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  1. #1

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    Aufbau Bodenplatte und Aussenwand

    Hallo,

    ich habe für unser Haus ein Angebot mit folgendem Bodenplattenaufbau und Außenwandaufbau bekommen.

    Bodenplatte:
    - Schotter
    - Flies
    - 20cm Glasschaumschotter (horizontal 50cm Überstand über die Bodenplatte)
    - PE-Folie
    (keine Frostschürze)
    - Bodenplatte Beton 25cm
    - 9cm Styropordämmung
    - 7cm Estrich

    Außenwand:

    24cm Hochloch-Ziegel
    16cm Styropordämmung
    Innen Kalkgipsputz
    Außen Amierungsgewebespachtel u. Außenputz


    Zum Haus: Ohne Keller, WP mit Erdkollektor, Fußbodenheizung überall, KWL, Kachelofen.

    Als Leihe kann ich es nicht einschätzen, möchte deshalb kurz nachfragen. Könntet Ihr bitte kurz kommentieren ob das Stand der Technik ist oder evtl. Unfug bzw. verbesserungswürdig.
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  2. Aufbau Bodenplatte und Aussenwand

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Können wir nicht!
    Dazu brauchts schon ein "paar" mehr Angaben.
    Gibts ein Bodengutachten? Was steht da drin?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Die Bodenbeschaffenheit steht im Bebauungsplan (8 Grundstücke), ein Spezielles Bodengutachten für unseren Bauplatz einzeln gibt es nicht.
    Muss ich mal heute Abend in den Bebauungsplan schaun (weiß es nicht auswendig).


    Zusatzinfo (wenn's nützt): Der GU hat da schon zwei der Häuser gebaut, sollte also die Bodenbeschaffenheit kennen.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von sepp0987 Beitrag anzeigen
    ein Spezielles Bodengutachten für unseren Bauplatz einzeln gibt es nicht. Der GU hat da schon zwei der Häuser gebaut, sollte also die Bodenbeschaffenheit kennen.

    Und wenn er da 100 Häuser gebaut hätte, weiß er nichts über EUREN Baugrund!!!

    Zitat Zitat von sepp0987 Beitrag anzeigen
    Die Bodenbeschaffenheit steht im Bebauungsplan (8 Grundstücke),
    Ganz sicher nicht! Da steht vielleicht was zur Sickerfähigkeit drin, aber nicht die bodenmechanischen Kennwerte und Lastfallangaben zu Eurem Grundstück.

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    • Viergestirn
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    • Baugrundrisiko
    • Nachtrag
    • Schaumglaspolster
    Suche nützen und lesen, lesen lesen...........
    Und dann neu denken
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  6. #5
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    Sorry, hier der Nachtrag:

    "Geologisch gehört das Gebiet zur zentralen Frabkenalb, wobei hier das Landschaftsrelief von Dolomitenkuppen geprägt ist. Im Bereich des Baugrundstücks befindes sich eine wenige Meter mächtige Alblehmdecke, die nach Südosten zu ausdünnt. Dabei handelt es sich um ein tertiäres bzw. quartiäres Produkt aus Albverwitterungslehmen und umgelagerten kieseligen Relikten aus Malm und Kreide, vermischt mit aufgewehtem Lößlehmen."
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  7. #6

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    Grundsätzlich ist für jedes Grundstück/ Bauvorhaben ein Bodengutachten von Nöten. Ich hatte schon den fall (auch hier mal berichtet), daß im Baufeld 8also im bereich des zu bauenden Hauses) völlig unterschiedliche Böden anzutreffen waren: einmal Sand, einmal weicher Lehm -> Bodenaustausch!

    Umso weniger aussagekräftig sind benachbarte Grundstücke. Das läßt evtl. eine Vermutung, ein etwas besseres raten zu...mehr aber auch nicht.

    Oder andres Bsp., wenn wir schon mal in Fahrt sind: baue hier gerade ein DH und ein EFH ganz in der Nähe. Die beiden DHH auf schönem homogenen Sandboden, das EFH, ca. 50 m entfernt sollte den gleichen Boden aufweisen? Baugrundgutachten + Statik ergab auf einmal: Betonkeller! Kann das sein: Baugrube: Nix Sand (bzw. nur sporadisch); Lehm steht an. Hätte man das vorher (ohne Gutachten) wissen können?

    Also: Baugrundgutachten!

    Sagt der GU erwisse schon was er tue, weiß er nicht was er tut!

    Gruß

    Thomas
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  8. #7
    Themenstarter

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    @Thomas,
    danke für Erklärung .... Hinweis verstanden.

    Ich hab aber mal ein praktische Frage (zum Verständnis).
    Wir bauen ja ohne Keller. Wenn der Untergrund jetzt unerwartet schlechter ist, betrifft das die Tragfähigkeit (richtig? gibt’s noch andere Faktoren?). Was würde das praktisch bedeuten? Muss der Untergrund entsprechend ausgebaggert und mit Mineralbeton verdichtet werden? Lieg ich da mit meiner Leihenvorstellung völlig daneben? Falls ja, was würde es sonst bedeuten?
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  9. #8
    Themenstarter

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    ersetze Leihenvorstellung durch Laienvorstellung :$
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  10. #9

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    Also wenn wir die Baugrunddiskussion mal außen vor lassen und auf deine Kernfrage zurück kommen, würde ich die spärlichen Angaben als durchaus gängige Ausführungsweise bei Bauträgern ansehen, was nicht bedeutet, dass dies unbedingt das Non plus Ultra ist.
    Ich persönlich sehe den Aufbau der Bodenplatte skeptisch. Die Frostschürze würde ich nicht weg lassen. Derartige Aufbauten sind bei Frost- Tauwechsel nicht sicher zu bewerten. Einziger Vorteil sind die minimierten Kosten. Ein sauber durchgeplantes Bodenplattendetail mit Perimeterdämmung unter der Bodenplatte und allseitig gedämmter Frostschürze wäre in meinen Augen deutlich vorzuziehen. Es ist mir schon klar, dass diesbezüglich von einigen Kollegen andere Meinungen vertreten werden, aber so ist das ja vielfach im Bauwesen.
    Der Wandaufbau der Außenwände ist sicher OK. Hier könnte man evtl. die Wandstärke reduzieren auf 17,5cm + WDVS. Damit sparst du dann wieder etwas von dem Geld, was du vorher in der Erde vergraben hast.
    Bei der Verwendung einer Außendämmung als WDVS wäre zu überlegen, ob die Außenwände in massiven Baustoffen wie KS ausgeführt werden. Das mindert den U-Wert nur geringfügig, vermindert aber den sommerlichen Wärmeschutz erheblich, was ja auch immer mehr zum Thema wird.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Archibalt2 Beitrag anzeigen
    Bei der Verwendung einer Außendämmung als WDVS wäre zu überlegen, ob die Außenwände in massiven Baustoffen wie KS ausgeführt werden. Das mindert den U-Wert nur geringfügig, vermindert aber den sommerlichen Wärmeschutz erheblich, was ja auch immer mehr zum Thema wird.
    Wieso sollte der vermindert werden??? Ist es nicht besser, den sommerlichen Wärmeschutz zu verbessern???

    Und noch eine Frage: Wieso liegt das Vlies zwischen Schotter und Glasschaumschotter und nicht schon direkt unter der Schotterschicht???
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen
    .. Wieso liegt das ..
    is doch egal. die wissen eh ned, was sie tun.
    nein, das ist nicht ironisch. das ist traurig.

    dass die nicht wissen, warum oder auch nicht und besonders wo die folie
    hinsoll, ist eher noch erheiternd - denk ich daran, wie das theater weitergeht,
    wirds eher ernüchternd.

    wer sich zielgerichtet durch alte beiträge zu dieser thematik wühlt, bekommt, trotz
    fehlender grundlagen (sorry, die können wir nicht auch noch ... ) einen einblick, warum
    sowas bockmist ist.
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12
    Themenstarter

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    ..... deshalb lassen wir das Thema Glasschamschotter und greifen auf bewährtes zurück. In unserem Fall Frostschürze und die Dämmung auf der Bodenplatte.
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  15. #13

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    Zitat Zitat von ecobauer Beitrag anzeigen

    Wieso sollte der vermindert werden??? Ist es nicht besser, den sommerlichen Wärmeschutz zu verbessern???
    Wird der Wärmeschutz mit KS nun vermindert oder verbessert?
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