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  1. #1

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    Wasserverteilung mit Kuperrohr oder Kunsstoffrohr

    Hallo Zusammen,

    wir sind gerade an den Haustechnikausschreibungen unseres EFH und es geht um die Sanitätinstallationen.
    Der eine Heizungsbauer schlägt verlötetes Kupferrohr vor, der zweite ein sauerstoff und diffusionsdichtes Mehrschichtverbundrohr mit Steckverbindung.
    Beide argumentieren, dass jeweils ihre Lösung die viel sicherer Lösung wäre.
    Wie sind die Meinungen hier im Forum.
    Zumal unser Architekt nicht wirklich fit in Sachen Haustechnik ist.
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  2. Wasserverteilung mit Kuperrohr oder Kunsstoffrohr

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  3. #2
    planfix
    Gast
    Wie sind die Meinungen hier im Forum.
    Zumal unser Architekt nicht wirklich fit in Sachen Haustechnik ist.
    so gehts mir auch.
    daher schlag ich immer edelstahl vor.
    sauerstoffdicht, kein korrosionsproblem, biegbar mit passendem werkzeug und sachverstand und damit nicht mal wesentlich teurer als press und lötverbindungen.
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  4. #3

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    moin moin

    Also der Schlüssel liegt wie immer in deiner Wasserqualität vor Ort! Man sollte sich erstmal mit den Wasserwerten wie ph-Wert beschäftigen...
    Grundsätzlich kann man sagen, dass Kupfer immer noch eine gute Lösung bietet und wird in Norddeutschland(sehr gutes weiches Wasser) auch noch viel verbaut. Es ist geschmacksneutral wärmebeständig und gibt keine chemischen Stoffe an das trinkwasser ab! Nachteil ist natürlich, das es gewissenhafter verarbeitet werden muß und nicht so hingeschlackst werden kann (Manchmal dreht sich einem echt der MAgen um ich sehe wie Firmen es quer durch Häuser pfuschen nur um Paar Meter zu sparen). bei Vernünftiger Verarbeitung(oft das Problem) und zugelassener guter Qualität hält es durchaus auch locker nen halbes Jahrhundert!
    MVR-Rohr ist natürlich oft billiger und Verarbeitung geht schneller, das bedeutet natürlich Zeitersparnis und damit mehr Gewinn für den Installateur)!
    Allerdings gab und gibt es oft immernoch Probleme mit dem Rohr was Geschmackneutralität und Abgabe von Kunstoffbestandteilen in Wasser anbetrifft..nicht zuletzt das leidige Thema Biofilm......

    Doch der Größte Nachteil von Metallverbundrohr ist, dass es heute gefühlte 100000 Millionen Systeme gibt, von denen einige auch schon garnicht mehr produziert werden. DAs heißt wenn man kein Namhaften Hersteller verwendet, kann es sein das man in Zukunft bei Reperatur oder Erweiterung der Anlage ein großes Problem in der beschaffung bekommt! Dieses Problem hat man bei kupfer nicht, denn dort ist man nicht an einen Hersteller gebunden und man kann immer inprovisieren bei einem Rohrbruch (löten, pressen, stecken und schrauebn)! Bei MVR: erstmal gucken welcher Hersteller, wo bekomme ich Teile, evtl. spezielles Presswerkzeug......

    Edelstahlrohr ist auch keine schlechte Lösung! Allerdings wenn man irgenwo wohnt wo "ab und zu" das Wasser mal aus irgendwelchen Gründen gechlort wird hat man damit auch schlechte Karten, weil dann schnell mal Ein Sieb!))

    Also man sieht, es lohnt sich schon mal Vor und Nachteile, der jeweiligen Systeme zu beleuchten!

    Gruß Torsten
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  5. #4
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    Fast 3 Jahre alt aber m.E. immer noch gültig

    Gruß
    Achim Kaiser
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  6. #5

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    Wir

    haben das Rehau System in unserem Haus verbaut.
    Verarbeitung war sehr gut und schnell. Hab selbst mitgeholfen.
    Man braucht auch nicht bei jeder Richtungsänderung einen Bogen einpressen.
    Ausser bei den Stangen.
    Leider sind die neuen Bögen und Presshülsen jetzt aus Kunststoff.
    Früher war alles Messing.
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  7. #6

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    Guten Tag,
    ich würde das örtliche Wasserwerk ausführlich befragen. Meist haben sie eine technische Beratung. Dort kann man schon viel abfragen. Manchmal weiss auch die Gebäudeversicherung, welches Material besonders schadenträchtig ist. In einem Nachbarort - ich sach ' ma keinen Namen - bekommen manche Hauseigentümer keine Gebäudeversichrung gegen Rohrbruch, weil dort massenweise Rohre undicht geworden sind. Die Ursache : Nix genaues weiss man nicht....
    Namhaftes Edelstahlrohr scheint schon sehr gut zu sein. Wir haben beim Grundsanieren des EFHs eines Bekannten die Materialien gemischt. Edelstahl im Keller, in den Steigleitungen, zu den einzelnen Sanitärobjekten dann namhafte Kunststoffrohre im Lerrohr.

    Liebe Grüße
    Rheinpilot.
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