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  1. #1

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    Frage Wie Ferienhaus frostfrei halten

    Zur Zeit ist das Haus im deutschen Mittelgebirge (Winter von ca.Oktober - April) noch ganzjährig bewohnt und wird mit Holzkaminofen und Ölöfen beheizt.
    Es wird aber in absehbarer Zeit unbewohnt sein und nur noch als Ferienhaus im Sommer und an Winterwochenenden genutzt werden.
    Zu Kontrolle kann jemand maximal alle 3-4 Tage vorbeischauen.
    Eine Zentralheizung (Öl, Gas, Erdwärme) ist finanziell erstmal nicht drin.

    Wie können wir das Haus zuverlässig frostfrei halten?
    Auf Anhieb fällt uns eine Elektroheizung mit Frostschalter ein.
    Ist vielleicht in der Installation günstig, aber die Energiekosten

    Was wäre für den Zweck am Besten geeignet?

    Vielen Dank im voraus!
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  2. Wie Ferienhaus frostfrei halten

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  3. #2

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    Luft/Luft-Wärmepumpe?

    Wie groß ist das Gebäude?
    Dämmstandard?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Luft/Luft-Wärmepumpe?

    Wie groß ist das Gebäude?
    Dämmstandard?
    zweistöckig, ca. 120m2 Wohnfläche
    Baujahr 1904, ungedämmt, neue doppelt verglaste Fenster
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  5. #4

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    Wenn für Gas oder Öl kein Geld da ist, wird es wohl für eine Pseudo-Elektroheizung, wie eine Luft/Luft-Wärmepumpe und die Folgekosten auch nicht reichen.

    Ich würde erstmal fragen, warum frostfrei halten?

    Wasserleitungen kann man entleeren und in die Geruchsverschlüsse von WC, Spüle und Waschbecken reichen ein paar Eßlöffel Salz.
    Habe in dreißig Jahren nie einen Frostschaden im Gartenhaus gehabt.
    Notfalls ein paar Korrekturen an der Leitungsführung vornehmen und an den richtigen Stellen Entleerungen einbauen und fertig ist die Laube.
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  6. #5
    MoRüBe
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    jepp...

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Luft/Luft-Wärmepumpe?
    ...

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  7. #6
    Avatar von alex2008
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    Die von Julius angesprochenen Luft/Luft Wärmepumpen
    dass sind u.a. Split-Inverter Klimageräte mit Wärmepumpenfunktion

    Als Ergänzung dazu wäre vielleicht noch ein Luftkollektor interessant, dieser hätte neben Heizfunktion eben auch den Vorteil einer Lüftung des Gebäudes zu bieten.

    Gibts fertig von der Stange (z.T. recht happige Preise) oder bei handwerklichem Geschick auch zum Selbstbauen.

    Ein paar interessante Links hierzu (auf englisch):
    http://www.builditsolar.com/Projects....htm#ActiveAir

    http://www.builditsolar.com/Projects...col/AirCol.htm

    http://www.mofga.org/Default.aspx?tabid=488


    und ansonsten sind Suchmaschinen mit dem Begriff Luftkollektor gefüttert auch ertragreich
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  8. #7

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    LL-WP und dann schauen wie man die Luft im Gebäude verteilt bekommt (mehrere Innenteile?). Dann so programmieren, dass die RT > 0°C bleibt.

    Natürlich kann man Leitungen entleeren, aber wenn so ein Haus mal mehrere Tage/Wochen heftig durchgefriert, sind auch andere Schäden denkbar (als "nur" an den wasserführenden Leitungen).

    Gruß
    Ralf
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  9. #8

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    ...
    Natürlich kann man Leitungen entleeren, aber wenn so ein Haus mal mehrere Tage/Wochen heftig durchgefriert, sind auch andere Schäden denkbar (als "nur" an den wasserführenden Leitungen).
    Nur gut, dass das die ganzen Berghütten und Ferienhäuser früher nicht wussten.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Nur gut, dass das die ganzen Berghütten und Ferienhäuser früher nicht wussten.
    Nur weil das früher mal so war, und man damals keine anderen Möglichkeiten hatte, muss das noch lange nicht richtig sein.
    Wir wollen doch nicht mehr in´s Mittelalter zurück.

    Damals wurden im Frühjahr die Hütten erstmal wieder in Gang gesetzt, Löcher in den Wänden zugeschmiert, das Dach notdürftig geflickt usw. Die Ansprüche an so eine Hütte waren eher moderat, und sie musste ja nur einen Sommer lang halten,..... und nach dem nächsten Winter ging´s wieder von vorne los.

    Natürlich kann man das heute auch noch so machen.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Hallo misteri,

    du schreibst du hast einen ölofen in der hütte stehen,
    also vermute ich dort in greifbarer nähe auch einen kleinen öltank.
    falls es dein ölofen noch nicht kann, neuere modelle( ab 200-300€ muss ja kein first class sichtscheiben hightech modell sein) sind problemlos an eine
    zentrale ölversorgung anzuschließen. dann kannst du den öler evtl im niedrigen dauerbetrieb laufen lassen. (achtung ob das ohne aufsicht erlaubt ist weiß ich nicht, evtl könne die anderen hier infos dazu geben)

    ist dann zwar mehr oder weniger handregelung (billiglösung) aber für deine frostschutzanforderung sollte es reichen, wenn du eh alle 4-5 tage hinfährst kann man ja bei wärmeren temp. ab/zurückdrehen und bei strakem frost etwas höher drehen......

    viele grüße
    pascal
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  12. #11

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    Ihr habt aber schon gelesen, dass die Hütte über hundert Jahre alt ist und damit vermutlich auch bei "nur" Frostfreihaltung eine Energievernichtungsmaschine erster Güte ist?

    Wäre doch sinnvoll, wenn mistery erstmal die Frage beantwortet, warum denn Frostfreihaltung so wichtig ist und ob er bereit ist, die Kosten dafür aufzubringen?
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  13. #12

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    Man kann ja mal grob über die Hülle schätzen. Dann liegt er bei AT -15°C wohl irgendwo zwischen 2kW und 3kW um die Hütte frostfrei zu halten. Worst case irgendwas um 20-40kWh el. Strombedarf pro Tag, aber das dürfte nur an wenigen Tagen der Fall sein. Die meiste Zeit deutlich weniger.

    Ja ich weiß, Zahlen sind nur ganz grob gepeilt. Mir geht´s auch nur um die Größenordnung. Wir reden dann wohl über 500-1.000kWh, oder 100-200,- € p.a. wenn überhaupt.

    Wer´s genauer wissen will, muss halt rechnen.

    Wenn ihm die paar Euro zu teuer sind, dann soll er die Hütte verscherbeln.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
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    Ja, in jeder Etage stehen 2 Ölöfen und alle sind an einem Öltank angeschlossen.
    Die können/dürfen 24h durchheizen. Das wäre auch unsere aktuelle Lösung.
    Obwohl das mangels der Dämmmung ziemlich teuer ist.

    Das mit den Luft/Luft-Kollektoren klingt interessant.

    Die Wasserleitung entwässern wär kein Problem, hieße aber wenn man im Winter dort ist müsste man erstmal alles durchheizen bevor man wieder fließend Wasser hat. Und wer weiß ob die Leitungen nach dem entwässern wirklich leer sind. Ganz zu schweigen von den 2 5l-Speichern und dem Durchlauferhitzer...

    Was passiert mit dem Möbeln, Dielen, Klickparkett, der gesamten Einrichtung, denn wenn das Haus komplett auf -10Grad abgekühlt ist?



    Zitat Zitat von Pascal82 Beitrag anzeigen
    Hallo misteri,

    du schreibst du hast einen ölofen in der hütte stehen,
    also vermute ich dort in greifbarer nähe auch einen kleinen öltank.
    pascal
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  16. #14
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    Zitat Zitat von ThomasMD Beitrag anzeigen
    Ihr habt aber schon gelesen, dass die Hütte über hundert Jahre alt ist und damit vermutlich auch bei "nur" Frostfreihaltung eine Energievernichtungsmaschine erster Güte ist?

    Wäre doch sinnvoll, wenn mistery erstmal die Frage beantwortet, warum denn Frostfreihaltung so wichtig ist und ob er bereit ist, die Kosten dafür aufzubringen?
    Wie bereits geschrieben:
    Was passiert mit dem Möbeln, Dielen, Klickparkett, der gesamten Einrichtung, denn wenn das Haus komplett auf -10Grad oder drunter abgekühlt ist?

    Das die Frostfreihaltung nicht billig ist, ist uns klar deshalb suchen wir ja die derzeit güsntigste Lösung. Über kurz oder lang muss das Haus gedämmt werden das ist uns auch klar, aber das muss ja auch finanziert werden und auch wenn es dort schneesicher ist, zur Vermietung fehlt dort noch die Nachfrage.
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  17. #15
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Man kann ja mal grob über die Hülle schätzen. Dann liegt er bei AT -15°C wohl irgendwo zwischen 2kW und 3kW um die Hütte frostfrei zu halten. Worst case irgendwas um 20-40kWh el. Strombedarf pro Tag, aber das dürfte nur an wenigen Tagen der Fall sein. Die meiste Zeit deutlich weniger.
    Mit Elektoheizern und Thermoschalter ist das Problem sicher am einfachsten zu lösen. Da wie beschrieben das Haus z.Z. noch bewohnt ist, haben wir keine Vorstellung wie hoch der Energiebedarf und die Energiekosten für die Frostfreihaltung wären.
    Wie kann ich denn den Energiebedarf selber ausrechen/abschätzen?


    Viele Grüsse,
    misteri
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