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  1. #1
    Haushexe
    Gast

    Finanzierung so möglich?

    Hallo zusammen,

    wir arbeiten uns gerade in das Thema Hausbau ein, und ich möchte um Hilfe bitten.

    Unser favorisiertes Grundstück kostet 150T Euro.
    Als Gesamtbauvolumen (also für alles: Grundstück, Haus, Nebenkosten etc) haben wir 450.000 Euro veranschlagt.

    Eigenkapital sind derzeit 70.000 Euro
    Nettoverdienst aus 1 Gehalt 5500 Euro (das zweite Gehalt soll unberücksichtigt bleiben)
    2 Kinder = Kindergeld 368 Euro
    Uns gehört 1/3 Haus, dessen Verkauf aber leider noch nicht absehbar ist, so dass wir das im Moment bei der Planung nicht berücksichtigt haben.
    Eine Autorate von 280 Euro muß noch abbezahlt werden.

    Wir dachten an eine Rate von 1700 Euro.

    Ist das realistisch?
    Was für Fördermittel in Frage kommen, weiß ich leider noch nicht. Es handelt sich um einen Bau in einer Ökosiedlung. (Solarsiedlung, die angeblich besonders förderungswürdig sei)

    Herzlichen Dank für Tipps.
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  2. Finanzierung so möglich?

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  3. #2

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    Grundsätzlich darstellbar.

    Aber, eine Rate von 1.700,- € wird knapp. Das geht nur wenn man die Tilgung ewig lange zieht, oder sehr zinsgünstige Programme eingebaut werden können.

    Welche Förderprogramme möglich sind, das sollte Euch die Bank sagen können. Bei einigen Programmen gelten jedoch Einkommensgrenzen.

    Ich würde mich gedanklich schon einmal mit einer Rate > 2.000,- €/Monat anfreunden. Zudem solltet Ihr versuchen Euch möglichst schnell zu entschulden so lange die Zinsen so niedrig sind, sprich hohe Tilgung damit nach Ablauf der Zinsfestschreibung nur noch eine überschaubare Restschuld übrig bleibt.

    Alles andere hängt natürlich auch von Eurer Lebensplanung ab.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Möchte ja nicht neidisch sein, aber was muss man für einen Job haben und 5500 netto zu haben......?

    Aber man sieht, mit dem Einkommen steigt wohl auch der Anspruch an die Hütte, zumindest das Volumen des Budgets...

    Gruß
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  5. #4

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    vielen Dank R.B. Diverse Internetrechner geben mir eine Rate von 1780 Euro an bei 2% Tilgung. Das sind aber wahrscheinlich tolle Internet-Top-Zinsen, die man eh nicht kriegt, oder? Hmh...

    Ich werde mich mal weiter durchs Netz und durch die ganzen Förderangebote wühlen und schauen, wieviel Geld man fürs Haus überhaupt braucht. Ich habe zugegebenermassen bisher keine Ahnung, wieviel Haus man für 250T Euro (inkl Keller) kriegt.

    Ja - ja... aller Anfang ist schwer.

    @bau und fragen: man muß Angestellter sein, dann ist das möglich.

    Ich bedanke mich für die Antworten und falls jemand noch eine konstruktive Meinung hat, bin ich SEHR dankbar! Und falls die Frage doof klingt: sorry, ich bin totaler Einsteiger

    Herzliche Grüße!
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  6. #5

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    Also ich persönlich empfinde die Kosten des Grunstücks im Vergleich zum Haus zu hoch. Wenn schon das Grundstück soviel kostet, wirst du für 250.000 incl Keller und wahrscheinlich auch noch Garage für 4 Personen jetzt wahrlich kein "tolles" Haus hinstellen können.
    Von der reinen Finanzierung sollte da aber noch Luft sein. Kein Haus eingerechnet, kein zweites Gehalt, was soll da überhaupt schief gehen?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Haushexe Beitrag anzeigen
    vielen Dank R.B. Diverse Internetrechner geben mir eine Rate von 1780 Euro an bei 2% Tilgung. Das sind aber wahrscheinlich tolle Internet-Top-Zinsen, die man eh nicht kriegt, oder? Hmh...
    Ob die dort vorausgesetzten Rahmenbedingungen von Euch erfüllt werden können, kann man aus der Ferne nicht sagen.

    Zuerst heisst es informieren, informieren und noch einmal informieren. Danach raucht zuerst einmal der Kopf.

    Eine Möglichkeit wäre, dass man sich einmal mit seiner Hausbank zu einem Informationsgespräch zusammensetzt, und gemeinsam das mögliche budget auslotet. Dann hätte man zumindest einen Richtwert an dem man sich orientieren kann.

    Es ist sinnfrei sich jetzt schon Gedanken über Förderprogramme zu machen, wenn noch nicht einmal feststeht, was da überhaupt gebaut werden soll. Viele Programme sind an Vorgaben geknüpft die das Haus erfüllen muss, oder es gibt Programme speziell für Familien mit Kindern, usw. usw.
    Es gibt beispielsweise Bundesmittel (Bsp.: KfW) und Landesmittel, und manchmal auch Förderprogramme auf kommunaler Ebene.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Vielen Dank

    Ja - je weiter ich mich einlese, desto mehr merke ich, wie komplex das Thema ist.
    Hatte halt gehofft, dass man etwas konkreter einen Grundrahmen abstecken kann, um die Suche nach dem geeigneten Haus etwas einzugrenzen. Aber so gehts offensichtlich nicht.

    Habe jetzt Termine mit Banken ausgemacht und dann sehen wir weiter.

    LG!
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  9. #8

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    Hallo, ich möchte den Faden gerade nochmal aktivieren.
    Wir haben jetzt Termine mit Banken und Architekten.
    Dennoch brennt uns eine Frage recht dringend auf den Fingern und ich wollte nachhören, ob mir jemand vielleicht zum Ablauf etwas sagen kann:

    Wir haben voraussichtlich innerhalb des nächsten 3/4 Jahres nochmal mehr Eigenkapital. Lohnt es sich, das abzuwarten oder dauert das Verfahren eh so lange, bzw. kann man später noch Eigenkapital mit in die Finanzierung einfliessen lassen? (Baubeginn wäre eh erst nächstes Frühjahr)

    Vielen Dank für eine Antwort im Voraus und sorry für meine Ungeduld
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Haushexe Beitrag anzeigen
    Wir haben voraussichtlich innerhalb des nächsten 3/4 Jahres nochmal mehr Eigenkapital.
    Das "Problem" ist das Wort "voraussichtlich". Falls absehbar ist, dass das Geld fließt und wann, dann kann man das sicherlich mit einbauen. Wie man das am besten macht, darüber könnte man nachdenken. Evtl. ein Teil der Finanzierung variabel gestalten.
    Warten würde ich nur, wenn durch das höhere Eigenkapital deutlich bessere Konditionen erreichbar wären, oder falls mit dem vorhandenen EK die Kriterien von Fördermitteln nicht erfüllt werden, so dass man diese nicht nutzen könnte.

    Gruß
    Ralf
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Avatar von greentux
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    Die Frage ist ja, wann Du Geld brauchst. Wir standen vor einer ähnlichen Situation (uns fehlten zum Grundstück aber nur noch 20k) und haben uns das in der Verwandtschaft geliehen. Das brachte uns in die angenehme Situation, in Ruhe die Planung anzugehen ohne irgendwelchen Kreditdruck im Rücken. Die Planung begann kurz vor Grundstückskauf (August 09) und befindet sich derzeit in der Ausschreibungsphase. Das sind schon 9 Monate. Bis wir wirklich Kohle brauchen, werden wohl noch 6 Wochen vergehen, die Finanzierung ist dieser Tage dann aber mal abgeschlossen worden (9 Monate Bereitstellungszinsfrei).
    Kohle für Archi, Statiker und Co sollte man mit bedenken.
    Ggf wie R.B. schon andeutete: Grundstück variabel finanzieren und fürs nächste Jahr dann umshiften. Oder, wenn mans sicherere machen will, einen Teil schon als Forwarddarlehen für Frühjahr 2011 fixieren. Vieles geht.
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  13. #11
    Roddy
    Gast

    Variabilität

    Wenn ich so die finanziellen Randbedingungen lese, würde ich auf hohe Sondertilgungen und veränderbare Tilgungsraten achten. Möglichst schnell hoch tilgen und schauen, ob es so läuft, wie geplant. Reduzieren ginge dann immer.
    Was sagt denn euer persönlicher Finanzberater?
    viele Grüße
    Roddy

    P.S über das Haus (Größe, Austattung etc. ) kann man nur spekulieren...

    P.P.S: Wie denkst du denn über 2500 Euro (Zins und Tilgung)? Nur mal um den Gedanken bearbeitet zu haben... Und schau dann mal, was es dafür gibt...
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