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Kanaldichtigkeitsprüfung

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  1. #1

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    Kanaldichtigkeitsprüfung

    Hallo,

    ich habe von meinem Handwerker/Tiefbauer bei den Kanalanschlussarbeiten für einen Neubau den Hinweis erhalten, dass eine Kanaldichtigkeitsprüfung durchgeführt werden muss.

    Nachdem nun alle Arbeiten abgeschlossen wurden, möchte ich die Prüfung in Auftrag geben.

    Das Tiefbauunternehmen hat nach Aussage des Geschäftsführers auch zwischenzeitlich die Erlaubnis für die Durchführung der Prüfung erworben und bietet diese mir an.

    Allerdings müssen neben dem Kanalanschluss auch die Leitungen unter und im Haus kontrolliert werden. Da wir im EG ein Gäste WC haben und Druck in den Leitungen aufgebaut wird, muss die Abwasserleitungen/WC dicht gemacht werden.

    Hat jemand einen Vorschlag, wie dies gemacht werden kann ohne das WC abzubauen? Wird die Dichtigkeitsprüfung grundsätzlich im Rohbauzustand durchgeführt (keine Endmontage der Sanitärobjekte)?

    Für Antworten vorab vielen Dank.

    Gruß
    patmanu
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  2. Kanaldichtigkeitsprüfung

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  3. #2

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    Ich hab zwar keine Ahnung ob die Prüfung normalerweise nur im Rohbauzustand stattfindet aber es gibt Blasen mit denen man normalerweise Leitungen vorübergehend abschließt. Ist nichts anderes als ein "Luftballon", der in das Rohr, in deinem Fall ins WC, eingeführt wird und mit Druckluft befüllt wird.

    Grüße
    Max
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  4. #3

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    Und es empfiehlt sich schon grundsätzlich, die Prüfung VOR der Endmontage zu machen.
    Willst Du denn alles wieder aufreißen, nur weil z.B. eine Dichtung sich verschoben hat...?
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  5. #4
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    Zitat Zitat von maxplacid Beitrag anzeigen
    Ich hab zwar keine Ahnung ob die Prüfung normalerweise nur im Rohbauzustand stattfindet aber es gibt Blasen mit denen man normalerweise Leitungen vorübergehend abschließt. Ist nichts anderes als ein "Luftballon", der in das Rohr, in deinem Fall ins WC, eingeführt wird und mit Druckluft befüllt wird.

    Grüße
    Max
    Hallo Max,

    das hat mir der Unternehmer auch so mitgeteilt. Die Abwasserleitung in der Küche ist derzeit noch frei zugängig, damit kein Problem abzudichten. Ob allerdings diese Dichtung das wandhängende WC dicht machen wird, kann ich nicht beurteilen. Der ausführende Unternehmer klang gestern am Telefon ebenfalls sehr unsicher.

    Die Frage, die sich mir hierbei stellt, hätte der Tiefbauer nach Abschluss der Kanalanschlussarbeiten und Hinweis auf diese Prüfung einen zweiten Hinweis auf die möglichst schnelle Ausführung (vor Abschlussarbeiten im Haus) geben können/sollen/müssen.

    Ja ich weiß jetzt werden wieder die Hinweise auf den unwissenden Bauherrn, der seine Verantwortung auf die Handwerker abwälzt, einsetzen. Aber ein Tipp zum richtigen Zeitpunkt aus der Praxis kann den Bauherrn manchmal vor teuren oder/und aufwendigen Nacharbeiten schützen. Solche Handwerker empfiehlt man gerne weiter.....

    Gruß
    patmanu
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Und es empfiehlt sich schon grundsätzlich, die Prüfung VOR der Endmontage zu machen.
    Willst Du denn alles wieder aufreißen, nur weil z.B. eine Dichtung sich verschoben hat...?
    eigentlich nicht, daher bin ich nach dem gestrigen Telefonat alles andere als begeistert. Ich hoffe, dass es sich ohnen größeren Aufwand noch erledigen lässt.

    Gruß
    patmanu
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  7. #6
    Avatar von saarplaner
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    Was sagt...

    ... dein Bauleiter dazu?

    In manchen Gebieten ist es Pflicht, eine Dichtheitsprüfung vor Anschluß an den öffentlichen Kanal vorzulegen!

    Das kommt aber (soweit ich weiß) auf den Leitungsträger an.

    Rein aus Vernunftsgründen empfiehlt sich, bevor man die Rohre verbuddelt ne Prüfung zu machen. Wenn jetzt was undicht ist, kostet das richtig Geld:
    - Leckagesuche
    - Abdichtungsversuche
    - erneute Dichtheitsprüfung
    - Leckagesuche
    - weitere Abdichtungsersuche
    - ...
    - ...

    Desweiteren ist so ne Ausbesserung immer ein Punkt, wo sich dank Unebenheit immer mal was festsetzt was zur Verstopfung des Abschnittes führen kann.

    Grüße aus dem Saarland!
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  8. #7
    Avatar von ISYBAU
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    Es besteht in Deutschland nach den Regeln der Technik, und nicht nur hier, die Pflicht, neue Abwasserleitungen auf Dichtheit zu prüfen und mit TV-Kamera untersuchen zu lassen. Im Teil C der VOB ist es sogar vertraglich vorgegeben.

    Der Bauunternehmer muss nicht darauf hinweisen, das ist Sache des bauleitenden Architekten (des Bauherrn).

    Grundleitungen unter der Bodenplatte sind allerdings grndsätzlich zu vermeiden.

    Nach der Endmontage wird die Luftdruckprüfung aufwendiger. Mit den verfügbaren Techniken (Luftüber-/unterdruck, Wasser, laterale Systeme) kann aber meist vollständig geprüft werden. Es wird halt im Nachhinein teurer.

    Von einer eventuellen Schadensbehebung ganz zu schweigen. Aber so wie es aussieht, prüft der Bauunternehmer ja seine eigene Leistung.
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  9. #8

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    Mal davon abgesehen das man solche Prüfungen vor der Endmontage macht... ist es doch nur eine Kleinigkeit das WC zu demontieren
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  10. #9
    Wieland
    Gast
    [QUOTE=ISYBAU;469423]Es besteht in Deutschland nach den Regeln der Technik, und nicht nur hier, die Pflicht, neue Abwasserleitungen auf Dichtheit zu prüfen und mit TV-Kamera untersuchen zu lassen. Im Teil C der VOB ist es sogar vertraglich vorgegeben.

    Der Bauunternehmer muss nicht darauf hinweisen, das ist Sache des bauleitenden Architekten (des Bauherrn).

    Grundleitungen unter der Bodenplatte sind allerdings grndsätzlich zu vermeiden.

    Nach der Endmontage wird die Luftdruckprüfung aufwendiger. Mit den verfügbaren Techniken (Luftüber-/unterdruck, Wasser, laterale Systeme) kann aber meist vollständig geprüft werden. Es wird halt im Nachhinein teurer.

    Von einer eventuellen Schadensbehebung ganz zu schweigen. Aber so wie es aussieht, prüft der Bauunternehmer ja seine eigene Leistung.





    Grunleitungen unter der Bodenplatte sind grunsätzlich zu vermeiden!!!!!


    Und wie funktionierts? u.we hats erfunden?


    Grüsse
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  11. #10
    Avatar von fmw6502
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    nur für Wieland


    Vermurkste full quotes sind Dein völlig unnötiges Markenzeichen hier im Forum. Laß es bitte sein!
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  12. #11
    Wieland
    Gast
    Ok. bin völlig deiner Meinung. Das gilt auch füe euch.


    Grüsse
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  13. #12
    Avatar von meisterLars
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    Ich mach dann mal den Erklärbär, bin gerade dabei, mich bei Herrn Isybau zur fachkundigen Person nach §61a LWG NRW (=Kanaldichtheitsprüfung) fortzubilden...

    Schema Isybau:
    Grundleitungen unter der Bopla sind möglichst zu vermeiden. Statt dessen die von oben kommenden Leitungen unter der Kellerdecke abfangen und durch die Wand nach draußen zum Revisionsschacht leiten. Im Keller dann für Gäste-WC, Waschmaschine, Handwaschbecken etc ein kleines Pumpwerk installieren.
    Hat den Vorteil, dass
    a) für die Dichtigkeitsprüfung nur noch wenig Leitungslänge und im Idealfall nur noch ein Leitungsstrang ohne Abzweige geprüft werden muß und
    b) die teilweise recht kostenintensive Sanierung (die wird irgendwann kommen, und wenns erst in 50 Jahren ist...) im häufig weit verzweigten Leitungsnetz unter der Bopla entfällt.
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  14. #13
    Wieland
    Gast
    Meister Lars.

    Danke.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Wieland Beitrag anzeigen
    Ok. bin völlig deiner Meinung. Das gilt auch füe euch....
    Hattest Du uns gestern abend nicht etwas versprochen?
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Einwurf:

    Grunleitungen unter der Bodenplatte sind grunsätzlich zu vermeiden!!!!!
    und was machste mit:

    1.) Haus ohne Keller ?
    2.) Keller mit Wellnessräumen vom Whirlpool bis zum WC ?

    irgendwie finde ich solch Zitate von einem Maurermeister
    schon awengerl erbärmlich.

    ergo:

    Grundleitungen unter der Bodenplatte sind kein Problem
    "WENN" man damit umgehn kann (!)
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