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Ergebnis 1 bis 9 von 9
  1. #1
    Raupengemach
    Gast

    Verfüllung mit Bergkies

    Hallo,

    unser Architekt lässt den Zwischenraum zwischen Haus und Rand der baugrube mit Bergkies auffüllen, sofern ich dies richtig verstanden habe.
    Von manchen bekomme ich als Kommentar: Ist doch viel zu teuer, warum nehmt ihr nicht den Dreck, der beim Aushub der Grube entstanden ist? Mir ist schon klar, dass dies die Standardmethode beim Schwarz-Hausbau ist (Anmerkung: in unserem Dorf werden ca. 95% aller Häuser komplett schwarz gebaut. Wer eine Firma beauftragt, wird schon schief angekuckt).

    Sinn des Bergkieses ist, dass das Wasser besser versickern und durch die Drainage aufgenommen werden kann, korrekt?

    Viele Grüße
    Raupengemach
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  2. Verfüllung mit Bergkies

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    kommt drauf an , was für ein "dreck" bei euch im schwarzdorf üblich ist....
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  4. #3

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    Saarland
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    1,894
    Einfach mal den Architekten fragen, wie das mit den Kosten aussieht.

    Was sich mir als Gedanke dabei aufdrängt: Bergkies ist ja nicht immer kugelrund.Wie wird die Abdichtung an der Wand vor spitzen Steinen geschützt??? Nicht dass sich da was durchdrückt!!!
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  5. #4
    gast3
    Gast
    "Bergkies" ist nun wahrlich kein "geschützter" Begriff - idR aus der Grube, auf den LKW und in die Grube (meist Sand mit 3 Kiesen).

    aber - s.o. - Frage wäre, wie sieht der Baugrubenaushub aus ?

    aber ansonsten schon mal ein lobenswerter Ansatz.
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  6. #5
    Raupengemach
    Gast
    Hallo,

    erstmal danke für die Antworten!
    Der Bodenaushub besteht zu großem Teil aus Felsgestein (Eifel). Bei der Herstellung der Baugrube musste ein Gerät an den Bagger gespannt werden, welches die Felsen zertrümmert (Meißel??), erst dann konnte das Gestein aus der Grube geholt werden.
    Die Dämmung wird durch eine Gumminoppenbahn geschützt.

    Grüße
    Raupengemach
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  7. #6

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    2,445
    Schutz nur durch Gumminoppenbahn ist nicht ausreichend! Wenn verfüllt wird, wird auch (hoffentlich) lagenweise verdichtet. Steine des "Bergkieses" können sich durch die dünne Noppenbahn durchdrücken und die Bitumendickbeschichtung beschädigen. Bituminierte Drainplatten aus Styropor wären hier schon gut (wenn gem. Planung nichts höherwertigeres gefordert)....
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Steine des "Bergkieses" können sich durch die dünne Noppenbahn durchdrücken und die Bitumendickbeschichtung beschädigen.
    das glaube ich nicht .


    Bituminierte Drainplatten aus Styropor wären hier schon gut (wenn gem. Planung nichts höherwertigeres gefordert)....
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

    Registriert seit
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    Zitat Zitat von Raupengemach Beitrag anzeigen
    ... Mir ist schon klar, dass dies die Standardmethode beim Schwarz-Hausbau ist (Anmerkung: in unserem Dorf werden ca. 95% aller Häuser komplett schwarz gebaut. Wer eine Firma beauftragt, wird schon schief angekuckt)....
    Also illegal?
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  11. #9
    Avatar von alex2008
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    Bergkies, Grubenkies etc. ist eben meist eine obere Schicht die in der Grube abgeräumt wird. Oft sind da noch lehmige Bestandteile enthalten, und da das Zeugs meist auch nicht abgesiebt wird kann das Korn auch schon mal größere Brocken enthalten.

    Je nach Zusammensetzung ist das Material in Verbindung mit einer Drainage evtl. suboptimal.

    Aber da zu einer Drainage etwas mehr Planung und Grips gehört als ein paar Strichlein aufs Papier zu malen müssen Filter und Geotextil eigentlich eh auf den anstehenden Boden angepasst werden.

    Aber Wo geht das Wasser aus der Drainage dann hin? Was sieht denn die Planung da vor?
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