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KfW 40 kontra KfW55/Passivhaus

Diskutiere KfW 40 kontra KfW55/Passivhaus im Forum EnEV 2002 / 2004 / 2007 / 2009 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    KfW 40 kontra KfW55/Passivhaus

    Hallo,
    der Titel ist vielleicht etwas verwirrend von mir gewählt, mir fiel jedoch nichts besseres ein.

    Mein Anliegen:
    Ich wollte eigentlich ein Haus in Passivhausbauweise bauen.

    Durch die Neuordnung der KfW Förderung wird es in Zukunft das Effizienzhaus 40, oder das Effizienzhaus 55/Passivhaus geben.

    Durch die bisherige Recherche hier im Forum, habe ich den Eindruck gewonnen, dass die KfW Häuser bisher auch zurecht gerechnet werden konnten.

    Wenn ich nun ein Passivhaus bauen möchte, berechnet mit phpp, dann liege ich von der KfW Förderung nur gleichauf mit den KfW55 Haus, ich erhalte also nur einen Tilgungszuschuß von 5%.
    Ich bin immer davon ausgegangen, dass ein Passivhaus nicht hingerechnet wurde, da mit phpp ausgelegt.

    Jetzt meine Fragen:
    Warum wurde das Passivhaus mit dem KfW55 gleichgesetzt?
    Kann man ein KfW 40 Haus leichter "Hinrechnen" als ein Passivhaus?
    Was ist das besondere eines KfW40 Hauses, für mich war das Ziel bisher immer ein Passivhaus.

    Wie komme ich mit einem Passivhaus auf KfW40, wenn man das KfW40 nicht hinrechnen kann.


    Mir gefällt das Konzept des Passivhauses besser als die KfW Häuser. Das liegt bei mir aber auch daran, dass ich meine, das Konzept des Passivhauses besser zu verstehen. Bei den KfW Häusern gibt es wenig Konkretes, außer vielleicht Wärmepumpen und Solarkollektoren.

    LG
    Volker



    LG
    Volker
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  2. KfW 40 kontra KfW55/Passivhaus

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    was ist mit den mittels phpp knirsch an die grenzen der kriterien
    hingetrimmten passivhäuser? die, wo man die verschwelung und die
    kerzenheizung zu schmecken glaubt?
    mit dem phpp wird man auch den x%-von-enev-nachweis führen können - kfw40
    wird vielleicht so gut, wie ein ultra-passivhaus.

    ich finde dieses gefüge nicht unlogisch.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mls Beitrag anzeigen
    mit dem phpp wird man auch den x%-von-enev-nachweis führen können - kfw40
    wird vielleicht so gut, wie ein ultra-passivhaus.

    ich finde dieses gefüge nicht unlogisch.
    Das habe ich jetzt nicht verstanden! Kann man mit phpp ein kfw 40 berechnen und gilt das auch als Nachweis?

    Und was ist denn der besondere Unterschied Passivhaus zu KfW40?

    Ist KfW40 ein Passivhaus mit KWL, Erdwärmepumpe für Heizung und Wasser, sowie zusätzlich Solarkollektoren?
    Oder noch stärker gedämmt, aber dass soll sich doch nicht mehr rechnen, jedenfalls sollte doch Passivhaus von den Dämmkosten reichen? Jedes Mehr ist rausgeschmissenes Geld, oder?
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  5. #4
    Avatar von alex2008
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    mit der Dämmung alleine wirst kaum von 55 auf 40 runterkommen.

    Entscheidend ist hier mehr die Anlagentechnik. Erdwärmepumpe und eine FBH mit den im PH auch bei nicht superenger Verlegung möglichen niedriger Vorlauftemp. ist eben besser als ein Lüftungskompaktgerät.

    KfW 40 ist eben am einfachsten mit ner Pelletheizung zu erreichen. Dann hat so ein Haus wenigstens eine halbwegs ordentliche Dämmung

    Wir sind vom PH schrittweise immer mehr Richtung 3-L Haus gewandert.
    Freistehendes EFH mit weniger als 140m2 WF da ist Dämmaufwand nötig der sich nicht amortisiert, Planungskosten sind höher usw.
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  6. #5

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    Hat von euch bereits jemand ein KFW40 nach EnEV2009 realisiert? Welche Maßnahmen waren dazu nötig? Pelletheizung, Solar, dabei welche U-Werte?

    Eine solche Aussage würde mir helfen die Standards besser einschätzen können...

    Viele Grüße,
    Ch
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  7. #6

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    Na am besten mal eine Vergleichsrechnung EnEV / PhPP machen, dann sollte man das eigentlich ganz gut einschätzen können.

    Ich würde es nicht von irgendwelchen nach Förderrichtlinie festgelegten Namen abhängig machen, sondern davon, was das eigentliche Ziel ist.
    KfW55 kann ein Passivhaus sein, muss aber nicht.
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  9. #7
    MoRüBe
    Gast

    gespannt bin ich ja ...

    ... nach wie vor darauf, denjenigen zu sehen, der bereit ist, für die paar Kröten kfw-Förderung das mehr an Ing-Leistungen zu bezahlen...
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  10. #8

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    Zitat Zitat von Primut Beitrag anzeigen
    Na am besten mal eine Vergleichsrechnung EnEV / PhPP machen, dann sollte man das eigentlich ganz gut einschätzen können.
    Hallo,
    eine Vergleichberechnung zwischen EnEV u. PhPP ist schwierig.
    Schon die Bezugfläche ist unterschiedlich. PHPP rechnet mit der Wohnfläche, die EnEV rechnet mit der Gebäudenutzfläche AN. An ist ein rein rechnerische Größe und zwar da beheizte Gebäudevolumen Ve x 0,32. Diese Fläche ist größer als die Wohnfläche, weshalb die flächenbezogenen Werte nicht vergleichbar sind.
    Außerdem wird beim PHPP auch der Energieverbrauch der Haushaltsgeräte in die Energiebilanz mit eingerechnet. Die internen Gewinne werden bei der EnEV mit
    5W/m2 An und beim PHPP nur mit 2,1W/m2 EBZ angesetzt, das PHPP hat als Berechnungsgrundlage das Reginoalklima, die EnEV rechnet mit Referenzklima Würzburg.
    Dies sind nur eine Unterschiede in den einzelnen Berechnungsverfahren.
    Also Berechnung nach PhPP und EnEV sind nicht direkt vergleichbar.

    Gruß
    Fritz
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