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Hydraulischer Abgleich

Diskutiere Hydraulischer Abgleich im Forum Heizung 2 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Hydraulischer Abgleich

    Hallo Fachleute, hallo Ralf

    ich würde gerne nachträglich einen fähigen Heizungsbauer beauftragen, den hydraulischen Abgleich bei einer FBH durchführen zu lassen.

    Frage 1: Wie findet man den richtigen Fachmann (unendliches Thema)? Auf was sollte man achten, was sollte man fragen, wann ist der richtige Ausführungszeitpunkt (auch außerhalb der Heizperiode möglich?)?

    Frage 2: Was könnte sowas in etwa kosten und geht das bei jedem System gleich oder gibt es da auch Unterschiede (muss man den Hersteller fragen?)?

    Danke und Gruß
    Wicki
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  2. Hydraulischer Abgleich

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  3. #2

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    Mein Heizi hat eine Heizlastberechnung für alle Räume gemacht, das
    in seinen Computer eingefüttert und entsprechend die Heizkörper
    eingestellt, d.h. Ausführungszeitpunkt egal. Allerdings alles klassische
    Heizkörper (in einem Reihenmittelhaus).
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  4. #3

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    Hallo Wicki,

    An sich sollte jeder Heizungsbauer einen hydraulischen Abgleich machen können.....soviel zur Theorie.

    Gib mal noch ein paar Infos zur FBH (Alter, liegt Heizlastberechnung vor usw.) damit ich nicht Deine ganzen alten Beiträge nachlesen muss. Sind in Deiner FBH Anzeigen für den Volumenstrom verbaut?

    Liegt die Berechnung vor und die FBH hat Anzeigen verbaut, dann ist es schnell erledigt und somit kostengünstiger.

    Du solltest dabei zuschauen und Dir erklären lassen wie was eingestellt wurde. Im Verlauf der Jahre wirst Du öfter mal optimieren müssen, und da ist es hilfreich wenn DU weisst wo man drehen darf bzw. muss.

    Der hydraulische Abgleich anhand der errechneten Werte ist quasi eine Art Grundeinstellung. In der Praxis gibt es aber so viele Abweichungen von der Theorie, dass man immer mal wieder ein wenig optimieren muss. Das kann am besten derjenige der im Haus wohnt und die Reaktion der Heizung mitverfolgen kann.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Ralf,

    auf Dich kann man zählen

    Die FBH ist 2,5 Jahre alt. Heizlastberechnung liegt zumindest mir keine vor. Die wollte ich übers Internet noch machen lassen, wenn entschieden ist, wem vertraut wird Ist das die Voraussetzung für den hydraulischen Abgleich?

    Wegen dem Volumenstrom: Ist das die Anzeige an den verdreckten Röhrchen? Und wo wird rumgeschraubt beim hydraulischen Abgleich? Auch daran oder an den elektrischen Stellantrieben (oder darunter)?

    Benötigt man eigentlich auch die Länge der einzelnen Heizkreise?
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  6. #5

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    "Geschraubt" wird wohl an den Ventilen unter den Stellantrieben.

    Aus der Heizlast kann kann man die FBh Dimensionieren, oder zumindest die Einstellung der vorhandenen FBH herleiten. Dann hat man einen Startpunkt an dem man loslegen kann. Der Rest ergibt sich dann durch die Erfahrungswerte während der kommenden Winter.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    "Geschraubt" wird wohl an den Ventilen unter den Stellantrieben.

    Aus der Heizlast kann kann man die FBh Dimensionieren, oder zumindest die Einstellung der vorhandenen FBH herleiten. Dann hat man einen Startpunkt an dem man loslegen kann. Der Rest ergibt sich dann durch die Erfahrungswerte während der kommenden Winter.

    Gruß
    Ralf
    Das nennt man dann Feintuning. Heizkurve und Abgleich.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Und was wäre wenn die Heizlastberechnung ergibt, dass z. B. 120 m Rohr in diesem Raum sein müssten und es tatsächlich nur 80 m sind? Hat das Auswirkungen auf den hydraulischen Abgleich?

    Und mal eine ganz dumme Frage: Ich dachte immer, der hydraulische Abgleich bedeutet, dass alle Leitungen den gleichen Druckverlust haben müssen. Wenn das jetzt so eingestellt wird, dann dürfte es doch kein "Feintuning" mehr geben? Oder ergibt sich das Feintuning aus der Tatsache heraus, dass manche Räume wärmer als andere werden sollen?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Wicki Beitrag anzeigen
    Und was wäre wenn die Heizlastberechnung ergibt, dass z. B. 120 m Rohr in diesem Raum sein müssten und es tatsächlich nur 80 m sind? Hat das Auswirkungen auf den hydraulischen Abgleich?
    Ja.

    Zitat Zitat von Wicki Beitrag anzeigen
    Und mal eine ganz dumme Frage: Ich dachte immer, der hydraulische Abgleich bedeutet, dass alle Leitungen den gleichen Druckverlust haben müssen. Wenn das jetzt so eingestellt wird, dann dürfte es doch kein "Feintuning" mehr geben? Oder ergibt sich das Feintuning aus der Tatsache heraus, dass manche Räume wärmer als andere werden sollen?
    Nix gleiche Druckerverluste. Die Kreise werden so abgeglichen, dass sie die für den Raum notwendige Heizleistung liefern.

    Gruß
    Ralf
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  10. #9
    Themenstarter

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    In welche Richtung wirkt sich das aus, wenn einige Meter fehlen (würden)?
    Muss dann durch weniger Rohrlänge mehr Wasser fließen, damit es gleich warm wird, als wenn mehr Rohr drin wäre?

    Aha, heißt also Heizleistung ergibt sich aus Heizlastberechnung - und so muss es auch eingestellt werden? Hab ich das richtig verstanden so spät in der Nacht?
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  11. #10
    Avatar von OldBo
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    Zitat Zitat von Wicki Beitrag anzeigen
    Muss dann durch weniger Rohrlänge mehr Wasser fließen, damit es gleich warm wird, als wenn mehr Rohr drin wäre?
    Es geht hier um Heizflächen, über nachträglich mehr Wasser bringt es nicht viel. Eine Anlage wird über eine Heizlastberechnung nach einer Heizflächenauslegung geplant und gebaut.


    Meerwasser ist salzig.
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  12. #11

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    Öhhhhmmmm.....

    Sind die Verteiler nur falsch beschriftet ("Rücklauf" oben, "Vorlauf" unten) oder sitzen hier die Stellventile wirklich im Rücklauf und die Durchflussmengenmesser im Vorlauf????

    Das sollte erst mal abgeklärt werden bevor hier versucht wird irgendwas abzugleichen....

    Gruß,
    Rene'
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Rene' Beitrag anzeigen
    Sind die Verteiler nur falsch beschriftet ("Rücklauf" oben, "Vorlauf" unten) oder sitzen hier die Stellventile wirklich im Rücklauf und die Durchflussmengenmesser im Vorlauf????

    Das sollte erst mal abgeklärt werden bevor hier versucht wird irgendwas abzugleichen....

    Gruß,
    Rene'
    wo liegt das Problem?
    Bitte erklären...


    Gruß Josef
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  14. #13

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    Hi!

    Also ich kenne das nur so das die Stellventile in den Vorlaufverteiler und die Durchflussmesser in den Rücklaufverteiler müssen.

    Hier ist es (wenn man der Beschriftung der Verteiler glauben schenkt) genau umgekehrt.


    Gruß,
    Rene'
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Sorry!!


    Vergesst meine beiden letzten Beiträge...

    Habe gerade gesehen das diese Durchflussmengenmesser hier für den Vorlauf gedacht sind (Feder belastet den Anzeiger auf Zug).

    Dann stimmt die Beschriftung natürlich.

    Also vergesst meinen Quatsch.


    Gruß,
    Rene'
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  17. #15
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    Nix zu entschuldigen ...

    Nicht nur dir passiert sowas.

    Das sind die (ganz pauschalen) Minimaldetails mit denen wir uns *täglich* rumschlagen müssen. *Normal* ist gar nix mehr.

    Gruß
    Achim Kaiser
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