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Stimmt die Zirkulation so?

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  1. #1

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    Stimmt die Zirkulation so?

    Hallo nochmal, letzte Frage an die Sänitätr-Fachleute für heute:

    Es geht um den letzten Verteiler (Dachgeschoss)in einem EFH mit Zirkulation. Dort führt ein Strang Warmwasser zum Verteiler Im Bild der mittlere), Über das T-Stück geht es direkt in die Zirkulations-Rückleitung. Von dem Verteiler geht es mit PE-Rohren Sternförmig zu den Verbrauchern.
    Was ich mich jetzt frage: Wenn ich einen Hahn aufdrehe fließt natürlich Wasser aus der WW-Leitung (Mittlerer Strang) nach, das soll ja so sein. Aber fließt bei meiner Konstruktion nicht auch aus dem Zirkulations-Rücklauf-Strang Wasser zu den Zapfstellen?
    Wenn dem so wäre, ist das bestimmt nicht gut, oder?

    Frage: Sollte ich in den Zirkulations-Rücklauf ein Rückfuß-Verhinderer einbauen, damit aus dem Stang kein Wasser zurückfließen kann?

    ich hoffe, ich konnte das gut erklären...

    danke für die Hilfe!
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  2. Stimmt die Zirkulation so?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Hobbyklempner
    Gast
    Sieht mir so aus wie nen` Spassbeitrag , aber für Alle die es noch
    nicht wissen :

    Die Rückschlagklappe sitzt entweder direkt in der Pumpe , oder wird direkt darüber installiert .
    Da das Pümpchen in den Speicher drückt , kann so natürlich kein Wasser aus der Zirko-Leitung strömen .

    Grundwissen Azubi 1-2 Jahr / gähnn !

    Mal was für Fortgeschrittene :

    Welcher Defekt liegt vor , wenn in einer geschlossenen
    Warmwasseranlage das Sicherheitsventil öffnet , obwohl der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes ok ist ?

    1. Preis : Funktionstüchtiges 250-er Boa-Ventil , nur Selbstabholung möglich , koa Versand !

    Hobbyklempner
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  4. #3
    Bauherrensohn
    Gast
    Hallo

    Das sieht doch soweit gut aus.

    Eine Rückflußsperre / Hahn / Schieber sollte direkt am WW-Bereiter oder am Boiler angebracht sein.
    Schau mal bei Wagner solar. Da gibt es sogar ein spez. Boilerset, das Konvektion verhindern soll.

    Eine Wasseruhr sollte erst hinter der Zirkulation eingebaut werden. Sieht aus, als ob man dafür noch Platz gelassen hätte (da hat einer mitgedacht).

    Dem Wasser ist es egal, ob es vorwärts oder rückwärts fließt. Nur den Berg hinauf geht es nicht freiwillig

    Gruß
    Max
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo, danke, das sind ja gute Nachrichten!

    gruß, Markus
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  6. #5
    Achim Kaiser
    Gast
    Blos wie du die Leitungen 100% nach EnEV dämmen willst, ist mir nicht klar. 24 mm Dämmstärke bei Schläuchen mit Wärmedurchgangszahl 0,40 und 20 mm Dämmstärke bei Durchgangszahl 0,35....
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  7. #6
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    Anschlußfrage

    Hallo, jetzt hab ich noch ne Anschlußfrage:

    Wenn ich vor dem Verteiler noch zwei Absperrhähne hinmachen will, die dann über eine Revisionsöffnung zugänglich sein sollen, sollte ich nur Schrägsitzventile nehmen, keine Kugelhähne, richtig?
    Weil die Kugelhähne vergleichsweise schnell verkalken und nicht gewartet werden können, richtig?

    Mein Problem ist, dass die Schrägsitzventile so tief sind, ich müsste dann die gemauerte Vorwand 3 cm tiefer in den Raum reinstehen lassen als ursprünglich gedacht...

    Gruß, Markus
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  8. #7

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    hallo viggo,

    - also, ein rückflussverhinderer in der zirkulationsleitung sollte bestandteil der zirkulationspumpe sein (die Pumpe ist übrigens zwingend mit zeitschaltuhr vorzusehen).

    - in diesm Fall ist ja dafon auszugehen, das die Absperrungen nur zu Wartungszwecken vorgesehen sind. Hier ist also gegen Kugelhähne nichts einzuwenden. Bei regelmässiger Benutzung der Absperrungen sollten allerdings Ventile eingesetzt werden.


    Zu dem Bild ist noch zu bemerken, das die Warwasserleitung sowie die Zirkulationsleitung mit geeigneter Isolierung versehen werden sollten. Auch die Kaltwasserleitung ist wenigstens mit einem Isolierschlauch zu überziehen.
    Es macht den Anschein, als wäre bei den Rohrleitungen ein 22'er CU-Rohr verwendet worden.
    Bei Warm- und Kaltwasser ist das sicher ok. Aber warum ist denn die Zirkulationsleitung auch mit dieser viel zu großen Rohrdimension verlegt worden ???
    Das ist doch Energieverschwendung ohne Ende. In einem Einfamilienhaus würde rein rechnerich in den meisten Fällen eine 10mm Rohrleitung ausreichen. Verwendet wird dazu aber meistens ein 15'er Rohr.

    viele Grüße
    afr
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  9. #8
    Themenstarter

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    Dimensionierung

    Hallo, danke für die Antworten, am meisten hat mich die Rohrdimensionierung überrascht. Heißt dass, dei Rückleitung muss nicht den gleichen gleichen Dutrchmesser haben wie die Vorlaufleitung?

    Soll ich wirklich statt der 22er ein 15er nehmen? Es sind übrigens keine Kupfer, sondern Edelstahlrohre.

    Gruß, Markus
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  10. #9

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    Re: Dimensionierung

    Original geschrieben von viggo
    Soll ich wirklich statt der 22er ein 15er nehmen? Es sind übrigens keine Kupfer, sondern Edelstahlrohre.
    wenn es noch möglich ist, diese leitung auszutauschen, sollte es auf jeden fall gemacht werden.
    auch wenn sie ausreichend isoliert wird, kühlt das wasser bei stillstand der pumpe immer wieder ab. damit so wenig wie möglich wasser in den leitungen abkühlen kann, sollte diese leitung so klein wie möglich verlegt werden. eine hohe fliessgeschwindigkeit in der zirkulation ist nicht nötig und wird von der pumpe auch nicht erbracht. also werden in dem 15'er rohr auch keine fliessgeräuche entstehen.


    EDIT
    hab auch gerade noch mal in der "DIN 1988 Teil 3" nachgesehen.
    die DIN gibt als "richtwert für nennweiten von zirkulationsleitungen" für eine warmwasserleitung in DN 20 eine zirkulationsleitung in DN 12 an.

    ausserdem schreibt die DIN noch folgendes:
    "die dreimalige stündliche umwälzung ist zum verhindern eines übermässigen abkühlens des erwämten trinkwassers ausreichend."
    es reicht also aus, wenn die zirkulationspumpe drei mal in einer stunde für einige minuten einschaltet (eine ausreichende isolierung wird aber vorausgesetzt).
    Geändert von afr (24.07.2004 um 12:57 Uhr)
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  11. #10
    Avatar von Herbert
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    Hinweis:

    Wenn das eine Außenwand ist, hätte sie vor der Installation von Leitungen verputzt werden müssen. Die senkrechten Fugen sind mit Sicherheit total undicht. Eine Verkleidung ist keine Lösung dieses Problems. Siehe auch
    http://www.luftdicht.de/praxisbeispiele.htm#1.)
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  12. #11
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    Vorwand gemauert

    Hallo, das ist ne Aussenwand aber es wird noch ne Vorwand davor gemaurt, die wird dann dicht verputzt. Ist ok, oder?

    Gruß
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  13. #12
    Avatar von Oggy
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    Moin,
    blättere mal auf www.Luftdicht.de herum! Wenn du mal einen Blower Door Test im TV siehst, dann wirst du meistens einem Federpuschel vor der Spültaste am Klo sehen!


    Nun rate mal wieso??

    "Kommt ja noch der Vorbau mit den Fliesen dran"




    Na ich würde da noch irgendeinen geeignetet Putz als Dichtebene anbringen, muss ja nicht schön sein.

    Sowas habe ich sogar mal als Extra Goodie in einer Baubeschreibung gesehen.


    Grüße Andreas
    Geändert von Oggy (25.07.2004 um 09:32 Uhr)
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  14. #13
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    ???

    Zitat:

    ----Kommt ja noch der Vorbau mit den Fliensen dran"
    Na ich würde da noch irgendeinen geeignetet Putz als Dichtebene anbringen, muss ja nicht schön sein.
    ----


    Hallo, kannst Du bitte kurz erklären was Du damit meinst?
    Wie soll denn die Luft aus der Spülkasten-Betätigung kommen?
    Was kann man zum derzeitigen Zeitpunkt noch tun? (Es ist noch nix verpresst.)

    Gruß, viggo
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Oggy
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    na so wie ich Baulaie das verstehe, sind "Porotonwände" sehr Luftdurchlässg. Besonders wenn die nur getaucht sind weht da der Wind in alle Richtungen durch. Du hast ja immerhin richtig Mörtel in der Lagerfuge!


    Der Innenputz ist die Luftdichte Ebene, die später Tauwasser an irgendwelchen Stellen vermeiden soll.

    Bei den üblichen Fliesenvorsatzkästen im Bad wir aber oft der später eh nicht sichtbare Putz der Wand dahinter gespart, weil: "kommt ja noch die Vorwand mit den Fliesen dran.." ...

    Die Fliesen sind aber auch nicht wirklich dicht, zum einen können irgendwelche Silkonfugen mit der Zeit reissen, aber vorallem mit Rosetten abgedeckte Rohrdurchführungen oder eben die Taste der Klospülung bei in der Vorwand eingebauten Spülkasten lässt die Luft durchpfeifen.

    Stell dir mal vor, Bad im OG oder Bungalow und getauchte Portonsteine: Die feuchte Badezimmerluft kann so schön wie in vielen kleinen Schornsteinen in der Wand bis zum Dachboden aufsteigen und dort das transportierte Wasser abladen

    Da es bei dir eine Außenwand ist, könnte die Luft bei ungünstigen Windrichtungen von innen nach außen durch den porösen Stein gedrückt werden. Dann würde im Stein oder zwischen Stein und Außendämmung oder eben in der Außendämmung irdenwo die feuchte warme Luft abkühlen und dort genau ihr transportiertes Waser "abregnen" .


    Kann alles, muss nicht, aber wenn es Probleme gibt, dann sind es "wohl*" oft solche Voraussetungen.



    Hier gibts jedenfalls viele "schöne" Schimmelbilder von Spitzböden oder feuchet WDVS zu finden!

    Also ich würde die Wand noch mit irgendwas verputzen oder bestreichen. Muss ja nicht schön sein, von daher würde ich mir das sogar selber zutrauen, beim Material frag da mal einen Fachmann.

    Grüße Andreas


    * Herbert (www.luftdicht.de) ist der Luftdichtprofi, ich hatte nur mal gerade Lust am Schreiben...
    Geändert von Oggy (25.07.2004 um 09:57 Uhr)
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  17. #15

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    Original geschrieben von Oggy


    Stell dir mal vor, Bad im OG oder Bungalow und getauchte Portonsteine: Die feuchte Badezimmerluft kann so schön wie in vielen kleinen Schornsteinen in der Wand bis zum Dachboden aufsteigen und dort das transportierte Wasser abladen
    dann hattu falsch gebaut.
    Unter der 1. in dem EG, unter der 2. Schicht im EG, unter Decke und zum konstrutkiven Holzschutz zwischen Auflager und Drempel gehört die R500.
    Es gab mal einen Thali-Thread, der hatte gleich 5-7 Ebenen mit der R500 bzw. der G 200 DD oder S4.
    Aber tröstet dich, du bist nicht der einzigste der mit einer R500 nichts anfangen kann http://www.diestatiker.de/dsforum/bb...3?request=4168
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