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T14 statt HLZ unter WDVS?

Diskutiere T14 statt HLZ unter WDVS? im Forum Mauerwerk auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    T14 statt HLZ unter WDVS?

    Guten Tag,
    das ist mein erster Beitrag in diesem äusserst informativen Forum in dem ich jetzt schon eine Weile mitlese und sehr viel gelernt habe...
    Vielen Dank schonmal dafür an die Macher und Mitglieder!

    Ich bin gerade an der Planung meines EFH mithilfe eines Architekten. Grundriss und Aussenansichten stehen fest.

    Auf den nicht beheizten aber leicht (12cm) gedämmten Betonkeller welcher 50cm aus dem Bodenniveau herraussteht, kommt eine 24er Ziegelwand mit WDVS (Dicke und Material steht noch nicht 100%ig fest). U-Wert sollte sich so bei 0,17W/m²K einstellen.

    Mein Mauer würde gerne 24cm HLZ für die Aussenwände verwenden.
    Jetzt hab ich aber mal die Preisliste des örtlichen Ziegelunternehmens (Zeller) studiert und bin auf nur 80€ Preisunterschied pro 1000Steine zum Poroton T12 gekommen (Rabatte ausgenomen). Kann das sein?

    Wenn das hinkommt wäre es da nicht vernüftig zum T12 zu greifen? Ich sehe die Vorteile vorallem im bereich der Wärmebrücke Übergang ungeheizter Keller-Geschossdecke-EG Mauerwerk. Auch Schwachstellen in der gedämmten Hülle z.B. im bereich der Rolladenkästen würden abgemildert.
    Klar, der U-Wert der gesamten Wand wird auch noch einen Tick besser.

    Auch einen Vorteil in Sachen Wärmespeicherung des HLZ sehe ich nicht.
    Die Wärmekapazität beider Steine wird mit 1000J/Kg/K angegeben.

    Also wo liegt mein Denkfehler? Was habe ich vergessen?

    Grüsse, Stephan
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  2. T14 statt HLZ unter WDVS?

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  3. #2

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    Kabelaffe
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    Daß der einfache HLZ eventuell ne höhere Masse pro Quadratmeter hat...?
    Und damit doch ne absolut höhere Wärmekapazität.

    Trotzdem könnte man ME den T12 ernsthaft in Erwägung ziehen.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Stimmt, habe es nachgeschlagen 700kg/m³ zu 1000kg/m³.
    Der HLZ speichert also 30% mehr Wärme.

    Ups, kleiner fehler in meinem Text (Topictitel war korrekt):
    Ich meine natürlich den T14, T12 ist mir zu bröselig.

    Eine Frage hätte ich da noch. Die T14 Steine scheint es ja nicht für Innenmauern in z.B. 17,5cm zu geben. Könnte ich innen als erste Steinreihe Porenbeton zu vermeidung der Wärmebrücke verwenden oder gibt das Probleme wegen Mischmauerwerk. Da die Raumtemperatur ja nur zwischen vielleicht 18-28 Grad schwankt dürften doch keine Risse entstehen?
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  5. #4
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von Kolbi Beitrag anzeigen
    Die T14 Steine scheint es ja nicht für Innenmauern in z.B. 17,5cm zu geben.
    Wie kommst Du darauf?

    Gruß
    Frank Martin
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  6. #5
    Wieland
    Gast
    Dein Statiker sollte dir eine geignete Kimschicht empfehlen,ansonsten würde ich
    den HLZ aufgrund höherer Wärmespeicherkapazität u.Stabilität vorziehen.

    Grüsse
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du darauf?
    Gruß
    Frank Martin
    Ich konnte in der 2010er Preisliste keine Porotonsteine mit weniger als 24cm breite finden:
    http://www.bauer-baustoffe.de/pics/d...zeller2010.pdf
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  8. #7
    Avatar von fmw6502
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    Die Wahl eines T14 als Innenmauerwerk erscheint mir etwas heftig. Insb. ist zu bedenken, daß der Dämmwert nur in der horizontalen gilt, vertikal ist nicht spezifiziert.
    Also eine (normale) Aufgabe für Deinen TWP und Deinen Architekten (und nicht von Dir) eine passende Lösung zu erarbeiten.

    Gruß
    Frank Martin
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  9. #8
    Themenstarter

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    Ich werde noch mal mit dem Architekten darüber sprechen (den TWP kenne ich nicht persönlich - wird vom Architekt beauftragt).
    Mit meinen (sonderbaren) Ideen zur Energieeinsparung finde ich aber meistens nur wenig Unterstüzung...
    "wegen sowas machst du dir Gedanken? Dann darfts du ja im Winter das Fenster auch nie aufmachen".
    Ausserdem fragt mich der Architekt z.B. wieviel Dämmung er unter dem Estrich einplanen soll oder ob ich lieber Kellerdeckendämmung möchte.
    Ich muss mir also selber ein rundes Konzept erarbeiten. Klingt komisch, aber ich kenns nicht anders.
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  11. #9
    Avatar von fmw6502
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    Meine Meinung als BH: dann paßt Dein Architekt wohl nicht zu Deinen Zielen. Falls Du ihn unbedingt weiter haben willst, dann such Du Dir wenigstens einen TWP, der Deine Ziele vertritt...

    Gruß
    Frank Martin
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  12. #10

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    Hallo Kolbi,

    ein T14 in d=17,5 cm ist mir auch nicht bekannt. Nimm doch einen Plan HLZ oder Hochlochziegel Zwischenplatten-T in d=17,5cm je nach statischen Erfordernissen für die Zwischenwände.

    Der HLZ mit d=24cm und 1000 kg/m3 speichert zwar 42,9 % mehr Wärme als der T14 mit 700 kg/m3, dafür ist die Wärmeleitfähigkeit des HLZ immerhin um den Faktor 3,2 schlechter.

    Um auf den gleichen U-Wert zu kommen müsste dies mit ca. 2,7cm mehr Dämmung der WLG 035 beim HLZ-Mauerwerk ausgeglichen werden.

    In der lieferbaren Druckfestigkeitsklasse 12 dürfte der T14 ausreichend tragfähig sein.

    Als Kimmschicht soll Dir dein Tragwerksplaner je nach erforderlicher Druckfestigkeit einen geeigneten Kimmstein (z.B. in KS oder Porenbeton) vorschlagen.
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