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Treppenbelag-Aufbau

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  1. #1
    Profi Benutzer Avatar von Markus Gräfe
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    Treppenbelag-Aufbau

    Hallo Fachleute,

    durch möglicherweise falsche Planung (Estrichstärke kam offensichtlich anders - dicker - zur Ausführung als vorgesehen) ergibt sich folgender Sachverhalt: Die erste Stufe der Treppe (noch ohne Beläge) ist ca. 12 cm, die letzte ca. 22 cm hoch. Dazwischen stimmt es logischerweise noch (ca. 17 cm).Ich habe mir jetzt für den Belag folgende Vorgehensweise überlegt:

    Zunächst mal die Setzstufen (ca. 17 cm) kleben diese steht dann (unten angefangen) ca. 5cm auf der ersten Stufe oben über. Die folgenden Setzstufen entsprechend um 5cm nach oben versetzt ankleben. So entsteht bei jeder Stufe ein entsprechender Überstand. Die letzte, obere Stufe würde dann wiederum oben bündig verklebt.

    Das entstehende "Becken" auf jeder Stufe würde ich dann mit ... verfüllen.

    Was ist von dieser Vorgehenweise zu halten und mit was sollte ich - wenn o.k. auffüllen? Muß ich das überhaupt hinnehmen?

    Gruß, Markus
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  2. Treppenbelag-Aufbau

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  3. #2

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    Hallo Markus,

    werden die Treppenbeläge bauseits verlegt?
    Dann Ausgleichestrich auf vorhandene Rohstufen vom Rohbauer,
    bzw. Estrichbauer aufbringen lassen.

    Achte auf den Abschluß der letzten Stufe. Trennfuge bedingt durch schwimmenden Estrich.

    Gruß AB
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  4. #3

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    Trennung der Austrittsstufe vom Bodenbelag!

    Gruß AB
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  5. #4
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    Avatar von Markus Gräfe
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    Hallo AB,

    Fliesen sind Eigenleistung. Der Hinweis mit der Trennung der Austrittstufe ist gut, den werde ich beherzigen. Allerdings wurde hier der Estrich bis vorne hin gelegt. Ich würde dann die obere Florentinerstufe nicht mit der darunter liegenden Setzstufe verfugen, bzw. dauerelastisch ausführen...wäre das auch o.k.?

    Gruß, Markus
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  6. #5

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    Treppenbelag, Aufbau

    Thema: (Kein Thema)
    Datum: 22.10.2002 22:30:57 (MEZ) - Mitteleurop. Sommerze
    Von: TAMKATDAG
    An: TAMKATDAG



    Hallo,

    ja ja, die Treppen. Die meisten Fehler die bei einer Treppe gemacht werden, macht leider Gottes der Bauarbeiter. In den Seltensten Fällen der Planer.

    Sie bezahlen für eine fachlich richtig hergestellte und geplante Treppe.
    Wurde im Nachhinein irgendwas geändert (hier anscheinend die Estrichhöhe) nachdem die Treppe betoniert war ist der jenige dran, der diese Änderung angeordnet hat. Der muß dann ach dafür geradestehen, und dafür die Mehrkosten zahlen, ist doch klar.

    Im Roh zustand ist die Antrittsstufe immer höher als die Austrittsstufe, ist doch klar.
    Nehmen wir mal einen Treppenbelag von 5 cm an, im Fertigen zustand soll die Steigungshöhe 18 cm sein ( meistens ist es eine zahl mit einigen stellen hinter dem Komma, Steigungsmaß= das Maß von Fertig Fußboden bis zum Fertig Fußboden im Geschoss darüber, geteilt durch die Anzahl der Steigungen ergibt die Steigungshöhe der Fertigen Stufe) nehmen wir weiter an, der Aufbau des Bodens beträgt 16 cm, dann ist die erste Stufe im Rohzustand 29 cm. Jetzt ziehen Sie mal in diesem Beispiel den Bodenbelag von 16 cm ab, dann bleiben noch 13 cm, nun geben Sie die 5 cm für den Stufenbelag hinzu, und schon sind Sie bei dem geplanten Fertigmaß von 18 cm.

    Bei der Austrittsstufe sieht es aber anders aus. Nehmen wir mal an, oben beträgt der Bodenbelag 13 cm.
    Dann ist die Austrittsstufe im Rohzustand 10 cm. Jetzt zählen Sie zu den 10 cm mal 13 zu, ergibt 23 cm, davon ziehen Sie die 5 cm Treppenbelag ab, schon sind Sie auch hier auf die geplanten 18 cm.

    Wenn von vorne herein geplant war, das auf der Treppe Estrich kommen soll (bei Fliesen in Eigenleistung am sinnvollsten), ist es ja halb so schlimm, die eventuell anfallenden Mehrkosten hat dann der Planer zu tragen.
    War kein Estrich auf der Treppe geplant, würde ich nun von dem Schuldigen verlangen, dass er die Kosten für den Estrich auf der Treppe trägt.
    Ich würde mal beim Architekten nachfragen, warum sich da was geändert hat, und wer nun dafür aufkommt, denn mehr Estrich bedeutet ja auch, es wird Teurer als geplant, und es entstehen Mehrkosten bei der Treppe.

    TAMKAT
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  7. #6
    Profi Benutzer
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    Avatar von Markus Gräfe
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    klär ich mal mit meinem BT (obwohl ich mir seine Antwort schon denken kann...).

    Gruß, Markus
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  9. #7
    Avatar von Tombek
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    Welcher Bodenbelag war denn vor dem Antritt geplant????

    Falls es Fliesen waren und die Treppe als Natursteintreppe ....ist bis auf den Austritt doch alles im grünen Bereich......

    Steigungshöhe anscheinend 18 cm..... Stellstufe 15cm .... Trittstufe 3cm..... unter der Trittstufe 3cm Mörtel...... alles völlig in Ordnung.....

    kommt absolut korrekt an.....oder irr ich mich ?

    Allerdings sollte der Austritt etwa 5 cm niedriger als der anschließende Estrich sein und eine Dehnfuge ausgeführt werden ,falls der folgende Bodenbelag wieder befliest wird.....

    Wurde der geplante Bodenbelag im Vorfeld mit dem Rohbauer besprochen ???
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  10. #8
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    Avatar von Markus Gräfe
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    Zitat Zitat von Tombek Beitrag anzeigen
    Welcher Bodenbelag war denn vor dem Antritt geplant????

    Falls es Fliesen waren und die Treppe als Natursteintreppe ....ist bis auf den Austritt doch alles im grünen Bereich......
    Es waren Fliesen geplant -> siehe Beiträge weiter oben (und sind mittlerweile natürlich auch verlegt). Insofern war auch bei den anderen Stufen nichts in Ordnung. Auch bei wohlwollender Menge Fliesenkleber wäre man hier nicht über eine Steigungshühe von unter 14cm herausgekommen, während es bei der Austrittsstufe kaum weniger als 23 cm gewesen wären. Hier pflanzt sich das Problem von oben nach unten fort. Füllt man die Stufe unterhalb der Austrittsstufe auf, verlagert sich das Problem nur um eine Stufe nach unten.

    Es wurde letztlich so gelöst, dass ich jede Stufe mit einer 4-5 cm Estrichschicht aufgefüllt habe und somit am Ende jede Stufe die gleiche Höhe hatte. War ne Sauarbeit, da meine Treppe um 5 Ecken geht (wegen der Schalung). Darauf wurden dann die Fliesen gelegt und jetzt stimmt alles. Auf den Kosten bin ich hängen geblieben... Man darf dabei auch nicht vergessen, dass sich dabei ein zusätzliches Gewicht von ca. 1,4 t auf der Treppe verteilt (bin von 2t/m³ für Estrich ausgegangen).

    Zitat Zitat von Tombek Beitrag anzeigen
    Steigungshöhe anscheinend 18 cm..... Stellstufe 15cm .... Trittstufe 3cm..... unter der Trittstufe 3cm Mörtel...... alles völlig in Ordnung.....
    Nee, kein Mörtel. Nur Fliesenkleber... demzufolge war es ein Problem.

    Zitat Zitat von Tombek Beitrag anzeigen
    kommt absolut korrekt an.....oder irr ich mich ?
    Du irrst entsprechend...

    Zitat Zitat von Tombek Beitrag anzeigen
    Wurde der geplante Bodenbelag im Vorfeld mit dem Rohbauer besprochen ???
    selbstverständlich. Trotzdem wurde es falsch ausgeführt. Ich wollte mich aber nicht weiter mit ihm rumschlagen. Das mache ich seitdem wegen ganz anderen Themen...

    Ciao, Markus
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