagen das, was für sein Haus zuviel gewesen wäre. Sparte uns einige tausend Euros ...

    Da müssen eben 3 (oder ggf. 4) Wärmemengenmesser eingebaut werden und 2 Warmwasserzähler.

    Sehe ich genauso.
    Für das Warmwasser müsste mein Schwager und ich je an drei Abnahmestellen Warmwasserzähler haben, wegen der Zirkulationsleitung.
    Das Warmwasser wird über die Solaranlage mit Strom versorgt.
    Reicht der nicht aus, dann muss mit normalem Strom das Wasser erhitzt werden.
    Ergo benötigen wir auch einen eigenen Stromzähler dafür.

    Auch die Erdwärmepumpe benötigt einen eigenen Stromzähler.
    Angeblich kreist das Warmwasser hier auch ständig.
    Demzufolge müsste an den Verteilerkästen, je 2 an der Zahl, Wärmemengenmesser eingebaut werden.

    Habe ich das richtig verstanden?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von oberh Beitrag anzeigen
    Das Warmwasser wird über die Solaranlage mit Strom versorgt.
    Reicht der nicht aus, dann muss mit normalem Strom das Wasser erhitzt werden.
    Heißt das, Ihr benutzt die Photovoltaikanlage zur elektrischen Warmwasserbereitung?
    Zitat Zitat von oberh Beitrag anzeigen
    Ergo benötigen wir auch einen eigenen Stromzähler dafür.

    Auch die Erdwärmepumpe benötigt einen eigenen Stromzähler.
    Angeblich kreist das Warmwasser hier auch ständig.
    Demzufolge müsste an den Verteilerkästen, je 2 an der Zahl, Wärmemengenmesser eingebaut werden.
    So wie ich das Anlagenkonzept bisher verstanden habe, müsste es reichen, nach der WP an den Abzweigen zu Dir und Deinem Nachbarn WMZ einzubauen. Also müssten zwei Stück reichen.
    Die Stromkosten werden nach der Wärmeverbrauchsquote aufgeteilt. Wenn Ihr nach Heizkostenverordnung abrechnen wollt, wozu Euch niemand zwingen kann, dann müßt Ihr halt noch eine flächenbezogene Komponente zwischen 30 und 50 % der Gesamtkosten einbauen.
    Für die WW-Abrechnung reichen Wasserzähler aus. Vielleicht lässt sich die Leitungsführung und -dimensionierung im Haus so optimieren, dass Ihr auf die Energievernichtungsmaschine Zirkulation verzichten könnt? Dann würdet Ihr mit zwei Warmwasserzählern auskommen.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hi Thomas!

    Da hast Du mir ja Futter zum Rescherchieren gegeben ... #grins#

    Heißt das, Ihr benutzt die Photovoltaikanlage zur elektrischen Warmwasserbereitung?

    Hmmm, moment ... bei uns im Vertrag ist die Rede von einer "Solaranlage".
    Die genaue Formulierung:
    "Solarkomplettanlage CGB 20 Klasse A als Aufdachmontage (Brauchwasser) als Einzelanlage in Verbindung mit Fremdgeräten (kein Wolf z.B. Wärmepumpe)
    Austria Wärmepumpen/Fernwärmespeicher 350 Liter WP Sol und 2 Kollektoren (ca. 4,6 m²)"

    Also müssten zwei Stück reichen.

    Jo, ist nachvollziehbar ...

    Zu der Wärmeverbrauchsquote finde ich nichts passendes im Netz, gehe aber davon aus, dass die Stromkosten ins Verhältnis gesetzt werden mit den Ablesungen (Differenzen) der WMZ.

    wozu Euch niemand zwingen kann

    Die Formulierung lässt mich nach der Sinnhaftigkeit der zusätzlichen Flächenkomponente fragen ...

    Vielleicht lässt sich die Leitungsführung und -dimensionierung im Haus so optimieren, dass Ihr auf die Energievernichtungsmaschine Zirkulation verzichten könnt?

    Das werde ich nachfragen ...

    Danke für die Tips und
    viele Grüße
    Olaf
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  11. #10
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    Hi!

    Noch ne banale Frage ...
    Wenn es heißt, dass Waschmaschinen ca. 1,00 m hoch pumpen - wird das gerechnet ab dem Auslauf oder der Oberkante der Maschine ...?

    Hintergrund: Um eine Rückstauklappe zu umgehen, muss ich das Wasser der WS bis knapp unter die Kellerdecke pumpen. Dort verläuft die Rückstauebene des Kanals.
    Die (noch zu kaufenden) WS und der WT kommen so oder so auf ein Podest.
    Die Frage ist nur, ob ich dann zusätzlich noch ne kleine Pumpe brauche?
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  12. #11

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    Weder, noch.
    Sondern ab Höhe Aufstellplatz, also Maschinenunterkante.

    Es gibt Maschinen mit verstärkter Pumpe (teils auch nachrüstbar), die schaffen das. Ansonsten Kleinhebeanlage danebenstellen.
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  13. #12

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    Blinzeln zurück zur Heizung

    Wer hat sich denn so ein schwachsinniges Konzept ausgedacht???

    Trinkwassererwärmung in einer solar gespeisten Zentralanlage mit elektrischem Heizschwert zu erwärmen, obwohl daneben eine (ebenfalls zentrale) Erd-WP für Heizzwecke steht...
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  14. #13

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    Da stimme ich Julius zu, wenngleich ich sogar mit noch Schlimmeren rechnete und dachte, die obskure Förderpolitik der Bundesregierung würde es im Zuge der Stimulierung des Selbstverbrauches sinnvoll erscheinen lassen, PV-Strom zum Wasseraufheizen zu benutzen.
    Ihr bekommt aber thermische Kollektoren und heizt "nur" elektrisch zu.
    Sollte noch einmal gut durchgerechnet werden.

    Den Text der Heizkostenverordnung kannst Du hier downloaden.
    Auch wenn Ihr als Zweier-WEG nicht daran gebunden seid, ist m.E. doch sinnvoll, die grundsätzlichen Abrechnungsprinzipien der Verordnung zu berücksichtigen.
    Die Flächenkomponente wurde deshalb eingebaut, um nicht beeinflussbare lageabhängige Unterschiede innerhalb der Abrechnungseinheit auszugleichen und auch bei Leerstand oder längerer Nichtnutzung einer Zweitwohnung die restlichen Nutzer nicht mit den gesamten Heizkosten zu belasten.

    Zur Waschmaschine: Wenn Ihr eine Neue kauft, sollte die Förderhöhe berücksichtigt werden. Nehmt Ihr Eure alte Maschine mit, dann probiert am Besten vorher aus, wie hoch sie fördern kann. Dann wisst Ihr im Vorfeld, ob Ihr eine Hebeanlage braucht. Zusätzliche Geräte sind immer zusätzliche Störquellen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Morgen zusammen!

    Danke für Eure Hinweise und den Link.

    Mein Schwager hat eine Zirkulationsleitung - ich nicht ...

    Habe mal die Wassermenge je Abnahmestelle überschlagen:
    WC EG - ca. 1,3 L (1,6 cm d * 6,6 m)
    Küche EG - ca. 2,0 L (1,6 cm d * 9,8 m)
    Dusche OG - ca. 2,0 L (1,6 cm d * 9,9 m)
    Badewanne OG - ca. 3,9 L (2,0 cm d * 12,4 m)
    Waschtisch OG - ca. 3,0 L (1,6 cm d * 14,7 m)

    Hier habe ich also nur einen "Ausreißer" zur 3-Liter-Regel.

    Trotzdem bin ich mir unsicher, ob ich auf die Zirkulation bestehen soll ...

    Viele Grüße
    Olaf
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  17. #15
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    Nur nebenbei :
    Wasserinhalte werden mit dem Innendurchmesser und nicht mit dem Aussendurchmesser der Leitung ermittelt.

    Die ermittelten Liters dürften daneben sein.

    Gruß
    Achim Kaiser
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