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  1. #1

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    Entscheidungshilfe Styropor WLG 035 - Neopor 032

    Ausgangslage ist ein Neubau, EFH, 24 cm Kalksandstein. Gedämmt werden soll die Außenwand mit 16 cm und WLG 035.

    Nun bin ich auf Neopor mit WLG 032 gestoßen. Kann jemand eine Entscheidungshilfe leisten unter diesen Voraussetzungen?

    Rechnet sich in energetischer Hinsicht der Aufpreis, den ich noch nicht kenne?
    Gibt es weitere unterschiedliche Eigenschaften des Neopor im Vergleich zum Styropor? (Immer mit Blick auf 24 cm KS und 16 cm Dämmung - diese Parameter sind fest!)

    Danke für Hinweise!

    Walter
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  2. Entscheidungshilfe Styropor WLG 035 - Neopor 032

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    es gibt auch noch styropor als wlg032.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke CapaMAXX!

    Dann würde nichts für das Neopor sprechen, denn den besseren Schallschutz brauche ich bei 24 cm KS nicht und hinsichtlich der Druckfestigkeit ist Neopor sogar schlechter, weicher als Styropor bzw. Polystrol. (?)

    Walter
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  5. #4

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    Neopor ist der Rohstoff für Neowall, Neofloor..., was wiederum nichts anderes ist, als graues Styropor bzw. EPS 035 (oder 032) grau, von einem bestimmten Hersteller. Graues EPS gibt es auch von anderen Herstellern dann allerdings mit anderer Bezeichnung.

    Eine um (1-32/35) dünnere EPS 032 Dämmplatte hat den gleichen Dämmwert, wie EPS 035, ist allerdings teurer.

    Die Dämmplatten mit WLG 032 rentieren sich meist nur, wenn durch deren Einsatz eine Dämmstoffdickenreduzierung (hier 1 bis 2 cm) einher geht mit einer Kostenreduzierung aufgrund von anderen nun ebenfalls dünnerer Bauteile (Dachüberstand, Fensterbänke...) oder wenn es irgendwelche abstandrechtliche Belange gibt.

    Bei gleicher Dämmschichtdicke würde sich der U-Wert um ca. 0,016 W/m²K verbessern, was eine überschlägige Reduzierung des jährlichen Heizenergiebedarfs von 66 x 0,008 also rund 1 kWh pro m² Außenwandfläche bzw. 0,1 l Heizöl entspricht.

    Ob sich das rentiert, hängt davon ab, was die Platten mehr Kosten und was man für einen mittleren Energiepreis für die nächsten 20 Jahre ansetzt.

    Ich behaupte mal, dass sich hier EPS 032 nur rentiert, wenn man mit 14 cm Dicke und dem dadurch etwas schlechteren U-Wert trotzdem noch die Anforderungen erfüllt (EnEV oder KfW) und dadurch andere Bauteile günstiger werden.
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