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  1. #1

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    Vor- und Nachteile Riestergeförderte Bauspar-(Kombi)-Verträge

    Warum werden die Riester-Bausparverträge bzw. Kombikredite von doch sehr vielen mit dem Argument Provision bzw. Abschlusskosten und unsicherer Zuteilungszeitpunkt so in misskredit gebracht, obwohl sie in den Tests (Bsp. Finanztest) doch so gut abschneiden?

    Ich selbst halte sie durchaus für eine Alternative - unter bestimmten Voraussetzungen natürlich und immer unter dem Aspekt des Vergleichs des Gesamteffektivzinses aller Darlehensalternativen. Unterm Strich interessieren ja bei einer Finanzierung doch die Gesamtkosten also eine optimale Zins- und Tilgungsrate bei entsprechend gewünschter Zinssicherheit und Laufzeit, oder?

    Mir machen eher die folgenden letzen zwei Punkte meiner Nachteile-Liste Sorgen, die hier aber kaum Erwähnung finden.

    Vorteile:

    - wir bspw. als bald vierköpfige Familie mit noch sehr kleinen Kindern erhalten in der Gesamtheit hohe Zulagen

    - als nur ein Baustein der Finanzierung kann ich mit der Unflexibilität durchaus leben und erhalte im Gegenzug eine relativ kurze Laufzeit bei Volltilgung und vor allem Zinssicherheit

    Nachteile:

    -Garantie des Zuteilungszeitpunkt...gut, das kann ich bei einem normalen Annuitäten-Darlehen auch nur durch den Kauf einer langen Zinsbindung ausgleichen

    - Abschlusskosten...sind bekannt und gängig bei jeder anderen Form des Bausparvertrages und ja im Effektivzins enthalten

    -die Besteuerung im Alter, die zwar auch die normalen Riester-Sparer betrifft, mit dem Unterschied, dass diese einfach etwas, was sie noch bekommen, versteuern müssen und wir in dem Fall etwas, was wir schon erhalten haben (unterm Strich dasselbe, fühlt sich nur anders an)

    - Was mir wirklich Kopfweh bereitet sind eigentlich die Auflagen, die mit dem Riester-Bausparen verbunden sind. Sprich der mögliche Verkauf der Immobilie im Alter oder bei Scheidung oder sonstiges (was keiner hofft, aber durchaus passieren kann) und dann eben die Rückzahlung der Förderung.

    Wie seht ihr das?

    Viele Grüße J.
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  2. Vor- und Nachteile Riestergeförderte Bauspar-(Kombi)-Verträge

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Nicht vom Thema Steuern und "unflexibel" vom Wohn Riester Darlehen abbringen lassen.

    Leider kann keiner genau sagen, welche Steuerliche Belastung im Alter auf Dich zukommen wird, allerdings was Dir jeder bescheinigen kann, ist, dass Dein Darlehen aufgrund der Zulagen und ggf. Steuervorteile deutlich schneller zurückgezahlt sein wird, wie ein ganz normales Darlehen OHNE Riester Förderung.

    Ich würde allerdings zusätzlich ein "Riester Annuitäten Darlehen" mit direkter Tilgung in die Berechnung mit einbeziehen.

    Vorteil: Sondertilgung auch während der ersten 10/12 Jahre möglich (wo sonst "nur" angespart wird aber nicht getilgt) Abschlusskosten fürs Vorrausdarlehen und den Bausparvertrag entfallen, deutlich flexibler da Tilgung angepasst werden kann

    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX

    Aber jeder sollte SEIN eigenes Modell finden. Denn nicht die Foren Leser müssen damit die nächsten 20 bis 25 Jahre zurecht kommen, sondern Du selber musst Dich damit wohlfühlen
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (26.07.2010 um 14:37 Uhr) Grund: Werbung gelöscht
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  4. #3
    Themenstarter

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    @Bankmensch

    Ja, ich sehe es ja ähnlich, nur die Auflagen sind ja beim Riester Annuitäten Darlehen dieselben, oder? Beim Normal-Riestern hätte ich diese Auflagen ja nicht. Soweit ich weiß gibts da nur Auflagen was das Wohnen im Ausland betrifft. Finde diesen Aspekt schon zu bedenken. Wenn ich mit 65 alleinstehend sein sollte und die Immobilie verkaufen oder meinen Kindern überlassen und vielleicht eine kleine Wohnung mieten möchte, habe ich keine zusätzliche (wenn auch zu versteuernde) Rente aus meinem Riester-Vertrag sondern darf (im Gegenteil) noch die Förderung zurückzahlen.

    J.
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  5. #4

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    Hi,

    also ich möchte zu zwei der "Nachteile" was sagen! Zu Beachten ist hier, dass ich nicht garantieren will, dass das was ich sagen 100% stimmt, aber soweit ich mich informiert habe hoffe ich besten Wissens uns Gewissens etwas dazu sagen zu können!

    Rückzahlung der Riesterförderung, wenn man auszieht:
    Erstens hat man einige Zeit sich ein neues Wohneigentum zu suchen, und muss somit nicht zwangsläufig die Förderung zurückzahlen (z.B. bei Trennung) Wenn du dir alleine z.B. eine 2-Zimmer Eigentumswohnung suchst, mußt du nichts zurückzahlen.
    Zweitens mußt du (soweit ich das verstehe!!!) "nur" die Förderung von ~154 EUR pro Jahr zurückbezahlen, d.h. in 10 Jahren "nur" 15xx EUR ) + Zinsen, was jetzt auch nicht soooooooo schlimm und halsbrechend ist.

    Nachgelagerte Besteuerung im Alter:
    Auch hier möchte ich vor möglichem Halbwissen warnen!
    Nach meinem Verständnis wird hier auch "nur" die jährliche Förderung von 154 EUR berücksichtigt. Also ich sage mal 154 EUR x 30 (Jahre Finanzierung) + 2% Zinsen pro Jahr) Ich sag jetz mal gaaaanz grob 15.000 EUR, die versteuert werden müssen. Wenn du die auf einmal bei Renteneintritt bezahlst, dann bekommst du 30% Rabatt (das ist sicher), dann ist das nach meinem Verständnis 15.000 EUR *0.25 (25% Steuer angenommen) = 3750 - nochmal 30% jetzt ganz grob 2700 EUR, die du noch nachgelagert zahlen mußt. Also erscheint mir nicht besonders tragisch. Wie gesagt, so verstehe ich das. Falls meine Milchmädchenrechnung nicht stimmt, dann kann ich wenigstens sagen, dass Finanztest und weitere Stellen, die Riesterfinanzierung als "günstig" eingestuft haben, d.h. in meinen Augen "es lohnt sich" auch wenn es vielleicht teurer wird, also ich jetzt vorgerechnet haben sollte.
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  6. #5
    Themenstarter

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    @ ayindi

    Nein, das ist so wie ich das verstehe nicht richtig. Auf dem Wohnförderkonto werden alle Zulagen (auch die der Kinder) plus alle Spar- und/oder Tilgungsleistungen (die ja auch steuerlich begünstigt werden durch den Lohnsteuerjahresausgleich) erfasst und jährlich mit 2% verzinst und das auch bis zum Rentenalter, wenn das Darlehen oder der Bauspar-Kombi bereits ausgelaufen sind, weiterverzinst. Auf den gesamten Betrag wird dann die individuelle Steuer erhoben. So stehts in meinem Angebot.

    Das mit dem Wohneigentum ist schon möglich, mich stört nur dieser Zwang. Als normaler Riester-Sparer unterliege ich ja nicht solchen Zwängen und werde trotzdem gefördert. Und da gerade im Alter die Rente eine sehr ungewisse Komponente ist, möchte man sich nicht noch zusätzlich solche Unannehmlichkeiten aufhalsen, wenn sie denn eintreten sollten. Beispielsweise halte ich die Übertragung des Hauses auf die Kinder für nicht ganz abwägig.
    Auch ein Verkaufserlös könnte für mich eine Art Rente sein wie die Investition in eine Immobilie generell.

    Mit der Besteuerung kann ich leben, aber letzteres?

    Viele Grüße, J.
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  7. #6

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    Ich kann nur jedem raten:

    Das was er nicht versteht, auch nicht abzuschließen!

    Und nur wegen der Förderung/Steuervergünstigung etwas abzuschließen macht auch keinen Sinn.
    Und jeder sollte sich die Vor-und Nachteile gut angucken.

    Für mich wären z.b. die nicht Vererbbarkeit und die kalte Enteignung(Garantiezins-Inflation) ein Ausschlußkriterium schon im Voraus.
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  8. #7
    Themenstarter

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    @C. Schwarze

    Genauso sehe ich es eigentlich auch. Hier wurde oder wird immer nur von den Provisionen/Abschlusskosten gesprochen, aber die möglichen Nachteile im Alter finde ich viel gravierender, und mich wundert es, dass auf diese generell viel zu wenig hingewiesen wird, auch in der Finanztest bspw.

    Fazit: Intensivste Auseinandersetzung mit allem!

    Vielen Dank für die Antworten

    VG J.
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  9. #8

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    Kann mich der Diskussion und dem erfolgtem Fazit nur anschließen.
    Zum Theme Ausland und Rentenbezug hab ich noch ein ganz interessanten Artikel gefunden. http://www.riesterrente-info.de/2009/08/27/riester-rente-auch-im-ausland/

    Es sieht so aus als ob es Fallweise überprüft wird, bei welchen Ländern die Gleichstellung möglich ist. Teilweise hat sich der EGH schon eingschaltet bzw. tut dies immer noch noch, da die Riester-Rente gegen EU-Recht verstößt.

    Insofern unterstreicht das Julianes Fazit:
    Intensivste Auseinandersetzung mit allem!
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  10. #9

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    Okay, wenn wir uns alles genau anschauen wollen, dürfen wir aber auch den Hauptpunkt nicht ausser acht lassen:

    Eine im Alter abgezahlte Immobilie spart die Miete ! (natürlich gibt es auch Hausnebenkosten, etc was nicht vergessen werden darf)

    Was bringt mir also auf der einen Seite eine Riester Rente im Alter (ggf 500 bis 1500 €) wenn ich auf der anderen Seite 1000 Miete zahlen muss? Auch die Mietzahlungen werden in den nächsten Jahren gewaltig ansteigen !

    Überspitzt gesagt: dann doch lieber meine Wohn Riester Immobilie verkaufen und mich in ein Altersheim einkaufen (das ist NICHt prämien schädlich)
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  11. #10
    Avatar von sk8goat
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    Zitat Zitat von Juliane Beitrag anzeigen
    Hier wurde oder wird immer nur von den Provisionen/Abschlusskosten gesprochen, aber die möglichen Nachteile im Alter finde ich viel gravierender, und mich wundert es, dass auf diese generell viel zu wenig hingewiesen wird, auch in der Finanztest bspw.
    Fazit: Intensivste Auseinandersetzung mit allem!
    hier gab es schon Freds mit intesivster Auseinandersetzung mit diesem Thema. Einfach suchen und lesen.

    Zitat Zitat von miami82 Beitrag anzeigen
    Kann mich der Diskussion und dem erfolgtem Fazit nur anschließen.
    Insofern unterstreicht das Julianes Fazit:
    Intensivste Auseinandersetzung mit allem!
    auch meine Zustimmung.

    Zitat Zitat von Bankmensch Beitrag anzeigen
    Okay, wenn wir uns alles genau anschauen wollen, dürfen wir aber auch den Hauptpunkt nicht ausser acht lassen:
    Eine im Alter abgezahlte Immobilie spart die Miete ! (natürlich gibt es auch Hausnebenkosten, etc was nicht vergessen werden darf)
    Okay, einigen wir uns darauf: Bankmensch verkauft die RF einfach gerne und alle anderen setzen sich intensiv damit auseinander.

    MM: Wenn mir der Schuh nicht passt, dann will ich ihn nicht, selbst wenn ich fürs tragen dieses Schuhs Geld bekommen würde.
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  12. #11

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    Hi,
    die Erfahrung die ich gemacht hatte war das viele Bankangestellte selbst nicht ganz durchblickten beim Wohnriester bzw. Ihren eigenen Produkten. Aufgrund der ständigen nachbesserungen ja auch kein Wunder.
    Was mir bei Wohnriester eigentlich sehr gut gefällt ist die Tatsache das vom Kreditinstitut die Tatsächlichen Gesamtkreditkosten angegeben werden müssen, da sieht man mal den unterschied zwischen effektiven und tatsächlichen Zinssatz . Mittlerweile möchten die Herrschaften in Brüssel dies auch für normale Kredite einführen.
    Mir hatten auch viele schlecht Informierte Kollegen von Wohnriester abgeraten. Natürlich das Zurückzahlen der Förderung beim Verkauf und die fälligen Steuern zu laufzeitende immer als Argument .
    Ich selbst fühle mich durch die Auflagen aber nicht sonderlich beschränkt: Wenn ich das Haus verkaufen sollte muss ich nur dafür sorgen das ich eine entsprechen gegenpart habe, entweder neue Immobilie oder einen normalen Riestervertrag in den man die Förderhöhe einzahlt. Da wir das Glück hatten ein nach 31.12.2007 geborenes Kind zu haben (300€ Förderung)und es auch nicht das einzigste bleiben soll, wir auch eher von der sesshaften Sorte sind gibts für uns eigentlich keine Alternative zu Wohnriester.
    Deshalb kann ich nur zustimmen: das Umfeld ist bei jedem anderst und nicht bei jedem Lohnt Wohnriester.
    gruß
    Markus
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  13. #12

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    Zitat Zitat von C. Schwarze Beitrag anzeigen
    Für mich wären z.b. die nicht Vererbbarkeit .... ein Ausschlußkriterium schon im Voraus.

    Das war auch der Grund für mich wieso wir es nicht gemacht haben. Denn was ist wenn ich es nicht vererben kann? Dann muß ich mit 80 Jahren ins Pflegeheim und mein Haus kommt unter den Hammer.

    Dann lieber vorher an die Kinder verschenken mit lebenslangem Wohnrecht.

    Was mich auch riesig gestört hat das mir kein Berater sagen konnte was ich nachher zuversteuern habe. Alle sagten nur am Ende wird versteuert aber wie das genau läuft weiß noch keiner.
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Avatar von sk8goat
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    Richtig, was in vielen Jahren, wenn du im Rentenalter bist, mal dein persönlicher Steuersatz sein wird, das kann dir heute kein Mensch sagen. Das wissen noch nicht mal die Politiker die das in ein paar Jahren entscheiden werden. Dehalb ist auch jede Berechnung für einen Riestervertrag Mumpitz. Bzw. beruht auf der Annahme, dass auch in 30 Jahren noch die Steuersätze so sind wie heute. Aber diese Annahme halte ich persönlich für Träumerei/Utopie.

    IMHO ist es relativ wahrscheinlich, dass Ende 2013 oder Anfang 2014 die Förderung für Riester auf ein Viertel zusammengekürzt wird. Und zwar auch für laufende Verträge. Ob der ganze Aufwand und die in Kauf genommenen Nachteile das dann noch Wert sind?
    Wenn man sich mit den richtigen Leuten unterhält, dann pfeifen das heute schon die Spatzen von den Dächer.
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  16. #14

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    Zitat Zitat von sk8goat Beitrag anzeigen
    IMHO ist es relativ wahrscheinlich, dass Ende 2013 oder Anfang 2014 die Förderung für Riester auf ein Viertel zusammengekürzt wird. Und zwar auch für laufende Verträge. Ob der ganze Aufwand und die in Kauf genommenen Nachteile das dann noch Wert sind?
    Wenn man sich mit den richtigen Leuten unterhält, dann pfeifen das heute schon die Spatzen von den Dächer.
    Entschuldigung, aber das ist doch mal wieder im Bereich der PUREN Spekulation anzusiedeln!

    Gegenargument: Welche Regierung wird es den heutigen Wählern erklären können, dass die aktuell Berufstätigen UNSUMMEN an die Rentner zahlen müssen, während sie für ihre eigene Altervorsorge FAST GAR NICHTS getan wird (wenn es wirklich so arg zusammengekürzt werden würde) So einfach wird sich die Riesteförderung mit Sicherheit nicht kürzen lassen (Vorsicht: MEINE MEINUNG!) Wer Recht hat sehen wir dann in 4 - 5 Jahren :P

    PS: Genauso wahrscheinlich/unwahrscheinlich ist es, dass die Anschlussfinanzierung von Annuitätendarlehen in 10 - 15 Jahren unfassbar teuer werden. (z.B. mögliche Inflation) Von daher ist deine Aussage nur reine Panikmache ohne belastbaren Hintergrund... (Sorry)
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