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  1. #1
    Avatar von Caliosthro
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    Bauen mit Vorlauf

    Hallo allerseits

    Ich bin neu hier und stelle mal die ersten von gefühlten 100.000 Fragen. Hoffe, dass ich das halbwegs richtige Unterforum erwischt habe.
    Zu meiner Person (sollte man in etwa wissen finde ich)
    Ich (32) bin verheiratet, habe einen kleinen Sohn (4 Monate) und sehe nach Abschluss meines Studiums einer Festanstellung entgegen.
    Kurzum...Zeit für ein Haus.

    Da meine Frau und ich aber sehr vorsichtige Gesellen sind brauchen wir eine lange Vorlaufphase. Im speziellen Fall etwa 6-12 Monate.

    Meine Frage bezüglich der Machbarkeit wurde bislang immer großzügig mit "Natürlich" beantwortet. Nur glaube ich das nicht allen Anbietern. Ich hätte gerne Eure Meinungen zu unseren Vorstellungen und der Realisierbarkeit gehört, denn nach einigen Wochen mitlesen finde ich, dass man bei Euch hier den kompetentesten (wenn auch manchmal etwas sehr direkten ( [x] Mimose bin )) Rat findet. ;-)

    Nun mal die Eckdaten.
    Wir haben uns eine finanzielle Obergrenze von 250.000€ gesetzt.
    Davon geht schonmal das Grundstück mit etwa 65.000€ ab.
    Dann die Nebenkosten mit 20.000€ angesetzt und nochmal 20.000€ für Außenanlagen und Reserve weg.
    Verbleiben "gewaltige" 145.000 für das Haus.

    Das soll im Idealfall so ca. 120m2 haben und einen (Wohn-)Keller. Dazu Garage am Haus. Weiterhin würden wir gerne einen externen Gutachter zur Betreuung(Unterlagen prüfen, Bauaufsicht...) hinzuziehen, falls wir mit einem Bauträger bauen. Das Grundstück hat eine Ausrichtung die den Einsatz von Wärmepumpe/Solar/Fußbodenheizung nahelegt. (Da kommen natürlich noch die Fragen zum Baumaterial und und und)Natürlich soll das alles mit rein. (Leben wir mal ruhig ein wenig großspurig)

    Ist das irgendwie denkbar?

    Okay, ein einfaches "Nein" wäre auch eine Antwort, aber bitte seid gnädig und sagt zumindest im Ansatz warum.
    Leider habe ich im Freundeskreis/Verwandschaft niemanden den ich diesbezüglich fragen könnte.

    MfG
    Caliosthro
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  2. Bauen mit Vorlauf

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Caliosthro Beitrag anzeigen
    Ist das irgendwie denkbar?
    Nein.

    Zitat Zitat von Caliosthro Beitrag anzeigen
    Okay, ein einfaches "Nein" wäre auch eine Antwort, aber bitte seid gnädig und sagt zumindest im Ansatz warum.
    120qm => ca. 70qm EG + 50qm OG => Wohnkeller noch einmal 70qm =190qm Wohnfläche.
    145000:190=763 EUR pro qm Wohnfläche.
    Das geht nicht.
    Und schon gar nicht, wenn noch so Sachen wie Wärmepumpe etc. hinzukommen. Ups, Garage soll ja auch noch mit rein.

    Lass den Keller weg, mach viel selbst (sofern Du das kannst!!), dann könnte es evtl. klappen.
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  4. #3
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    Avatar von Caliosthro
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    Eigenleistung:
    Da sag ich nur...zwei linke Hände und alles Daumen.
    Dann wohl eher aufstocken und die Finanzierung verlängern.
    Was wäre denn realistisch?

    MfG
    Caliosthro
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  5. #4

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    Warte doch erstmal ab, wie sich die Stelle entwickelt und ob Du dauerhaft da
    bleibst, wo Du jetzt zu bauen gedenkst. Wie sieht es denn mit Eigenkapital aus?
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  6. #5
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    Avatar von Caliosthro
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    Also das Baugebiet wird hier gerade neu erschlossen und schließt die letzte Lücke in bestehender Siedlung. Von der Lage her ist es das was wir uns vorstellen. Junge Familien, viel grün und trotzdem Stadtnähe.
    Deswegen wird es dieses Gebiet werden. (Wir hatten das Glück und konnten uns im Vorfeld bereits vormerken lassen, da der Bauplan noch nicht durch ist.)

    Eigenkapital ist ziemlich geschrumpft.
    Neues Auto musste her und wurde bar bezahlt und da eine Krise die nächste jagt ist auch der Teil ziemlich am Boden der in Wertpapieren steckt.
    Wir haben einen Bausparvertrag über 200.000€ den wir möglichst weit ausschöpfen wollen. Allerdings sind da erst wenige tausend Euro drin. Soll dann vor Baubeginn mit Aktienkapital und laufenden Mitteln aufgestockt werden.
    Wenn es die Rate zulässt eventuell eine 25% Zuteilung.
    Im Moment haben wir etwa 11% Eigenkapital flüssig.

    MfG
    Caliosthro
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  7. #6

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    Mein jetziger Rat ist nicht als Bauexpertenrat zu verstehen, sondern sind meine allgemeinen Gedanken zu Deiner Situation und Deinen Wünschen/ Vorstellungen:
    Mach erstmal Dein Studium fertig und steck da Deinen Eifer rein (aller oberste Priorität).
    Dann kümmerst Du Dich um einen adäquaten Job. Dann beginnt erstmal wieder eine Art Zeit des Lernens....nämlich die der realen Praxis. Unterschätze diese Berufsphase nicht. Als Ingenieur (gerade zu Beginn des Berufs) hat man nicht immer nur einen 8-Stunden-Tag und schnorchelt um 16 Uhr nach Hause wo man sich dann frisch und munter um einen Hausbau kümmern kann.
    Je nachdem wo der Job ist, musst Du evtl. sowieso woanders hinziehen.
    Undundund.....
    Da Euer Eigenkapital eh recht dürftig ist, rate ich von konkreten Plänen und Aktionen bzgl. Hausbau vorerst abzusehen und wenn sich Deine Situation gefestigt hat, in einigen Jahren dsbzgl. aktiv zu werden.
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  8. #7
    Themenstarter
    Avatar von Caliosthro
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    Also nochmal kurz zu meiner Situation.
    Studium ist quasi durch. Verteidigung fehlt noch, das wars.
    Die Jobzusage steht. Man plant bereits mit mir.
    Der Job wäre da wo ich wohne und auch später wohnen will.
    Meine Frau ist öffentlicher Knecht bis in alle Tage.
    Ich zahle im Moment 800€ Warmmiete und will das endlich in Eigentum investieren.
    Sicher, kaum eine Bank wird uns finanzieren wollen solange ich noch in der Probezeit bin.
    Aber dann kanns losgehen.
    Daher ja der lange Vorlauf.
    Ich will die nötigen Infos zur Hand haben wenn ich fest imi Sattel sitze und nicht dann erst anfangen zu suchen.
    Und auch wenn es ungewöhnlich erscheint, aber auch als Jungingenieur kann ich 16:00 Uhr gehen. (Eigentlich sogar 15:00 ;-) )

    Der tiefere Antriebspunkt steht oben.
    800€ Miete!
    Da wir da noch gut was bei sparen können, trotzdem meine Frau noch in Elternzeit ist, muss doch ne Finanzierung drin sein.
    Ich meine das sind 250.000 Euro. Man macht das zwar nicht mehr, aber ... ... ... das ist ne halbe Million DM.
    Dafür muss man doch ein EFH bauen können.

    Ja klar kann man das. (Ohne Sonderwünsche) Aber ihr wisst hoffentlich wie ich das meine.

    MfG
    Caliosthro
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  9. #8

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    Wie sieht es denn mit Bestandsimmobilien in Halle aus? Muß es
    unbedingt ein freistehendes Haus sein? Gibts in Halle so wie in
    Leipzig ggf. Selbstnutzerprojekte, die interessant sein könnten?
    In Eigentum investierst Du nur das, was Du an Tilgung leistest
    und an Eigenmitteln investierst.
    Die Zinsen, die Du bei einer Vollfinanzierung zahlen mußt, sind
    genauso weg wie die Kaltmiete und die höheren Nebenkosten,
    die man mit einem Haus/ETW hat. Über den Bausparvertrag kann
    sich eigentlich nur der Verkäufer freuen, in der Höhe denke
    ich ziemlich witzlos.
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  10. #9
    Themenstarter
    Avatar von Caliosthro
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    Zitat Zitat von ReihenhausMax Beitrag anzeigen
    Wie sieht es denn mit Bestandsimmobilien in Halle aus? .
    Schlecht ;-)
    Muß es unbedingt ein freistehendes Haus sein?
    Ja
    Gibts in Halle so wie in
    Leipzig ggf. Selbstnutzerprojekte, die interessant sein könnten?
    Kann ich nicht sagen, kommt aber auch nicht in Frage.
    In Eigentum investierst Du nur das, was Du an Tilgung leistest
    und an Eigenmitteln investierst.
    Die Zinsen, die Du bei einer Vollfinanzierung zahlen mußt, sind
    genauso weg wie die Kaltmiete und die höheren Nebenkosten,
    die man mit einem Haus/ETW hat.
    Ist schon klar, aber im Moment finanziere ich eben nur den Vermieter und nichts sonst. Kommt auch noch ein bisschen persönliche Abneigung dazu.
    Über den Bausparvertrag kann
    sich eigentlich nur der Verkäufer freuen, in der Höhe denke
    ich ziemlich witzlos.
    Wieso jetzt dies? Was ist daran so lachhaft?

    MfG
    Caliosthro
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Caliosthro Beitrag anzeigen
    <Bausparer>
    Wieso jetzt dies? Was ist daran so lachhaft?

    MfG
    Caliosthro
    Lachhaft nicht, aber Du mußt einfach mal überlegen, mit welcher Rate
    Du den Bausparer am Ende tilgen mußt, wenn Du ihn wirklich voll nutzen
    willst. Und ansparen mußt Du da auch einiges. In Summe ist man mit
    einem Annuitätendarlehen zumindest als Hauptkomponente flexibler, aber
    da gibts hier auch diverse Threads pro&contra.
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  12. #11
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    Avatar von Caliosthro
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    Okay, so gesehen stimmt es.
    Die Rate ist verdammt hoch.
    Aber wir werden ihn wohl teilen.
    Den neuen Teil dann schonmal bisschen ansparen für Endzahlung oder Reparaturen.

    Genau wegen solchen Gesprächen bin ich hier.
    Ich weiß, dass meine Wünsche sehr hoch gesteckt sind.

    Versuche halt das beste draus zu machen.

    Im Moment geht es mir darum den Anbietern möglichst ihre beschönigten Zahlen um die Ohren hauen zu können. ;-)
    Das da vieles nicht stimmt oder nicht vergleichbar ist habe ich mittlerweile gecheckt.

    Also sind die Finanzansätze im Prinzip in Ordnung, aber für das Haus muss mehr Zaster ran, richtig?!

    MfG
    Caliosthro
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Caliosthro Beitrag anzeigen
    Also sind die Finanzansätze im Prinzip in Ordnung, aber für das Haus muss mehr Zaster ran, richtig?!
    So würde ich zumindest das von mir gesagte nicht interpretieren ...
    Im Zweifelsfall ist es besser die Abschlußprämie in den Wind zu schreiben,
    aber dafür braucht es eine ordentliche Finanzberatung mit Klarheit über
    Eure Finanzen: Such Dir einen Finanzberater, der nicht in der Bank sitzt.
    Ich bin auch nur Eigentümer einer ETW in Leipzig und eines RMH in Bremen ...
    Die sonstigen Zweifel sind ja schon wiederholt geäußert worden.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Caliosthro Beitrag anzeigen
    Bausparvertrag über 200.000€
    Au Backe.


    Zitat Zitat von Caliosthro Beitrag anzeigen
    Allerdings sind da erst wenige tausend Euro drin.
    Na dann hast Du ja immerhin die Abschlussgebühr schon abgestottert.

    Zitat Zitat von Caliosthro Beitrag anzeigen
    Ich meine das sind 250.000 Euro. Man macht das zwar nicht mehr, aber ... ... ... das ist ne halbe Million DM.
    Dafür muss man doch ein EFH bauen können.
    Ja klar. Aber Du willst davon auch noch ein Grundstück kaufen. Ne Garage soll auch noch mit drin sein. Und der ganze Klimbim lechts und rinks auch noch. BTW, wir haben mittlerweile ENEV 2009. Das sind heute auch etwas andere Anforderungen wie zu den seligen DM-zeiten. Zwischenzeitlich die ein oder andere (Mehrwert)Steuererhöhung. M.a.W.: man kann damals und heute nicht wirklich miteinander vergleichen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Mit Wohnkeller, Wärmepumpe und Garage, und dazu noch 0 Eigenleistung wegen 2 linke Hände, fehlt schon einiges bei 65T€ Grundstück.

    Mach aus deine 2 einen 3, und du bist näher an der Wahrheit als mit 250T€. Wie die Baupreise in Leipzig sind weiss ich nicht, aber unter 300T€ ist imho unrealistisch.

    Der Bausparer über 200T€ ist ein unglücklicher Ballast. Frage mal im Finanzierungs-unterforum, wie du das Problem am besten löst. (ich tendiere richtung "Lehrgeld")
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  17. #15
    Avatar von greentux
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    Wenns jetzt unbedingt das Grundstück sein soll, dann würde ich ggf. erstmal das kaufen und variabel finanzieren.
    Danach dann in Ruhe mit dem Hausbau beschäftigen. 6 Monate halte ich für keinen langen Vorlauf. Ein Jahr von "Grundstück gefunden" bis "erster Spatenstich" ists bei uns und es war nie langweilig (siehe Blog).
    Nur mal als Anregung.
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