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  1. #1

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    Nutzbarer Spitzboden

    Guten Morgen!

    Wir wünschen uns einen als Arbeitszimmer nutzbaren Spitzboden. Das Haus wird vermutlich eineinhalbgeschossig gebaut mit hohem Kniestock (ca. 160cm) und Dachneigung (Satteldach) um die 40°.

    Ich kann zwar die entstehende Raumhöhe im Spitzboden auf dem Papier berechnen (bei 9m Bausbreite, 280cm Höhe im DG und den o.g. Angaben sind es auf dem Papier 258cm Höhe im Spitzboden), aber ich weiß nicht, wieviel durch Decken, Dach usw. verloren geht. Gibt es da Richtwerte oder einfache Vorgaben, die man beachten muss, um einen nutzbaren Spitzboden zu erhalten?

    Vorneweg: Morgen abend haben wir das nächste Architektengespräch und ich bin einfach gerne halbwegs gut vorbereitet ;-)

    Danke und Grüße,
    Christiane
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  2. Nutzbarer Spitzboden

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  3. #2

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    wo ist das problem?

    du möchstest einen aufenthaltsraum,
    im spitzboden und sagst es ihm/ihr....
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Baumal Beitrag anzeigen
    wo ist das problem?
    Es könnte ja sein, dass unser Kniestock noch viel höher sein müsste oder die Dachneigung noch viel steiler oder sonstwas. Wenn dem so wäre, könnten wir vorher schon mal darüber nachdenken. Sollte das Arbeitszimmer im Spitzboden bei den genannten Bedinungen quasi nicht möglich sein, muss es ja woanders hin; auch darüber würde ich mir im Vorfeld gerne schon mal Gedanken machen.
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  5. #4

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    verstehe ich nicht, du bezahlst doch den architekt/in,
    und das sollte nicht deine aufgabe sein...

    schau mal was deine LBO hessen zu aufenthaltsräumen sagt....
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  6. #5
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    Was genau meinst du? Aufenthaltsräume müssen in Dachgeschossen mind. 2,20m über mind. die Hälfte der Fläche hoch sein. Darf ich meinen Schreibtisch dann nicht in den Spitzboden stellen, wenn diese Bedinungen nicht erfüllt sind? Oder darf ich den Raum dann nur nicht Arbeitszimmer nennen?

    Im übrigen verstehe ich nicht, warum hier Fragen immer wieder deshalb nicht beantwortet werden, weil es nicht die "eigene Aufgabe sein sollte". Sieh mal, es geht um unser hoffentlich lebenslanges Zuhause, da ist es doch nur natürlich (und meiner Meinung nach ein Muss), wenn man sich selbst so eingehend wie möglich mit den Möglichkeiten beschäftigt. Ich möchte morgen abend gerne den Vorentwurf des Architekten diskutieren, und dazu gehört, dass ich mit einem bestimmten Fundus an Ideen ankomme und wenigstens im Groben weiß, was an welcher Stelle geht und was nicht.
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  7. #6

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    sieh mal, ich antworte hier in meiner freien zeit unentgeltlich.

    und ich hoffe doch, ab und zu gute tipps zu geben.

    punkt1
    aber ich habe ich von dir weder einen grundriß, noch schnitt gesehen.

    punkt2
    und auch wenns der fall wäre, würde ich dir nicht eine lösung aufzeichnen, das
    ist aufgabe deines architekten/in und nicht meine.
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  8. #7
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    Vielleicht hast du mir falsch verstanden. Ich möchte keine Lösung, schon gar keine gezeichnete, deshalb gibt's ja auch keinen Grundriss zu der Frage, zumal wir den erst morgen abend sehen werden. Ich wollte nur generell wissen, wieviel Höhe rechnerisch im Spitzboden übrigen bleiben muss, um dort ein Arbeitszimmer unterzubringen. Vielleicht einen Richtwert (z.B. "bei Kniestock 1,60m sollten 45° reichen, wenn das Haus 9m breit ist") oder so.

    Eventuell ist die Frage ja auch gar nicht so einfach zu beantworten. Dann kann man das ja sagen. Oder man will nicht antworten, dann kann man es lassen. Ist völlig ok. Ich habe nur ein Problem damit, wenn einem hier ständig das Nachdenken "verboten" wird. Ich lese immer wieder "Das ist nicht deine Aufgabe, lass' das den Architekten machen". Das kann ich verstehen, wenn es um eigene Entwürfe geht, zumindest wenn nach denen möglichst auch noch gebaut werden soll. Aber ich mache mir doch gerade einfach nur Gedanken darum, wie hoch/steil unser Haus wohl werden müsste, damit das AZ unters Dach kann.
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  9. #8
    Avatar von Schnabelkerf
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    Zitat Zitat von Azalee Beitrag anzeigen
    Guten Morgen!

    Wir wünschen uns einen als Arbeitszimmer nutzbaren Spitzboden. Das Haus wird vermutlich eineinhalbgeschossig gebaut mit hohem Kniestock (ca. 160cm) und Dachneigung (Satteldach) um die 40°.
    Das Maß "Kniestock" bzw. Drempel ist ja leider nicht genau definiert. Wo mißt Du das? Aussenkante Aussenwand? Innenkante? Höhne von wo aus gemessen? Oberkante Rohbaudecke oder Oberkante Fertigfußboden? Bei immer dicker werdenden Wänden ergibt das einen riesigen Unterschied.

    Bei unserem geplanten Haus haben beginnt die Dachneigung mit 45° bei 1,26cm (innen gemessen ab OKFF). Bei einer Hausbreite von 8,40m ergibt das eine Höhe im Spitzboden von 2,32m. Da bleibt natürlich nur ein enger Bereich in der Mitte in der man stehen kann. Aber sonst wäre es ja auch kein Spitzboden. Es reicht jendenfalls um da bei Bedarf auch einen Schreibtisch hinzustellen an dem man arbeiten kann. Vorrausgesetzt der Spitzboden ist gedämmt und belichtet.

    Man kann ja auch mit dem Drempel/Kniestock nicht einfach immer höher gehen sonst hat man irgendwann kein einstöckiges sondern ein zweistöckiges Haus. Die nutzbare Grundfläche bei 2,3m Höhe im DG! (nicht im SPitzboden) darf ja max 2/3 der Grundfläche im EG sein. Das ist je nach Bundesland leicht anders definiert aber vom Grundsatz ähnlich.
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  10. #9
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    Hi,

    danke für die Antwort. In Hessen sind es glaube ich 75%, was das DG angeht, aber theoretisch dürften wir auch zweigeschossig bauen. Ich fürchte nur, dass das wieder eine Ecke teurer würde, weil einfach mehr Außenwände entstehen.

    Das Kniestockmaß war nur eine ungefähre Angabe. Welchen Abstand der Architekt dann benennen/angeben wird, weiß ich nicht, das sehen wir morgen Dein Haus ist ja dann unserem nicht ganz unähnlich. Immerhin wäre der Raum nutzbar, allerdings würde ein Schreibtisch nicht reichen. Regale müssen da rein... :-/

    Na, ich bin gespannt auf morgen. Das Problem ist eben, dass ich a) ein AZ brauche, b) das Haus von der Grundfläche her möglichst kompakt bleiben soll (kleines Grundstück), c) der Wohnbereich großzügig ausfallen soll (großes Aquarium und später ein Flügel) und d) im DG schon 3 Schlafräume und nach Möglichkeit zwei Bäder untergebracht werden sollen. Und ein AZ im Keller kommt nicht in Frage, dafür verbringe ich dort zuviel Zeit am Tag.

    Schauen wir mal
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  11. #10

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    Ich würde mir überlegen, ob ich nicht im EG ein kleines Zimmer mit ca. 6-8 qm vom Wohnbereich abknapsen kann. Reicht für einen Schreibtisch und raumhohe Regale auf beiden Seiten.
    Der Spitzboden wird nur in der Mitte Stehhöhe haben, wird sich ob der Raumgröße im Sommer sehr aufheizen und du müsstest die Bücherregale so einplanen, dass du den Stauraum dahinter auch nutzen und erreichen kannst.
    Frage euren Architekten auch nach der Tragfähigkeit der Decke OG/Spitzboden, Bücher wiegen sehr viel. Wie sieht es mit einem Zugang aus? Die Ruckzucktreppe jedesmal zu öffnen würde ich mir ersparen wollen und eine normale Treppe braucht viel Platz (vor allem muss sie im DG in Stehhöhe enden).
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  12. #11
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    Hallo!

    Wir waren ja vorgestern beim Architekten. Der Spitzboden ist als solcher wohl kein Problem, denn das Haus soll im OG etwa 2m Kniestock bekommen, um große Südfenster für die Kinderzimmer zu ermöglichen.

    Die Treppe ist so eine Sache. Natürlich wird es eine fest installierte Treppe, aber eben möglichst raumsparend. Uns ist allerdings wichtig, dass sowohl wir selbst bequem (mit schwerer Tragetasche) als auch unser Hund die Treppe begehen können. Wenn ich täglich mehrere Stunden dort arbeite, wäre es schlecht, unseren Hund immer allein unten zu lassen.

    Eine ganz andere Alternative wäre, das Schlafen unters Dach zu legen (Ankleide ist im OG vorgesehen) und im eigentlichen Schlafzimmer zu arbeiten. Das ändert zwar nichts an den Treppenbedürfnissen, aber man würde den Raum seltener am Tag aufsuchen. Nachteil ist wahrscheinlich die Wärmeentwicklung dort oben im Sommer.

    Danke für alle Tipps
    Christiane
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  13. #12
    Avatar von Schnabelkerf
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    Zitat Zitat von Azalee Beitrag anzeigen
    Eine ganz andere Alternative wäre, das Schlafen unters Dach zu legen (Ankleide ist im OG vorgesehen) und im eigentlichen Schlafzimmer zu arbeiten.
    Finde ich nachvollziehbar. Das Schlafzimmer ist meist eh überbewertet. Die meiste Zeit liegt man da und bekommt nichts mit so das viel Platz, tolle Ausstattung, tolle Aussicht etc. für ein Schlafzimmer meist verschwendet sind. Wenn ich den ganzen Tag zu Hause arbeiten würde wäre mir ein vernünftiges Arbeitszimmer deutlich wichtiger als das Schlafzimmer.
    Das ändert zwar nichts an den Treppenbedürfnissen, aber man würde den Raum seltener am Tag aufsuchen. Nachteil ist wahrscheinlich die Wärmeentwicklung dort oben im Sommer.
    Wenn das Dach gut gedämmt ist, keine großen unbeschatteten Südfenster und evtl. eine Lüftungsanlage eingebaut wird dürfte es auch im Spitzboden nicht wärmer werden als im Rest des Hauses.
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  14. #13
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    Ja, zumal die Aussicht die gleiche wäre: ein schöner, vermutlich langfristig unverbauter Blick nach Westen in die Felder Bei der aktuellen Planung liegen Schlafzimmer und Westteil des Spitzbodens übereinander.
    Ich arbeite zwar nicht ganzen Tag zuhause, aber eben schon mehr oder weniger viele Stunden, vorwiegend am Nachmittag oder Abend.

    Ist das in der Praxis machbar: Schlafen (und Leseecke o.ä.) unterm Dach, Anziehen und Kleiderschränke im OG und Bad ebenfalls im OG? Oder sollte man Schlafen, Ankleide und Bad zusammenlassen, so dass dann alles in den Spitzboden wandern müsste? Dazu muss ich sagen, dass ich bei Badbesuchen gerne in "mein" Bad gehe, also tagsüber kaum das Gäste-WC im EG benutzen würde. Und auch für jeden Klamottenwechsel (mit dem Hund raus, Joggen usw.) möchte ich nicht immer zwei Etagen laufen...

    Das Dach soll ordentlich gedämmt werden (konkret kann ich es gerade noch nicht sagen, aber es wird ein KfW55-Haus oder "besser"), der Spitzboden wird eine quasi komplett verglaste Westseite sowie ein großes Ostfenster bekommen, aber kein Fenster nach Süden, und eine Lüftungsanlage (kontrolliere Be- und Entlüftung) ist sowieso vorgesehen.

    Danke
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Die "quasi komplett verglaste Westseite" wird Euch sicher viel Freude machen.
    Das Ganze noch garniert mit fehlender Speichermasse wird ein feiner Backofen.

    Senkrechte Südfenster sind selten ein Problem, weil sich die hoch stehende Sonne mit einfachen Mitteln fernhalten lässt und im Winter, wenn die Sonne flacher steht, ist sie in der Regel willkommen.
    In heißen Ländern wurden traditionell keine Westfenster eingebaut.
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  17. #15

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    Spitzboden

    moin moin,

    also wenn ich richtig verstanden habe, dann wird das haus neu geplant und der absolut letzte nebenbereich - unterfunktion - der spitzboden wird vor dem ersten gespräch als wichtigstes element vorn angestellt, die kniestockhöhe bereits zwischen 160 und 200 cm diskutiert. Die beiträge von Baumal weisen auch in die richtung - es liegt kein plan vor, aber mittlere höhe von 220 cm ist schon bekannt.

    Der architekt hat noch keinen plan gemacht, aber der platz einer doppelsteckdose steht schon fest. Irgendwie wird hier der vierte schritt vor dem ersten gemacht.

    Viel spaß beim planen und freundliche grüße aus berlin.
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