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  1. #1

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    Betonsturz für tragende Wand

    Hallo,

    laut der Berechnung eines Statikers brauchen wir zur Herstellung eines Türdurchbruches in eine tragende Wand folgende Stürze:

    Fertigteilstürze aus Beton für Belastungen von 52kN/m

    Da es sich um eine 24 cm starke Wand handelt, möchten wir 2 Stürze mit einer Breite von 11,5 cm verwenden. Heißt es jetzt für uns das jeder der Stürze mind. 26 kN/m tragen muß?
    Die Maueröffnung soll übrigens 89 cm betragen. Nach der Suche im Internet habe ich aber leider noch keinen passenden Sturz gefunden. Zumindest keinen, der für solche Belastungen ausgelegt ist.

    Gruß

    Roadrunner
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  2. Betonsturz für tragende Wand

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Flachstürze dürfen statisch sowieso nicht belastet werden. Die lasten werden als gewölbe auf die wände weitergeleitet. Wenn statisch ein betonsturz erfoderlich ist muß er den querschnitt und die bewehrung nennen.
    Mfg.
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    was für ein "statiker"?
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  5. #4
    Themenstarter

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    Also schriftlich hab´ich vom ihm folgendes bekommen:

    2 Stahlträger HEA 100 nebeneinander

    oder

    alternativ Fertigteilstürze aus Beton für Belastung 52 kN/m

    Mehr haben wir nicht bekommen.

    Gruß

    Roadrunner
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  6. #5

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    Wenn Du nicht mit den Stahlträgern arbeiten willst, dann soll Dir der Statiker die Fertigstürze bemessen/ konstruieren; also Abmessungen, Betongüte und Bewehrung festlegen. Dann kann eine Firma Dir diesen Sturz bauen. Brauchst sowieso ne Firma, die Dir diesen Sturz einbaut.
    Möchte ungern dann von Dir hier als nächste Frage lesen: "Wie erstellt man nachträglich einen Türdurchbruch und baut entspr. Sturz fachgerecht ein?".
    Sowas landet hier ratzfatz im DIY-Brett.
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  7. #6

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    Aber das muß eine Hausfrau ja nicht wissen!!
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    Also ob der Herr da die Abminderung nach DIN 1053 Abschnitt 8.5.3 berücksichtigt hat, kann man aus der Ferne nicht beurteilen.
    Aber 2 * HEA 100 ist doch üblich. Da muß man nicht nennenswert rechnen.

    Ob ein dafür bemessener und hergestellter Betonsturz einfach einzubauen wäre, möchte ich bezweifeln. Der ist erheblich schwerer als ein Träger.

    Wer zu viel Zeit und eine Kernbohrmachine hat, kann von oben ein senkrechtes Loch in die noch vorhandene Wand bohren und einen Betonsturz einschalen und vor Ort gießen. Aber da müssen die Stahlpreise für einen HEA 100 schon astronomisch sein. Und eine Rüttelbirne braucht man da auch.

    Also Träger einbauen (lassen) und fertig!

    pauline
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