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  1. #1

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    Dachneigung Terrassenüberdachung

    Hallo Experten!

    Ich bräuchte mal ein wenig Unterstützung.

    Wir wollen in diesem Frühjahr eigentlich gerne unsere Terrassenüberdachung bauen (lassen). Holzkonstruktion mit VSG-Eindeckung. So weit alles gut.

    Wir haben den Bau beim Bauamt der Gemeinde als genehmigungsfreies Bauvorhaben nach HBO §55 angezeigt. Als Rückmeldung kam von der Gemeinde wir müssten die im Bebauungsplan angegebene Dachneigung einhalten, das heist >=22° oder das Dach muss begrünt werden (Gras auf dem Glasdach oder Grasdach statt Glasdach wollen wir natürlich nicht). Das Dach an der Wand etwas höher ansetzen oder vorne tiefer machen geht leider nicht wirklich. Entweder kommen wir in den Bereich der bodentiefen Fenster im OG oder vorne an der Terrassenüberdachung stößt man sich den Kopf. Wir können eigentlich nur einen Winkel von 16,53° realisieren.

    Unser Architekt meint, die Dachneigung aus dem Bebauungsplan gilt nicht für Baugenehmigungsfreie Vorhaben aus der Hessischen Bauordnung Anlage 2 - das Bauamt ist der Meinung 22° sind einzuhalten.
    Am Montag habe ich einen Termin auf dem Bauamt um zu besprechen, was möglich ist.

    Mich würde allerdings schon interessieren, wie ihr das seht.
    - muss auch die Glasüberdachung einer Terrasse die Dachneigung von 22° einhalten?
    - was für Möglichkeiten hat das Bauamt mir entgegen zu kommen?
    - auf welche konstruktiven Möglichkeiten könnte ich vielleicht ausweichen?

    Vielen Dank für alle Kommentare!


    Kleine Ergänzung:
    Eine Gelenkarm-Markise oder ähnliches möchte ich eigentlich nicht haben.
    Die Überdachung soll einwandfrei genehmigt sein. Irgendwelche Tricksereien wie das eine genehmigen lassen - das andere bauen, beim Aufbau vermessen oder ähnliches möchte ich nicht anwenden!
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  2. Dachneigung Terrassenüberdachung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    HBO Anlage 2,
    1.13 Überdachungen und Teilverglasungen von erdgeschossigen Terrassen bei Gebäuden der Gebäudeklassen 1 bis 3 mit einem Mindestabstand von 3 m zur Nachbargrenze, unter dem Vorbehalt des Abschnitts V Nr. 3

    Hier wird nicht auf den Abschnitt V Nr. 1 verwiesen (im Gegensatz zu 1.12).
    In dem Abschnitt V Nr. 1 steht:
    1. Beteiligung der Gemeinde
    Der Gemeinde ist das beabsichtigte Vorhaben durch Einreichen der erforderlichen Bauvorlagen schriftlich zur Kenntnis zu geben ...

    Bedeutet das, dass ich den Bau der Terrassenüberdachung noch nicht mal hätte zur Kenntnis geben müssen? Hat das eine Bedeutung für die Dachneigung?
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