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  1. #1

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    Kostenschätzung Eigenleistungen

    Hallo liebe Hausbaugemeinde,
    ich lese nun schon lange hier mit, nun steht unser Hausbau an. Ich hoffe ich bin hier richtig im Teilforum.
    Es werden 140 m² auf zwei Vollgeschossen, Holzständerbauweise, Passivhaus. Dort möchten wir Teile des Innenausbaus selbst erledigen.
    - Anbringen und Verspachteln von Gipskartonplatten im gesamten Haus, ausser der Erdgeschossdecke
    - Verlegung von cal 90 m² Bodenbelag, Parkett, warscheinlich schwimmend, kleben kann ich selber nicht
    - Elektroarbeiten, also Leerrohre legen und Dosen setzen, Kabel ziehen
    - auf die Wände soll ein Putz aufgetragen werden.
    Wieviel Zeitaufwand kann man dafür einschätzen? Ich bin handerklich fit, habe aber einzelne Arbeiten noch nie gemacht.
    Ich wäre für eine Einschätzung sehr sehr dankbar.
    Grüße
    Chris
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  2. Kostenschätzung Eigenleistungen

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Wieland
    Gast
    Um sich Ihre Frage zu beantworten sollten sie sich in Fachliteratur für
    Arbeitszeitrichtwerte einlesen.

    Ein zweiter Anhaltspunkt für die Eigenleistung ist die real zur Verfügung stehende
    Freizeit.
    Manche Bauherren Kalkulieren für die Eigenleistung z.B.1000 Stunden.(5 monate Vollzeit
    pro Person)
    Und wissen später nicht wie sie diese Zeit leisten Können.(Realistisch Bleiben).

    Grüsse
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  4. #3
    Avatar von greentux
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    Unser Planer hat in der Kostenberechnung Anteile als Eigenleistung aufgeführt. Diese sind wir dann Stück für Stück durchgegangen und haben bewertet, ob wir das machen oder nicht. Weiterhin wurde auch die "Manpower" diskutiert. Also wieviele Leute an wievielen Wochenenden. Wichtig ist auch, ob sich die Arbeiten von den Firmen entkoppeln lassen und man nicht auf einmal Mi 8.30 irgendwo was ankleben muß, damit ne Firma weitermachen kann...
    Ggf. kann euer Planer euch ebenso helfen...
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  5. #4

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    Und dabei nicht vergessen, dass zu den reinen Arbeitszeiten auch noch die Material- und Werkzeugbeschaffung und teilweise Arbeitsvorbereitungen dazukommen, ggf. auch die Pausenversorgung. Außerdem sind die wenigsten guten Freunde an mehreren aufeinander folgenden Wochenenden zu Ganztagesschichten zu motivieren. Der Umgang mit am Arbeitsplatz anfallenden Überstunden sollte ebenso geplant werden, wie die körperlichen Folgen der meist ungewohnten Anstrengungen oder eine plötzlich auftretende Erkrankung.

    Auch der langfristige Totalausfall der eigenen Arbeitszeit in der "Kernfamilie" und die resultierenden Belastungen für die anderen sollten vorab diskutiert werden!
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,
    vielen Dank schonmal für die schnelle Antworten.
    Scheinbar ist es sehr schwer das pauschal zu sagen, aber eins steht fest: Sau viel Arbeit!!
    Natürlich habe ich Materialkosten kalkuliert. Vielleicht könnt Ihr mir da helfen ob ich im Rahmen liege:
    - Elektrokram komplett 3000€
    - Bodenbeläge ( 90 m² ) 5000€
    - Malerbedarf 2500 €

    Danke
    Grüße
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  7. #6
    Avatar von greentux
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    @Skeptiker: das erwarte ich vom Planer, die Arbeitszeit und Materialkosten aufzuteilen. Das ist bei uns auch der Fall. Sehr ausführlich das Ganze...
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  8. #7
    MoRüBe
    Gast

    @greentux...

    ...

    wenn er dafür beauftragt ist....
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  9. #8

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    Zitat Zitat von greentux Beitrag anzeigen
    @Skeptiker: das erwarte ich vom Planer, die Arbeitszeit und Materialkosten aufzuteilen....
    Wir missverstehen uns: Ich meinte nicht die eigentlichen Materialkosten, die lassen sich recht gut abschätzen, sondern den Zeitaufwand für die Materialsuche, - kauf, -anlieferung, Reklamationen, - einlagerung und schließlich Entsorgung der Verpackungen und natürlich der Kauf bzw. die Miete der Werkzeuge. All das ist nämlich in den Materialkosten nicht oder nur teilweiwse eingeschlossen. Da kann je nach Gewerk einiges zusammenkommen.
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  10. #9
    Avatar von greentux
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    Ja eben, da gibts in der Mega-Excel-Tabelle neben der Spalte "Materialkosten" noch die Spalte "Anteil Fremdleistung". Da ist Miete der Rüttelplatte, Anlieferung, etc. drin. Alle Eventualitäten sind natürlich nicht enthalten. Ich finds aber schon ganz passabel, zumal wir das auch noch 2h durchgegangen sind, da ich halt sehr genau festlegen wollte, wo Eigenleistung erfolgen kann und wo nicht.
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  11. #10

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    Greentux, das Vorgehen hört sich nach einem Selbstbauanbieter aus Landau/Pfalz an...
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  12. #11

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    Zitat Zitat von LaChriss Beitrag anzeigen
    - Elektrokram komplett 3000€
    - Bodenbeläge ( 90 m² ) 5000€
    - Malerbedarf 2500 €

    Danke
    Grüße
    ..passt. (Geht auch günstiger oder teurer)
    Aber wie schon geschrieben: Zeitbedarf nicht unterschätzen: Elektro und Fliesen sind vor allem für Ungeübte sehr zeitaufwändig
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  13. #12

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Greentux, das Vorgehen hört sich nach einem Selbstbauanbieter aus Landau/Pfalz an...
    ....das passt auf fast jeden Anbieter der EL zuläst!
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  14. #13

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    Daß man sich als E-Techniker beim Strom selber einbringen will, verstehe ich. Warum auch nicht. Ansonsten sollte man die EL wirklich eher schmal halten. Wenn man dies mal durchrechnet ist die tatsächliche Einsparung zumeist gar nicht so gewaltig, da der Laie für die verschiedenen Gewerke natürlich auch viel mehr Zeit benötigt, als der routinierte Facharbeiter/ Geselle. Tauglich mögen hier "artverwandte" Gewerke sein (E-Techniker-Strom) oder Gewerke mit einem hohen Lohnkostenanteil (Maler). Wobei ich auch schon BH hatte, die sich an Sachen herangetraut hatten, von denen sie besser die Fonger gelassen hätten....Hinterher kam dann schpon des Öfteren: Hätten wir das mal lieber machen lassen.

    Grüße

    Thomas
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von greentux
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Greentux, das Vorgehen hört sich nach einem Selbstbauanbieter aus Landau/Pfalz an...
    Dann schau Dir mal die Website in meinem Profil an
    Selbstbauanbieter ... ppppfffffff....
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  17. #15

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    Das klingt endlich 'mal nach einem Beispiel für Kollegen, die (etwas?) mehr leisten als vertraglich geschuldet.
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