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Welche Rohre sind für geringen Verlegeabstand FBH geeignet?

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  1. #1

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    Frage Welche Rohre sind für geringen Verlegeabstand FBH geeignet?

    Mich würde es interessieren welche Rohre für 5 bzw. 10 cm Verlegeabstand geeignet sind? Aufgrund einer Luft WP soll die Vl Temp möglichst niedrig ausfallen, wenn jetzt aber extrem dünne Röhre für die FBH verwendet werden muss ich einen Raum in sehr viele Heizkreise aufteilen damit der Gegendruck nicht so stark ansteigt das die Umwälzpumpe nicht zum Stromfresser wird.

    Kennt jemand einen Hersteller der möglichst flexible Rohre für diesen Anwendungszweck anbietet.

    Sind die Kunstoffrohre inzwischen genug Dicht gegen Sauerstoffdiffundierung oder sollte man immer noch auf Rohre mit Aluschicht setzen?
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  2. Welche Rohre sind für geringen Verlegeabstand FBH geeignet?

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  3. #2
    Avatar von alex2008
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    Warum soll die VL möglichst gering ausfallen?
    Welche Stromeinsparungen werden denn da erhofft?

    Wie wird sich da die JAZ fürs heizen verbessern? Lohnt da der Mehraufwand für die FBH oder wären mehr Dämmung oder eine effizientere WP vielleicht nicht doch sinnvoller?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Wenn man mit 30°C statt 45°C im Vorlauf arbeiten kann, sind das 50% Ersparniss. Ob dann die Wärmepumpe 3,5 oder 3,2 COP schafft spielt da nicht mehr so die Rolle, zudem der COP mit geringeren Tempgefälle ja noch eher steigt. Dazu muss aber sichergestellt sein das genug Heizwasser umgewälzt wird. Ansonsten hat man nach wenigen Meter keine 30° mehr und dann funktioniert das mit der Absenkung nicht, da sonst die Räume nicht warm werden.

    Zur Stromersparniss der Umwälzpumpe. Faktor 5 ist leicht möglich. Sieht man an den Beispielen im Forum wo mit extrem großen Umwälzpumpen gefahren wird um die nötige Menge durch die 14er Röhrchen zu drücken um dann mit niedriger VL Temp arbeiten zu können.

    Also umso geringer die VL-Temp desto mehr Heizwasser muss da umgewälzt werden äußerdem muss die wärmeabgebende Fläche möglichst groß sein, also mit 25 cm Abstand der Rohre funktioniert das nicht.

    Umso kleiner der Durchmesser der Leitung desto kürzer müssen die Heizkreise ausfallen. Der Stromverbrauch der Pumpe kann da leicht mal um den Faktor 5 hochgehen. Bzw. muss ne stärkere Pumpe her
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  5. #4

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    Zitat Zitat von kosmos Beitrag anzeigen
    Wenn man mit 30°C statt 45°C im Vorlauf arbeiten kann, sind das 50% Ersparniss.
    Ersparniss von was?

    Leute, da kriegt man beim Lesen ja Tränen in die Augen.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    na was schreibe ich da für einen Mist. Sollte eher heißen für 45°C wird 50% mehr Energie benötigt, was aber auch nicht ganz stimmt da das Wasser ja nicht mit 0° ankommt.
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  7. #6
    Avatar von fmw6502
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    ist trotzdem noch eine interessante Berechnung ...
    Dein Haus hat bei 30′C oder bei 45°C FBH-Temperatur immer die gleiche Heizlast, nur der Wirkungsgrad der Heizung ändert sich je nach Wäremerzeugertyp.

    Gruß
    Frank Martin
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  8. #7

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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    ist trotzdem noch eine interessante Berechnung ...


    Gruß
    Ralf
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  9. #8
    Avatar von alex2008
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    eigentlich isses doch so:

    ein Raum hat eine Heizlast die sich aus den Transmissions- und Lüftungsverlusten zusammensetzt.

    Dann braucht man bspw. 50Watt/m2 Heizleistung

    Dann gibts von den Herstellern Auslegungsdiagramme wie dieses:



    Bei einem R=0.10 des Bodenbelags ergäbe sich beim rechten Diagramm (150mmVA) eine Heizmittelübertemperatur von 15K
    daraus kann man sich verschiedene Kombinationen aus VL und RL errechnen
    z.BSp 40/30 mit einer Spreizung von 10K oder
    36/34 mit einer Spreizung von 2K
    Beide liefern die notwendige Wärme nur muß bei niedriger Spreizung eben mehr Wasser umgewälzt werden. Hier das 5-fache

    im linken mit (75mm VA) eine Übertemp. von 13K
    gäbe bspw. 38/28 bei 10K Spreizung
    34/32 bei 2K Spreizung und dass wäre Ende der Fahnenstange. Nix mit VL 30° und weniger!


    Senken wir durch Dämmung die Heizlast soweit, dass wir auf 40W/m2 kommen finden wir bei 150mm VA
    eine Übertemp. von 14K
    Passen würden hier 38/30 oder 36/32

    Wie das ganze nun zum Mindestdurchsatz und Höchstdurchsatz der WP passen, ja dass ist wieder ein anderer Stiefel.
    Und diese Berechnungen sollte dann eben ein erfahrener Fachmann der sich mit FBH und WP auskennt machen!
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  10. #9
    Themenstarter

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    Wir kommen eigentlich vom Thema ab. Mir ist es klar das ein geringerer Verlegeabstand zu einer geringeren Spreizung und niedriger VL führt, was ich auch ausnutzen möchte. Die frage ist mit welchen Rohren lassen sich kleine Verlegeabstände verwirklichen?

    Meine Energiebedarfsberechnung nach DIN 4108-6 und 4701-10 vom Sachverständigen habe ich da. Transmissionswärmeverlust fürs ganze Haus = 0,29 W/(m²k) und Lüftungsverluste = 81,59 W/K Jahres-Primärenergiebedarf = 27,98 kWh/m²a wobei schon sehr vorsichtig gerechnet wurde also Fenster eher schlechter angesetzt...

    Und du sagst hier auch das man die 5fache Wassermenge benötigt, deshalb müssen die Rohre dann auch dicker dimensioniert werden, sonst arbeitet die Pumpe gegen einen sehr hohen Druck um die 5fach Menge durchzudrücken.
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  11. #10
    Avatar von fmw6502
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    und wo ist die Heizlast EN 12831?

    Gruß
    Frank Martin
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  12. #11
    Themenstarter

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    Die wird dann ein Heizungsbauer machen müssen wenn es so weit ist.

    Läßt sich das eigentlich über den Daumen peilen?

    Es kann ja nicht schlecht sein, wenn man auf große Durchmesser, kleine Verlegeabstände und kurze Heizkreise setzt und eine sehr gute Dämmung setzt.
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  14. #12
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    und noch etwas das ich bei Wikipedia gefunden habe
    Im Gegensatz zu einer Wärmeschutzberechnung nach DIN 4108 bzw. DIN 4701 werden bei der Heizlastberechnung solare und interne Gewinne nicht berücksichtigt. Es wird also der „worst case“ angenommen. Insbesondere bei hochwärmegedämmten Gebäuden im Niedrigenergie- oder Passivhausstandard, deren aktivierte Speichermasse sich zusätzlich dämpfend auf Temperaturschwankungen auswirkt, führt eine Dimensionierung der Heizlast nach EN 12831 oft zu überdimensionierter und unausgelasteter Heiztechnik.
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  15. #13
    Avatar von alex2008
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    fütter doch mal diesen wärmepumpenrechner:

    http://www.waermepumpe.de/fachpartner/jaz-rechner.html

    nimm mal VL/RL
    35/30
    35/28
    35/25
    oha da wird die JAZ fürs heizen (zwar nur minimal) bei gleicher VL mit niedrigerem RL besser. Und die Spreizung vergrößert sich dazu noch

    und dann vergleichst mal mit den JAZ die es für diverse Kombinationen mit VL 30° gibt
    mmh da ist die JAZ bei 35/25 besser als bei 30/25 nur blind VL runter bringt also nicht immer die Beste JAZ!

    Da ist das Geld in eine effizientere WP evtl. besser angelegt. Oder in eine KWL mit WRG oder oder oder
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