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1,5 % Zinsen

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  1. #1

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    1,5 % Zinsen

    Hallo,
    bin hier grad in Bayern unterwegs.
    Mein Bekannter hat sein Immobiliendarlehen umfinanziert. Aus seinen ehemals für 10 Jahre festgeschriebenen knapp 5 Prozent Zinsen plus 1,5 % Tilgung hat er jetzt 1,5% Zinsen plus ca. 4,5% Tilgung gemacht.
    Modalitäten: Variabel, 3 Monate fest, in Euro (also kein Yen, u.a.)
    Kann das momentan eine interessante Alternative sein?
    Kennt sich hier jemand zufällig aus?
    Für mich Böhmische Dörfer. (ausser, dass es natürlich ein Risiko sein kann, aber er sprach auch von einem "Deckel".)
    LG
    MM
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  2. 1,5 % Zinsen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Variables Darlehen an 3 Monats Euribor mit Cap

    So wie sich Deine Beschreibung anhört handelt es sich um ein variables Darlehen mit Cap.

    Der Darlehenszinssatz wird alle 3 Monate an den aktuellen Euriobor Zinssatz angepasst. Vorteil aktuell sehr niedrige Zinsen und schnelle Tilgung; Nachteil es kann jederzeit hochgehen, schlechte Planungssicherheit

    Ein "Deckel" ein sog. Cap hilft beim Anstieg des variablen Zinssatzes, denn Cap = Deckel ist der vereinbarte Höchstzinssatz der für das Darlehen zu zahlen ist. In der Regel kostet ein Cap allerdings einiges an Zinsaufschlag/Gebühren, deshalb wird der Zinssatz von 1,5 % wohl eher nominal sein.
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  4. #3

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    Wieso fragst Du nicht Deinen Bekannten...?
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  5. #4
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    Hi,
    @Bankmensch: Danke für die Info. Klingt verlockend. Wenn man diese Version also 5 jahre durchhält, hat man bei z.B. 100.000.- Euro knapp 20 k getilgt...anstelle von 6.000.- Euro....Ich blicks halt mit der Volatilität nicht.

    @meak 07: Ich mag "W-Fragen", weil Sie oft zu kognitiven Blockaden führen. Zuhause und ausserhalb.
    Auch in der Kategorie: wer die Frage stellt, kennt die Antwort.....
    Zu Deiner W-Frage:
    Antwort: weil er mir nicht viel dazu sagen konnte...
    Jetzt mußt Du fragen: Warum?
    Antwort: Weil er seinem Berater vertraut.
    Jetzt mußt Du sagen: schön blöd!
    Antwort: wahrscheinlich...und somit schliesst sich der W Kreis wieder....
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Bankmensch Beitrag anzeigen
    So wie sich Deine Beschreibung anhört handelt es sich um ein variables Darlehen mit Cap.
    Das aber doch wohl auch mit einer Festschreibung - in diesem Fall der Vertragsform - verbunden ist! Oder täusche ich mich da?

    Zitat Zitat von Bankmensch Beitrag anzeigen
    Der Darlehenszinssatz wird alle 3 Monate an den aktuellen Euriobor Zinssatz angepasst. Vorteil aktuell sehr niedrige Zinsen und schnelle Tilgung; Nachteil es kann jederzeit hochgehen, schlechte Planungssicherheit
    ...die auch damit verbunden sein kann, dass die Rate erheblich steigt, sobald Zinssatz minus Mindesttilgung höher ist als die derzeitige Annuität.

    Zitat Zitat von Bankmensch Beitrag anzeigen
    Ein "Deckel" ein sog. Cap hilft beim Anstieg des variablen Zinssatzes, denn Cap = Deckel ist der vereinbarte Höchstzinssatz der für das Darlehen zu zahlen ist. In der Regel kostet ein Cap allerdings einiges an Zinsaufschlag/Gebühren, deshalb wird der Zinssatz von 1,5 % wohl eher nominal sein.
    Und daher kommen mir die 1,5% schon spanisch vor.

    Im Grunde genommen ist diese Variante nichts anderes als eine Wette auf die Zukunft. Sollte - wie ich vermute - der Kunde vertraglich an eine bestimmte Laufzeit dieses Geschäftes gebunden sein, wird er erst in einigen Monaten oder Jahren feststellen, ob er gewonnen oder verloren hat - und dann gibt es die derzeit niedrigen Zinsen nicht mehr!

    Es ist nicht lange her, da wurde mit Geldanlagen gezockt. Jetzt fangen die Banken wohl schon damit an, auch mit Krediten zu zocken - wer´s mag!
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  7. #6
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    Hi Ecobauer,
    danke für die Infos.

    Mich interessiert es wirklich. Ich fordere mal von seinem Banker die Infos an.

    Wenn es interessiert, stelle ich es ins Forum. Ich würde es gerne persönlich eingrenzen können.
    z.B. best case: nach 10 Jahren hat man entweder 3 % Punkte Zinsen "gespart", respektive worst case: 1,5% mehr Zinsen als der Durchschnitt "bezahlt".
    Das wäre für mich eine plausible/greifbare Benchmark.
    LG
    MM
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  8. #7

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    Ein Cap-Darlehn hat normalerweise eine Sondertilgungsmöglichkeit von bis zu 100%. Damit ist eine gewisse Flexibilität bei steigenden Zinsen gegeben.
    Bedeutet ich kann das Darlehn jederzeit in ein Annuitäten-Darlehn umwandeln
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Zitat Zitat von cybi1 Beitrag anzeigen
    Ein Cap-Darlehn hat normalerweise eine Sondertilgungsmöglichkeit von bis zu 100%. Damit ist eine gewisse Flexibilität bei steigenden Zinsen gegeben.
    Bedeutet ich kann das Darlehn jederzeit in ein Annuitäten-Darlehn umwandeln
    Die Bank, die einen solchen Vertrag macht, würde ich mal gerne kennen lernen. Die Krux ist dann doch wohl, dass der Kunde alleine den Vorteil hätte
    Ich glaube schon, dass der Braten eben in der zeitlichen Bindung des Kunden liegt - und der Kunde nach Erhöhung der Zinsen in die Röhre guckt
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  11. #9

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    Zitat Zitat von haitabu Beitrag anzeigen
    Hi Ecobauer,
    danke für die Infos.

    Mich interessiert es wirklich. Ich fordere mal von seinem Banker die Infos an.

    Wenn es interessiert, stelle ich es ins Forum. Ich würde es gerne persönlich eingrenzen können.
    z.B. best case: nach 10 Jahren hat man entweder 3 % Punkte Zinsen "gespart", respektive worst case: 1,5% mehr Zinsen als der Durchschnitt "bezahlt".
    Das wäre für mich eine plausible/greifbare Benchmark.
    LG
    MM
    Ich denke, das würde schon interessieren - zumindest mich, da mir ein solches Konstrukt noch nicht über den Weg gelaufen ist.
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