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Wie erreiche ich in einer Gebäudeklasse 4 die Brandschutzklasse F60 in einem Altbau?

Diskutiere Wie erreiche ich in einer Gebäudeklasse 4 die Brandschutzklasse F60 in einem Altbau? im Forum Bauphysik allgemein auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wie erreiche ich in einer Gebäudeklasse 4 die Brandschutzklasse F60 in einem Altbau?

    Wie erreiche ich in einem MFH (Gebäudeklasse 4) eine F60 Decke?
    Das Haus ist aus dem Jahre 1910 und die Decke eine Holzbalkendecke. Das Kellergeschoß (wird als Wohnraum genutzt) hat leider keine allzu hohe Decke. Daher ist es für mich besonders wichtig, im Kellergeschoß den F60-Wert durch Maßnahmen zu erreichen, die so wenig wie möglich die Raumhöhe verringern.
    In den übrigen Etagen wäre die Verringerung der Raumhöhe von 3,70m nicht so tragisch. Hier wäre es wichtig, diesen F60 Wert so kostengünstig wie möglich zu erreichen.
    Ich wäre dankbar, wenn für beide Vorhaben, Vorschläge kommen würden.

    Vielen Dank im Voraus.
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  2. Wie erreiche ich in einer Gebäudeklasse 4 die Brandschutzklasse F60 in einem Altbau?

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  3. #2
    MoRüBe
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    Hast Du mal ...

    ... gegugelt??? Da gibts zu dem Thema 11.900 Seiten.

    Bei Deinem speziellen Problem wirste dann nicht um eine fachkundige Planung drumherum kommen.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von henry1000 Beitrag anzeigen
    Wie erreiche ich in einem MFH (Gebäudeklasse 4) eine F60 Decke?
    Das Haus ist aus dem Jahre 1910 und die Decke eine Holzbalkendecke. Das Kellergeschoß (wird als Wohnraum genutzt) hat leider keine allzu hohe Decke. Daher ist es für mich besonders wichtig, im Kellergeschoß den F60-Wert durch Maßnahmen zu erreichen, die so wenig wie möglich die Raumhöhe verringern.
    Abgesehen davon, dass Dir das kaum jemand aus der Ferne zuverlässig sagen können wird, wieso willst Du die Kellerdecke eines bestehenden Gebäudes auf F60 bringen?

    Bei einem Neubau wäre die Kellerdecke bei Klasse 4 nach BauOBln in F90 auszuführen. Altbau hat normalerweise Bestandsschutz.

    Gruß Mathie
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ein Brandschutzkonzept wurde vom Bauingenieur ausgearbeitet und der Brandschutzprüfer segnete dieses Konzept vorab mündlich ab.
    In den alten Plänen ist das KG als Keller deklariert, jedoch wurde es schon vor Jahren umgebaut und wurde als Wohnraum genutzt. Es erfüllt auch die gesetzlichen Vorschriften (Lichteinfall, die Mindestraumhöhe usw.) und ist auch tatsächlich als Souterrain Wohnung anzusehen.
    Nach Angaben des Brandschutzprüfers geht Brandschutz vor Bestandsschutz, daher der Versuch meinerseits, die Vorschriften zu erfüllen. Nur die Tatsache, dass ich mein Haus modernisiere (Heizung, Dachausbau usw.) führt zu diesen strengen Auflagen. Das Haus wird jetzt auch als MFH genutzt, jedoch lässt der Prüfer aufgrund der Gebäudeklasse nicht alles durch.
    Der Bauingenieur teilte mir die gesetzlichen Bestimmungen mit, wie diese Werte erreicht werden,
    sei mir überlassen.
    In einem Baumarkt wurde mir gesagt, dass man eine 120er Steinwolldämmung + die handelsübliche Gipskartonplatte nehmen müsse, um den Wert F60 zu erreichen. Diese Deckenaufbau würde allerdings die Höhe in erheblichem Maße verringern. Ich habe wiederrum in der weiten Welt des Internets gelesen, dass mit 2x15mm Gipskartonplatten ebenfalls der Wert F60 erreicht werden könne. Es scheint also mehrere Möglichkeiten zu geben, daher meine Frage, welches für meine Belange sinnvoll wäre. Der Hinweis auf Google ist überflüssig. Wenn ich etwas hilfreiches gefunden hätte, würde ich diese Frage hier nicht stellen.
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  6. #5
    Avatar von sniper
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    hier kannst du dich auch beraten lassen

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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    gebäudeklasse 4 ist kein kleines häuschen mehr!

    statische berechnung wird aufgestellt und geprüft ("statikprüfer")
    brandschutznachweis wird aufgestellt und geprüft ("brandschutzprüfer")
    feuerwiderstandsdauernachweis wird aufgestellt und geprüft ("statikprüfer")

    wenn das alles ordentlich gemacht wird, gibts keine fragen mehr und
    keine notwendigkeit, zweifelhaften quellen nachzugehen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von henry1000 Beitrag anzeigen
    Nur die Tatsache, dass ich mein Haus modernisiere (Heizung, Dachausbau usw.) führt zu diesen strengen Auflagen. Das Haus wird jetzt auch als MFH genutzt, jedoch lässt der Prüfer aufgrund der Gebäudeklasse nicht alles durch.
    Der Bauingenieur teilte mir die gesetzlichen Bestimmungen mit, wie diese Werte erreicht werden, sei mir überlassen.
    Ich gehe davon aus, dass Sie für den Dachgeschossausbau und die neue Heizung (ehemals Einzelöfen?) eine Baugenehmigung benötigen. Gibt es denn eine Baugenehmigung über die Nutzungsänderung des ehemaligen Kellergeschosses zur Souterrain-Wohnung? Wenn nicht, wäre auch hier eine nachträgliche Genehmigung sehr sehr empfehlenswert.

    Im Zuge der Bauabnahme müssen Sie gegenüber dem Bauamt den Nachweis erbringen, dass die Brandschutzauflagen erfüllt wurden und dass geprüfte Systeme verwendet wurden. Diesen Nachweis erhalten Sie über Ihren Bauleiter oder die ausführenden Firmen. Insofern hilft es Ihnen in keinster Weise, wenn wir Ihnen hier Vorschläge über den Deckenaufbau unterbreiten. Dies sollten diejenigen tun, die auch dafür in der Haftung stehen.
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8
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    mls da fehlt das Bindeglied - die Werkplanung, die das ganze bis zur Tapete bringt und den Ausbau aufdröselt. Nur so wird hier der Brandschutz umzusetzen sein.

    Junge (henry1000) Brandschutz im Bestand ist verantwortungsvoll, gesichert und kostengünstig nicht mit Baumarkt und ein paar hingeworfenen Infos aus Internet und Foren hinzubekommen. -> wer plant denn die Modernissierung / Umbau.

    Gebäudeklasse 4 - Bastelobjekt
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  11. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    stimmt, aber die wp wird nur indirekt öffentlich-rechtlich geprüft, indem der
    bs-prüfer so lange mängellisten schreibt, bis es ihm zu blöd wird (dann
    gibts saures) oder bis jemand die umsetzung (wp, lv, koo usw.) der
    bs-massnahmen erfolgreich abschliesst - bs.konzept und f-nw wird
    direkt, auf dem papier, geprüft, erst danach geht´s weiter.
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