Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 15 von 34
  1. #1

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Freiburg
    Beruf
    Dipl. Ing. (FH)
    Beiträge
    30

    Frage Finanzierung möglich?

    Hallo zusammen,
    meine Freundin und ich überlegen uns momentan die niedrigen Zinsen zu nutzen und ein Haus zu bauen. Gleichzeitig wollen wir damit auch den Arbeitsweg pro Person um 60 km pro Tag reduzieren.
    Stehen noch relativ am Anfang.
    Allerdings haben wir jetzt ein Grundstück gefunden, dass uns sehr gut gefällt.
    Aber erst zur finanziellen Lage:
    Wir wohnen beide in Deutschland, arbeiten aber in der Schweiz (d.h. Gehalt in SFR)
    Brutto Einkommen: Sie(31) 83000SFR (55300€) Er(28) 85000SFR (56700€) (Umrechnungskurs 1,50; derzeit 1,43 EUR/SFR)
    Wir haben eine Sparquote von 2300€ + 500€ Mietersparnis (derzeit 700€ warm)
    Eigenkapital bar 35.000€ + 6000€ in Riesterfonds + ca. 1800€ in Edelmetallen als eiserne Reserve.
    So nun zu den Kosten: (leider liegen die Grundstückspreise hier bei min. 220€/qm (sehr günstig))
    Grundstück von Gemeinde: 160.000
    Haus KFW55 und Wärmepumpe inkl. Bodenplatte ohne Tapete, Boden, Extras: 200.000
    Keller: 20.000
    Extras : 15.000
    Garage: 5.000
    Küche: 10.000
    Nebenkosten: 20.000
    Garten, Böden, Tapete in Eigenleistung: 5000
    Macht in der Summe 435.000 € - 40.000 = 395.000€
    Ist eine solche Finanzierung sinnvoll/machbar? Habe ich Kosten vergessen? Welche Zinskonditionen würde ich bei dieser Konstellation bekommen?
    Danke für Eure Hilfe.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Finanzierung möglich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Hessen
    Beruf
    Computermensch
    Beiträge
    364
    Grundstück schon erschlossen?
    Keller für 20000Euro? Klingt für mich spottbillig, wo bekommt man das?
    Garage für 5000 - die will ich auch. Bei Euren Einkommen fahrt Ihr sicher nicht 2xSmart, bei 5000 Euro muß man selbst mauern, so in etwa.
    Extras - nimm die Summe mal zwei, dann kommen wir vielleicht hin, es sei denn, das Haus ist wirklich schon mit so ziemlich allem. Glaub ich aber nicht. Wie groß soll denn die Bude überhaupt werden?
    NK: Notar ca 3000, GES ca 5600, sind schon fast 9T€ weg. dann noch Hausanschlüsse...
    Garten, Tapeten und Böden - entweder oder. Alles gibts für 5000 nicht. Garten - Erde hin, Terrasse hin, bißchen Pflaster hin, bißchen Zaun, paar Sträucher müssen ja auch noch....
    Kurz gesagt, die Zahlen sind optimierungsbedürftig. Die Sparrate klingt klasse, paßt aber nicht so recht zum vorhandenen EK (nicht komplett aufbrauchen, so ca 3 Grhälter solltenschon in der Hinterhand über bleiben) und wie die familienplanung aussieht, ist auch nicht klar.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    04.2009
    Ort
    nähe Bremen
    Beruf
    Dipl.Ing. (FH)
    Beiträge
    891
    Imho sind die einzelnen Summen schon mal mit ganz spitzem Bleistift
    gerechnet und da weiß man noch gar nicht wie groß die Hütte werden soll.

    Über alles Weitere beraten Dich die örtlichen und überregionalen Bankinstitute,
    oder es gibt hier noch mehr Info's...

    Gruß Stephan
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Freiburg
    Beruf
    Dipl. Ing. (FH)
    Beiträge
    30
    Hallo ihr beide,

    Grundstück ist voll erschlosssen.
    Vor der Tür stehen ein Mazda und ein Peugeot 206...sind nicht so die Autofreaks
    Da wir beide erst seit knapp 3 Jahren im Beruf sind, standen in der ersten Zeit einige Investitionen an...Waschmaschine, Trockner, Kühlschrank, Möbel etc...
    Keller für 20.000 war gerechnet als Auufpreis zur Bodenplatte...aber wohl zu gering angenommen.
    Garten: Hab nen Landschaftspfleger im Freundeskreis und an Pflanzen würde wir für "umsonst" über die Schwiegereltern kommen.
    Das Haus soll so 140qm + Keller werden.
    Bei der Garage dachte ich an Fertiggarage...aber ok auch dort nochmal 5000 drauf :/
    Grüsse
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5

    Registriert seit
    09.2009
    Ort
    Bremen
    Beruf
    Softi
    Beiträge
    1,972
    Hallo,

    wichtiger als das Bruttogehalt ist das Nettogehalt. Gelten da für Euch
    schweizer Regeln? Uns wären < 10% Eigenkapital bei ähnlichen Bruttogehältern
    damals (ähnliche Berufsdauer, kurz vor der Hochzeit, 40000 Euro eingebrachtes
    Eigenkapital) deutlich zu kritisch gewesen (Zinsen damals 5.44% auf 15 Jahre)
    und haben wir uns für eine jetzt leider berufsbedingt vermietete Eigentumswohnung`
    + Schrebergarten entschieden. Die bekommt man im Zweifelsfall denke ich auch leichter halbwegs vernünftig vermietet oder werthaltig verkauft als ein Haus. 5000 Euro sind
    auch in Null,Nix für Boden und Wände ausgegeben, da laßt die Autos mal lieber im
    Freien stehen ;-)

    Grüße ins schöne Freiburg!
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Prinzipiell wäre das schon machbar, aber leider gibt es in der Rechnung noch zu viele Unbekannte.
    Die schwache EK-Ausstattung ist verständlich, führt aber zu schlechteren Konditionen beim Kredit. Dieser Zinsnachteil verfolgt Euch über die nächsten Jahre. Trotzdem wäre das für mich noch kein K.O. Kriterium.

    Die Hausbaukosten sind nur grob geschätzt, da müssen verlässliche Zahlen her mit denen man rechnen kann. 200T€ für das Haus.....kann sein, kann aber auch nicht sein. Bei den von Dir bereits genannten "Anforderungen" kommen mir die 200T€ verdammt knapp vor.

    Beim Einkommen solltest Du mal Deinen Steuerbescheid genauer betrachten. Sparquote 2T€ ist schön und gut, aber ohne die Randparameter zu kennen, kann man das nicht einschätzen.

    Es ist also sinnlos an dieser Stelle schon über Kreditkonditionen zu spekulieren. Zuerst Grundlagen schaffen, dann Details ausarbeiten.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Österreich-Süden
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    68
    Diese Finanzierung halte ich zur Zeit für sehr gefährlich, selbst wenn die exakte Höhe noch nicht bekannt ist.
    Machbar wird sie wohl sein, aber aufgrund der enormen Laufzeit stellt sich für mich nur die Szenarienfrage:
    Was ist wenn
    a) einer oder beide von euch den Job verlieren würden
    b) Kinder ins Spiel kommen
    c) Trennung (was natürlich nicht wünschenswert ist, aber man sollte darüber nachdenken)

    Da kann sich die Sparquote mal schnell halbieren/vierteln.
    Ich will euch damit auf keinen Fall entmutigen, ihr habt über diese Möglichkeiten sicher schon nachgedacht..
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von Barny Beitrag anzeigen
    Was ist wenn
    a) einer oder beide von euch den Job verlieren würden
    Dann kippen sowieso 99,999% der Immobilienfinanzierungen.
    Sollte nur 1 Einkommen wegfallen, dann könnte man diese Durststrecke aber überstehen.

    Zitat Zitat von Barny Beitrag anzeigen
    Was ist wenn

    b) Kinder ins Spiel kommen
    Was soll dann sein? Dann erhöhen sich die Ausgaben, und das Einkommen reduziert sich für eine bestimmte Zeit. Verhungern müssen die Beiden (bzw. dann Drei) nicht, und die Finanzierung kippt auch noch nicht. Notfalls muss die Tilgungsrate reduziert werden, aber das sehe ich nicht.

    Zitat Zitat von Barny Beitrag anzeigen
    c) Trennung (was natürlich nicht wünschenswert ist, aber man sollte darüber nachdenken)
    Bei einer Trennung könnte zwar jeder einzelne noch die Raten bedienen, aber je nachdem wie hoch die Restschuld ist, wird er nicht in der Lage sein dem anderen seinen Anteil am Haus zu bezahlen. Dann wird die Hütte verkauft, vom Erlös die Restschuld getilgt, und der Rest aufgeteilt.

    Ich hatte es in einem anderen thread schon einmal geschrieben. Ein Hausbau bedeutet auch ein Risiko, und eine 100% Absicherung gibt es nicht. Pessimisten sollten kein Haus bauen.

    Aber alles nur Spekulation. Zuerst Zahlen, Zahlen und nochmals Zahlen.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. #9
    ballycoolin
    Gast
    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Bei einer Trennung könnte zwar jeder einzelne noch die Raten bedienen, aber je nachdem wie hoch die Restschuld ist, wird er nicht in der Lage sein dem anderen seinen Anteil am Haus zu bezahlen. Dann wird die Hütte verkauft, vom Erlös die Restschuld getilgt, und der Rest aufgeteilt.
    Ganz Schlaue hauen den Partner auch gleich zu Beginn übers Ohr und stehen alleine im Grundbuch. Dann teile mal den Zugewinn auf, wenn der unter 0 ist, denn Schulden bleiben Schulden.
    Aber gut, wenn man schon so beginnt...

    Ich geb dir vollkommen Recht, man kann sich nicht für jeden Fall absichern.

    Allerdings find ich es trotzdem gewagt bei dem Eigenkapital. Ich würd erstmal den Bauplatz kaufen, schnell tilgen mit einer Rate, wie sie für den Hausbau angedacht ist und dann sieht man, obs tatsächlich geht.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  11. #10

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Zitat Zitat von ballycoolin Beitrag anzeigen
    Ganz Schlaue hauen den Partner auch gleich zu Beginn übers Ohr und stehen alleine im Grundbuch. Dann teile mal den Zugewinn auf, wenn der unter 0 ist, denn Schulden bleiben Schulden.
    Aber gut, wenn man schon so beginnt...
    Ich unterstelle mal, dass nicht jeder "blond" ist.

    Und wenn ich mich richtig erinnere, dann müsste ein Notar zumindest auf diese Sache hinweisen.

    Zitat Zitat von ballycoolin Beitrag anzeigen
    Allerdings find ich es trotzdem gewagt bei dem Eigenkapital. Ich würd erstmal den Bauplatz kaufen, schnell tilgen mit einer Rate, wie sie für den Hausbau angedacht ist und dann sieht man, obs tatsächlich geht.
    Gewagt ist richtig. Etwas mehr Sicherheit würde natürlich nicht schaden. Wenn die beiden jetzt bereits eine Sparquote von 2T€ pro Monat haben und dann noch die Miete einsparen, wäre damit die monatliche Rate für die Finanzierung bereits gesichert.

    Der Vorschlag mit dem Bauplatz jetzt kaufen hat auch seinen Charme, aber bis dieser Kredit getilgt ist, selbst bei hoher Tilgungsrate, vergehen viele Jahre. Ohne jetzt nachgerechnet zu haben, reden wir sicherlich von 10 Jahren. Dann stellt sich die Frage, wie man die Finanzierungen so abstimmt, dass man dann (oder in der Zwischenzeit) das Haus bauen kann, ohne dass einem die Restfinanzierung des Grundstücks einen Strich durch die Rechnung macht (Stichwort: Liquiditätsbetrachtung)

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #11

    Registriert seit
    04.2010
    Ort
    Österreich-Süden
    Beruf
    Angestellter
    Beiträge
    68
    das stimmt auf jeden Fall dass man sich nicht gegen jeden Fall "versichern" kann.
    ballycoolin hat das besser ausgedrückt, ich halte es unter den gegeben Voraussetzungen für gewagt und eine so hohe Sparquote sollte nicht angenommen werden für die Berechnungen der monatlichen Raten und längerfristige Planung.
    Ich selbst würde noch 5 Jahre zusparen um mit einer EK-Quote von 173.000€ zu starten.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  13. #12

    Registriert seit
    08.2005
    Ort
    BW
    Beruf
    Dipl.Ing. NT
    Beiträge
    48,841
    Ob die Sparquote realistisch ist, kann ich nicht beurteilen. Deswegen hatte ich ja darauf hingewiesen, dass er zuerst einmal seinen Steuerbescheid genauer studieren soll.

    Je nach Einkommenslage sind aber 2-3T€ monatliche Rate kein Problem.

    Sparen ist momentan aufgrund der niedrigen Zinsen nicht gerade attraktiv. Da man das Geld in absehbarer Zeit benötigt, muss man auch bei der Anlageform sehr vorsichtig sein, was wiederum nur bescheidene Zinserträge beschert.

    Betrachtet man die steigenden Baukosten, dann kann er mit den Zinserträgen vermutlich nicht einmal die Preissteigerungen kompensieren. Fakt ist auch, dass die Darlehenszinsen steigen werden. Wann und wie schnell, das kann niemand vorhersagen. Vermutlich wird es aber so sein, dass er in 5 Jahren zwar aufgrund besserer EK-Quote einen besseren Zinssatz bekommt, im Vergleich zu 10% EK o.ä., aber dieser Zinssatz wird höher liegen als im Moment. Diesen höheren Zins zahlt er dann aber die nächsten 10-15 Jahre.

    Sollten die beiden ernsthaft die Entscheidung getroffen haben ein eigenes Haus zu bauen, dann würde ich versuchen das Beste aus der aktuellen Situation zu machen. Wenn diese Planung schlüssig ist, dann los.

    Was man auch im Hinterkopf behalten sollte, die beiden sind jetzt um die 30 Jahre alt. Da können sie noch flexibel planen, zumindest was die Laufzeiten und das Risiko betrifft. Mit zunehmendem Alter wird das immer schwieriger, und irgendwann kommt der Punkt, da lehnt die Bank gleich ab. Dann gibt´s keine Finanzierung mehr wenn man nicht gleich 50% oder mehr auf den Tisch blättert, und selbst dann bleiben die Konditionen bescheiden.

    Wenn man sich etwas aufbauen möchte, dann sollte man möglichst früh damit anfangen. Natürlich soll das nicht bedeuten, dass man unvorsichtig werden kann.

    Gruß
    Ralf
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  14. #13

    Registriert seit
    05.2009
    Ort
    Nemberch
    Beruf
    Saitenzupfer
    Beiträge
    420
    Vielleicht sollte man sich nochmal die Ausgangsdaten anschauen:
    - Könnt Ihr die Riesterfons überhaupt für den Hauserwerb hernehmen?
    - Wie schon festgestellt sind die Hauskosten (insb. die "Extras") sehr optimistisch geschätzt.

    Ihr habt also nach ersten Schätzungen abzüglich Eigenkapital (hier würde ich schon mal unbedingt mehr als 1800 EUR Reserve halten) irgendwas um die 400 TEUR an Finanzierungsbedarf.
    Dem gegenüber steht eine recht übersichtliche Sparsumme von 2500 EUR inkl. Miete.

    Meiner Ansicht nach wird es da schon recht knapp. Bei der Finanzierungssumme kommt Ihr wahrscheinlich um die 2000 EUR monatliche Rate bei 1% Tilgung und 15 Jahre Laufzeit. Sobald mal ein Kind unterwegs ist und bestenfalls Elterngeld gezahlt wird (falls Ihr darauf Anspruch habt als im Nicht-EU Ausland arbeitende) könnte es mit dem Schuldendienst schon knapp werden. Ihr dürft nicht vergessen, dass auch ein Niedrigenergiehaus ordentlich Nebenkosten verursacht. 300 - 400 EUR pro Monat dafür einplanen.

    Ich würde versuchen den Finanzierungsbedarf deutlich nach unten zu bringen und mit vielleicht 320 TEUR auszukommen. Das würde Euch deutlich mehr Sicherheit bringen.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  16. #14

    Registriert seit
    03.2008
    Ort
    Hessen
    Beruf
    Computermensch
    Beiträge
    364
    ich würde es etwas anders angehen.
    Seid Ihr bereit, den Gürtel recht eng zu schnallen, damit das Haus größer und toller wird oder seid Ihr beim Wohnen eher Minimalisten? Braucht Ihr im Moment überhaupt ein Haus (als wir keine Kinder hatten und beide gearbeitet haben, war ich froh um unsere 3 Zimmer - weniger Arbeit)? Wollt Ihr Kinder? wenn ja, wie viele? Wie sieht die weitere finanzielle Planung in diesem Fall aus?
    Muß das Grundstück so groß sein? Ich komme auf über 700qm, ist das richtig?
    Muß die Garage sein? Wieviel Haus braucht Ihr (s.o.)? Was ist wichtig, was nicht (z.B. Keller notwendig?)

    Kurz gesagt, sich zuerst Gedanken um die grundlegenden Sachen machen, dann um die Frage, ob die finanzielle Seite zum Vorhaben und zu weiteren Lebensplanung paßt.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  17. #15
    ballycoolin
    Gast
    [QUOTE=R.B.;463288]Ich unterstelle mal, dass nicht jeder "blond" ist.

    Und wenn ich mich richtig erinnere, dann müsste ein Notar zumindest auf diese Sache hinweisen.

    Der Vorschlag mit dem Bauplatz jetzt kaufen hat auch seinen Charme, aber ...(Stichwort: Liquiditätsbetrachtung)/QUOTE]

    Wenn einer allein das Grundstück schon gekauft hat oder geschenkt bekommen hat, sagt dir kein Notar mehr etwas. Und viele machen dann nichts, weil sie ein schlechtes Gewissen haben, weil sie ja zum Grundstück nichts beigetragen haben...

    Bei der angedachten Sparrate von 2000-2500 Euro könnten sie auf 5 Jahre das Grundstück bezahlt haben. Wenn das nicht geht, ist das Grundstück eventuell zu groß und man könnte kleinere Brötchen backen. Das Haus danach verschlingt ja dann nochmal so richtig Geld. Und wenn man 5 Jahre eine so hohe Rate bedient hat, kann man eher einschätzen, ob man das langfristig will, auch bei diesem Einkommen. Man kann einfach besser schlafen, wenn man weiß, dass man die Raten auch weiterhin zahlen könnte, wenn einer keine Arbeit hat/Kinder erzieht/berufsunfähig wird etc. Grundschuld sollte wenn möglich antürlich bei einem anderen Objkekt eingetragen werden.

    Aber sicherlich ist es erstmal ernüchternd, wenn man merkt, wie der Hase beim Bau läuft ;-) Letztendlich muss ja jeder selbst mit seiner Entscheidung leben und jede Bank wird ihr Vorhaben finanzieren. Falls es nicht klappt, wird halt einfach versteigert...
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen