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  1. #1

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    Elektr.Fußbodenheizung Bad-gute Raumtemeratur ?

    Guten Morgen !

    Wir tragen uns mit dem Gedanken im Bad ca.5qm eine elektr.Fußbodenheizung zu verlegen.
    Haus besitzt noch Einzelfeuerung mit Kohle.
    In den nächsten Jahren ist auch nicht vorgesehen mal eine Zentralheizung zu installieren.
    Was sind euere Erfahrungen ?
    Bringt solch eine elektr.Fußbodenheizung auch eine konstante Raumtemperatur im Winter ?
    Aufbau der Heizung incl.Boden ist mir klar-Anschluß würde ein E-Betrieb übernehmen.
    Es ist ein EFH-Private Nutzung.

    Gruß und Danke Helge2
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  2. Elektr.Fußbodenheizung Bad-gute Raumtemeratur ?

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  3. #2

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    Versuche zuerst mal die Heizlast abzuschätzen. Altbau, Dämmzustand, gewünschte Raumtemperatur usw.

    Eine E-FBH liefert problemlos 100W/m2, aber auch das kann bei hoher Heizlast und nur 5m2 verfügbarer Bodenfläche, zu wenig sein. Dann würde das Ziel, Raumtemperatur xx°C, nicht erreicht.

    Aufbau der Heizung incl.Boden ist mir klar-.....
    Auch an die Dämmung gedacht?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo R.B. !
    Danke für Antwort.
    Ja,an Dämmung unter dem Aufbau ist auch gedacht.
    Ist Altbau,Außenwände mit WDV gedämmt.(EG/Betonfußboden,keine unterkellerung)
    Im Prinzip soll das Bad im Winter bei ca.10-15 Grad gehalten werden.

    Im NET habe ich gelesen,das eine E-FBH nur in der "Aufwärmphase viel Strom zieht".
    Ich weiß auch,das man aus der Ferne da nichts berechnen kann-bei meiner Frage.

    Also formuliere ich meine Eingangsfrage noch mal anders.
    Könnte mann mit einer E-FBH diesen kleinen Raum im Winter frostfrei halten ?

    Gruß und Danke Helge2
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  5. #4

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    Zitat Zitat von helge2 Beitrag anzeigen
    Könnte mann mit einer E-FBH diesen kleinen Raum im Winter frostfrei halten ?
    Ja, könnte man. Vielleicht auch nicht. Das kann Dir hier keiner sagen.

    Du musst wissen, wieviel Wärme den Raum verlässt. (Wandfläche, Dämmung, Fenster, k-Wert, Zugluft...) Das kann man grob überschlagen, und eine Tiefsttemperatur annehmen.

    Man könnte das sogar messen. 1 Baustrahler 500 Watt, 2 Thermometer. Den Baustrahler bekannter Leistung in den Raum gestellt, als Heizer, ein Thermometer in den Raum ohne Kontakt zu Oberflächen und nicht direkt vor / über den Baustrahler. Das andere Thermometer aussen. Den Baustrahler an, Tür zu und alle 15 mins die Thermometer ablesen, bis man ein thermisches Gleichgewicht festgestellt hat. Der Rest ist bißchen Mathe.

    Klingt vlt komisch, aber eine Wärmebedarfsrechnung im Altbau mit unbekannten Einflussgrößen dürfte ungenauer sein.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von helge2 Beitrag anzeigen
    Eingangsfrage noch mal anders.
    Könnte mann mit einer E-FBH diesen kleinen Raum im Winter frostfrei halten ?
    Frostfrei auf jeden Fall, vorausgesetzt Dein Badezimmer befindet sich nicht in einem Zelt.

    Im NET habe ich gelesen,das eine E-FBH nur in der "Aufwärmphase viel Strom zieht".
    Das stimmt bedingt. Während der Aufheizphase läuft die E-FBH mit max. Leistung. Wird die gewünschte Raumtemp. erreicht, dann schaltet sie ab.

    Man bezahlt ja kWh und nicht kW, also spielt auch die Zeit eine Rolle. Wenn in der Aufheizphase eine 500W E-FBH konstant "AN" ist, bedeutet das für 1h eine Energieaufnahme von 500Wh. Ist die Raumtemp. erreicht und es müssen nur noch die Transmissionsverluste kompensiert werden, dann hängt der Energieverbrauch eben von diesen Verluste ab.

    Unterschied Heizlast zur Aufheizleistung.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    >> Frostfrei auf jeden Fall, vorausgesetzt Dein Badezimmer befindet sich nicht in einem Zelt.

    Optimist. Wenn das Bad zwei ungedämmte Aussenwände hat, ein altes undichtes Fenster und wieder mal -20°C sind, sind 500W nicht viel...
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Stromfresser Beitrag anzeigen
    Optimist. Wenn das Bad .......
    Nix Optimist. Simple Mathematik.

    Frostfrei bedeutet RT > 0°C.
    Min. AT sagen wir mal -14°C (je nach Region).

    Also nehmen wir ein dT von 15K.

    Sein Badezimmer hat wohl irgendwas um 2,5m x 2,5m, also eine umhüllende Fläche von grob 40m2, davone etwa 25m2 Wandfläche, und davon etwa 12,5m2 Außenwände.
    Wände ungedämmt U-Wert um die 1 W/m2K.

    Jetzt rechne mal. Selbst wenn die komplette Hülle gegen AT ginge, was sicherlich nicht der Fall ist, wären das nur etwa 600W.

    Soviel zum Thema "frostfrei".

    Hätte er gesagt Raumtemperatur 24°C, tja dann wäre die Rechnung anders gelaufen.

    Gruß
    Ralf
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  9. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  10. #8

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    Ich kann mich an -20°C erinnern, ist nicht so lange her. Und Du hast das zugige Fenster unterschlagen. Also sagen wir, es könnte knapp werden, deswegen müsste man mehr über den Raum wissen.
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  11. #9
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Stromfresser Beitrag anzeigen
    deswegen müsste man mehr über den Raum wissen.
    Guten Morgen !
    BJ.anfang 1930
    Zwei Außenwände 24ér Mauerwerk-außen gedämmt mit 5cm.Styropor.
    Einfacher Betonfuboden/keine Unterkellerung-bisher keine Dämmung
    Holzbalkendecke-Zwischensparrendämmung
    Ein kl.Fenster 60x90 Thermoverglasung.

    Ich denke doch mal,das mann diesen kleinen Raum mit einer E-FBH auch bei-20 Außentemperatur Frostfrei halten kann ?
    Also im schlimmsten Fall-böser Frost 0- +5 Grad Innentemp.

    Gruß Helge 2
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