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Thema: 35cm Schwelle

  1. #1

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    35cm Schwelle

    Hallo Baufuchs,
    mal umgekehrt gefragt: Ist eine 35 cm hohe Schwelle innen und 30 cm aussen ab Belag an der Balkon"tür" ein Mangel? Ist da nicht die DIN 18195 umgekehrt überschritten? Gibt es ein Höchstmass für solche Schwellen?
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  2. 35cm Schwelle

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  3. #2
    Baufuchs
    Gast

    Kann

    mir das

    Ist eine 35 cm hohe Schwelle innen und 30 cm aussen ab Belag an der Balkon"tür" ein Mangel
    nicht so recht vorstellen.

    Gibts eine Schnittskizze oder Foto?
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  4. #3

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    Ist eine 35 cm hohe Schwelle innen und 30 cm aussen ab Belag an der Balkon"tür" ein Mangel?
    DDR-Plattenbau von anfang der 70er?
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  5. #4
    Wieland
    Gast
    Früher als es noch keine Plastikleisten/Besen usw.gab wurde im Bereich des Eingangs/
    Haustür die Fertig Belaghöhe immer 5mm über Türblatt Unterkannte geführt.
    Natürlich mit Minimalgefälle nach aussen,das Türblatt sollte im günstigsten Fall direkt
    an diesem 5mm Absatz anschliessen.Um eine optimale Winddichtigkeit zu erreichen.

    Hier sind es 30mm,meines Erachtens eine Gefahr,sogenannte Stolperstufe!

    Grüsse

    Michael
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  6. #5
    Baufuchs
    Gast

    @Wieland

    3mm sind aus 2004, das Ding ist durch.

    Baukatze schreibt was von 35 cm !
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  7. #6
    Wieland
    Gast
    [QUOTE=Baufuchs;464615]3mm sind aus 2004, das Ding ist durch.

    Baukatze schreibt was von 35 cm !


    Missvertändniss sorry.


    Grüsse
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ist ein Neubau, Fertigstellung 2010. Im Anhang die grobe Skizze. Die "Türe" hat ein Fensterprofil und ist auf den Sockel gesetzt. Dadurch von innen ca. 35 cm von Bodenoberfläche bis Profilunterkante. Aussen dann ca. 20 cm ab oberem Belag. Ca. 30 cm ab wasserführender Schicht. Drainablauf vorhanden. Die DIN 18195 ist eingehalten. Ein Hinausgehen ist auch durch die äussere Dämmschwelle mit Aluminiumbelag extrem schwierig. Ist das jetzt ein Mangel?
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  9. #8
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    Ergänzung: der Balkon ist auf der gesamten Fläche nach vorne und links /rechts komplett überdacht Ebenerdig bzw. 5 cm ab Belag wäre möglich gewesen!
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  10. #9
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    Zitat Zitat von Baukatze Beitrag anzeigen
    Ergänzung: der Balkon ist auf der gesamten Fläche nach vorne und links /rechts komplett überdacht Ebenerdig bzw. 5 cm ab Belag wäre möglich gewesen!
    Gleiches Problem: http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=43143
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  11. #10

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    Da schreibst Du, Du erwartest von dem Architekten, dass er das bei der Werkplanung einplant.
    1) Wieso meinst Du, es gäbe eine Werkplanung
    2) Warum sollte der Architekt es, gäbe es denn eine Werkplanung, nach Deinen Wünschen berücksichtigen, wenn Du es nirgends schriftlich vereinbart hast.

    Das einzige, was Du evtl durchsetzen können wirst, wird eine Stufe innen vor dem Fenster sein!
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  12. #11
    Wieland
    Gast
    Aber eine Leiter zum erreichen des Balkons hat er sich doch auch nicht
    schriftlich gewünscht! Oder???? Ralf

    Grüsse

    Michael
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (12.04.2010 um 14:24 Uhr) Grund: Mißratenen Fullquote gelöscht
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  13. #12

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    Zwischen EINER Stufe und einer Leiter besteht ja wohl so ein gewisser Unterschied.

    Was soll das sinnlose Übertreiben. Es hilft dem Frager nicht, wenn er sich auf Gefechte einlässt, die er verlieren wird, nur weil Du es moralisch für falsch hälst, was da gebaut wurde.
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  14. #13
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    Weil:

    1. es eine Werkplanung gab...
    2. Ein Bauwerk so entworfen und ausgeführt werden muss, dass es während der vorgesehenen Nutzungsdauer neben seiner Tragfähigkeit auch seine Gebrauchstauglichkeit... behält“ – DIN 1055-100[2]
    3. weil ich vom Fachmann erwarten kann, dass er die anerkannten Regeln der Technik zum Vorteil des Bewohners anwendet und nicht zum Nachteil. Sie stellen nach Werkvertragsrecht für den Sollzustand eine Minimalforderung dar und bei Nichteinhaltung liegt ein Mangel vor, soweit die Abweichung nicht zuvor mit dem Auftraggeber vereinbart worden ist. In diesem Zusammenhang ist der Auftraggeber vollumfänglich über die geplante Abweichung (nach oben) zu informieren und auf die daraus resultierenden Folgen hinzuweisen.
    4. § 3 Allgemeine Anforderungen LBO
    (1) Bauliche Anlagen sowie Grundstücke, andere Anlagen und Einrichtungen ...sind so anzuordnen und zu errichten, dass die öffentliche Sicherheit oder
    Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit oder die natürlichen Lebensgrundlagen, nicht bedroht werden und dass sie ihrem Zweck entsprechend ohne Missstände benutzbar sind.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Wieland
    Gast
    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Zwischen EINER Stufe und einer Leiter besteht ja wohl so ein gewisser Unterschied.

    Was soll das sinnlose Übertreiben. Es hilft dem Frager nicht, wenn er sich auf Gefechte einlässt, die er verlieren wird, nur weil Du es moralisch für falsch hälst, was da gebaut wurde.

    Natürlich Entschuldigung an alle.

    Diesen Fall hatt man nicht das erste mal.In

    In aller Regel geben Private Bauherren kein Geld für eine Detailierte
    Werkplanung aus.
    Die Handwerker kommen dann mit 1:100 Eingabeplan an die Baustelle
    und übernehmen die Rolle eines Rekonstruktionstrupp.

    Handwerker die ohne Werkplan oder Verbindliche Handlungsanweisungen
    arbeiten Handeln eigenmächtig.

    Für dieses Handeln kann weder ein Architekt noch ein Bauleiter
    verantwortlich gemacht werden.

    Bitte nochmals um Entschuldigung

    Grüsse

    Michael
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Baukatze Beitrag anzeigen
    1. es eine Werkplanung gab...
    Und was steht da drin?
    2. Ein Bauwerk so entworfen und ausgeführt werden muss, dass es während der vorgesehenen Nutzungsdauer neben seiner Tragfähigkeit auch seine Gebrauchstauglichkeit... behält“ – DIN 1055-100[2]
    Gebrauchstauglich ist es (wenn innen eine Stufe kommt
    3. weil ich vom Fachmann erwarten kann, dass er die anerkannten Regeln der Technik zum Vorteil des Bewohners anwendet und nicht zum Nachteil.
    Enttäuschung ist die Folge falscher Erwartungen ( (c) Mark)
    Sie können vom Planer gar nichts erwarten, denn der hat die Vorgaben seines Auftraggebers zu erfüllen.
    Sie (die aRdT) stellen nach Werkvertragsrecht für den Sollzustand eine Minimalforderung dar und bei Nichteinhaltung liegt ein Mangel vor, soweit die Abweichung nicht zuvor mit dem Auftraggeber vereinbart worden ist. In diesem Zusammenhang ist der Auftraggeber vollumfänglich über die geplante Abweichung (nach oben) zu informieren und auf die daraus resultierenden Folgen hinzuweisen
    .Das Dumme ist nur, es gibt keine aRdT, die einen mehr oder weniger schwellenlosen Ausgang vorschreibt!
    4. § 3 Allgemeine Anforderungen LBO
    (1) Bauliche Anlagen sowie Grundstücke, andere Anlagen und Einrichtungen ...sind so anzuordnen und zu errichten, dass die öffentliche Sicherheit oder
    Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit oder die natürlichen Lebensgrundlagen, nicht bedroht werden und dass sie ihrem Zweck entsprechend ohne Missstände benutzbar sind.
    UNd wo wurde gegen die LBO verstossen mit dieser Schwelle????
    Eine Schwelle ist kein Mißstand im Sinne öffentlichen Baurechts!!!
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