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  1. #1

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    Ausrufezeichen ******** Wohnraumlüftung und Kaminofen ?

    Hallo zusammen,

    bin neu hier im Forum und bin gerade dabei unseren Neubau zu planen, sprich aktuell an der Eingabeplanung beschäftigt.

    Da wir auf jeden Fall einen Kaminofen betreiben wollen, und dafür natürlich auch einen raumluftunabhängigen Kamin eingeplant haben, stellt sich aktuell folgender Sachverhalt dar.

    EFH ohne Keller, Massivbau mit Gasbetonsteinen, EneV 2009, ******** Wohnraumbelüftung im ganzen Haus, Kaminofen Wohnzimmer.

    Auf dem Ofenmarkt gibt es unzählige Modelle und Ausführungen, deshalb haben wir uns im Vorfeld bereits sehr intensiv informiert und stehen nun vor dem Problem, das unser Kaminkehrer einen raumluftunabhängigen Kaminofen mit DiBt Zulassung fordert.

    Genau dies ist in meinen Augen nicht notwendig, da die ******** Lüftungsanlage eine dezentrale Anlage ist, ohne mechanische Be- und Entlüftungvorrichtungen. Zudem auch eine sehr niedrige Druckdifferenz erzeugt und in keinster Weise ein Gefahrenpotential darstellt.

    Möchte einen Kaminofen xxxxxxx einsetzen der dauerbrandfähig ist,
    eine Automatik integriert hat und auch einen externen Verbrennnungsluft-
    anschluß besitzt. Und genau dies ist auch der springende Punkt, das dieser Ofen nicht zu 100% raumluftunabhängig ist, möchte der Kaminkehrer diesen
    in Verbindung mit der ******** Lüftung nicht abnehmen.

    Wer hat ähnliche Probleme ? Wer hat mir dazu einen Tip ?

    Lt. Hersteller ******** (Meßprotokoll) ist lediglich eine Druckdifferenz < +/- 1 Pascal im Betrieb messbar. Die Obergrenze lt. Feuerstättenverordnung liegt
    bei 4 Pascal, somit wäre ich hier weit unter der Vorgabe.

    Habe dem Kaminkehrer auch eine Druckmessung vorgeschlagen, damit hier die Druckverhältnisse klar erwiesen sind, doch leider ist im dies anscheinend nicht möglich durchzuführen.

    Suche seit Wochen vergeblich Unterstützung damit ich meinen Ofen ordnungsgemäß in Betrieb nehmen kann. Raumluftunabhängige Kaminöfen
    sind nicht sehr verbreitet, zudem auch mit Nachteilen behaftet, wie z.B. nur für Holzbefeuerung geeignet, keine Holzkohlebriketts, oder Braunkohlebriketts.
    Auch eine Automatikfunktion die sehr zu empfehlen ist, sucht man bei diesen Öfen meist vergeblich.

    Verstehe nicht, warum ich mich der Aussage des Kaminkehrers beugen soll, wenn es doch Möglichkeiten gibt, die niedrige Druckdifferenz nachzuweisen.

    Bitte um Eure Mithilfe und Erfahrungsaustausch !

    Grüße

    James Cole

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  2. ******** Wohnraumlüftung und Kaminofen ?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Biete ihm an, einen Drucksensor zu installieren, der bei Überschreitung des zulässigen Unterdrucks die ******** abschaltet.
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  4. #3
    planfix
    Gast
    ********?
    warum willst du dein schönes neues haus löchern?
    das ist doch kontraproduktiv!
    erst dicht bauen und dann so ein käse.

    mit dem kaminkehrer wirst du keinen kompromiss finden, die arbeiten stur nach alten vorschriften.
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  5. #4

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    ********?
    warum willst du dein schönes neues haus löchern?
    das ist doch kontraproduktiv!
    erst dicht bauen und dann so ein käse.


    KWL light.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Avatar von OldBo
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    Richtig gemacht, sollte es kein Problem sein. Und es soll auch Schornsteinfeger geben, die sich schon mit diesem Thema befasst haben

    Gruß

    Bruno Bosy
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  7. #6
    Avatar von Shai Hulud
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    Hallo James,

    schau mal hier rein, da habe ich was über unsere Wechsellüfter geschrieben.
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  8. #7

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    @SH: Du kannst ja zwei In...dingens pro Zimmer einsetzen, dann kann die Tür zu bleiben.

    Das 1 Pa Druckdifferenz wird doch schon überschritten, wenn der Wind um die Ecke oder übers Dach pfeift und dabei ausreichend Unterdruck entsteht. Dann zieht der Unterdruck über den Lüfter die Luft aus dem Raum und den Rauch aus dem Kaminofen... oder nicht?
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  9. #8
    Avatar von Shai Hulud
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    Ja, wir haben einen Twin im Wohnzimmer.

    Und nein, Rauch wurde uns vom Wind noch nicht aus dem Kaminofen gesogen.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo zusammen,

    vielen Dank für Eure zahlreichen Antworten.

    @Julius
    Gut gemeinter Vorschlag, aber zusätzliche Einrichtungen (Drucksensor) möchte ich vermeiden, sollte auch so möglich sein.

    @planfix
    Wie kommst du auf löchern, klar sind da Mauerdruchbrüche, aber keineswegs
    kontraproduktiv, da integrierter Wärmetauscher, wenn auch nicht zu 100% WRG. Kennst du diese Wohnraumbelüftung überhaupt ?

    @Shai Hulud
    Wie habt ihr das mit dem Kaminofen gelöst ? Und wie seid Ihr bisher zufrieden ? Habe mir 4 Häuser mit ******** bereits angeschaut, und die drin wohnen berichten nur Positives ! Trotzdem muss man sich über die Vor- und Nachteile vorab im klaren sein, da Geräuschentwicklung über Wind, Außerngeräusche, usw. natürlich da sind.

    Wer hat mir noch weitere Tips, wie ich das mit dem Kaminkehrer geregelt bekomme ? Wer kennt einen Kaminkehrer der die ******** mit einer Druckmessung abnimmt ?

    Vielen Dank !

    Grüße

    James Cole
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  11. #10
    Avatar von Shai Hulud
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    Wir haben einen zertifizierten raumluftunabhängigen Kaminofen. Die Versorgungsspannung des Steuerteils vom Wechsellüfter läuft bei uns über den Türschalter vom Kaminofen.

    Kannst du dir bitte an mir ein Beispiel nehmen und nicht ständig den Hersteller nennen, sonst müssen wir aufhören zu diskutieren.
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  12. #11
    Avatar von fmw6502
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    @James: bei Anlagen mit Schadenspotential für Menschen ist immer eine "fail safe" Auslegung anzustreben, auch wenn sie nicht direkt gefordert ist
    Achja: auch schnelle Entwicklerinnen kennen die Vor- und Nachteile verschiedener Konzepte oder Produkte genau

    Gruß
    Frank Martin
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  13. #12
    planfix
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    Kennst du diese Wohnraumbelüftung überhaupt ?
    yes!
    Sie ist ein Kompromiss, weil günstiger als eine zentrale KWL, dafür aber nicht so komfortabel.
    Eingebaut ist nicht alles so hochglanz wie im Prospekt, und Nebenkosten für elektrische Vorbereitung gibts auch
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  14. #13

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    Gibt es schon neuere Infos ?

    Ich stehe nämlich genau vor dem gleichen Problem.

    Wir bauen ein Effizienzhaus 55 mit Heizkamin, Lüftung und Abluft-Dunstabzug.

    Gegen eine zentrale Lüftung haben wir uns von Anfang an gewehrt, aus Kostengründen, Schallschutz (von Raum zu Raum), Hygiene. Dann haben wir uns für eine einfache dezentrale Anlage des Herstellers I... entschieden, weil wir bei -20°C nicht alle paar Stunden stoßlüften wollen und keinen Schimmel riskieren wollten.

    Im EG haben wir 2 Lüfter im Gegenstrom eingeplant, im OG, in den Schalfräumen und im Bad 4 Stück mit Feuchtesensor. Damit erreichen wir bei der einfachen Gebläsestufe nicht einmal den Mindest-Luftwechsel nach DIN. Aber wenn jemand da ist, werden oft genug Fenster und Türen aufgerissen und wenn niemand da ist, gibt es auch kein Feuchte-Eintrag.

    Der Heizkamin bekommt eine separate Luftzufuhr von außen durch den Keller, gilt aber trotzdem nicht als raumluftunabhängig, da er nicht komplett dicht ist.

    Bei der Dunstabzugshaube mit max. 800 m³/h haben wir uns notgedrungen mit einem Fensterkontaktschalter abgefunden, da der Unterdruck riesig würde. Bei den Lüftern sehe ich bisher noch kein Problem, da ja im gleichen Raum kein wesentlicher Unterdruck entstehen sollte.

    Selbst wenn 1 Gerät ausfällt, sollte die Zuluft über ein 150er Rohr einfacher sein als sich über den Raum zu versorgen. Einen CO-Sensor wollte ich sowieso noch in Bodennähe neben dem Kamin anbringen.

    Gibt es evtl. noch die Möglichkeit z.B. über ein Relais bei Ausfall den gegenläufigen "Partner" mit abzuschalten ?

    Gruß
    Fred
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Shai Hulud
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    Zitat Zitat von Buddel Beitrag anzeigen
    Selbst wenn 1 Gerät ausfällt, sollte die Zuluft über ein 150er Rohr einfacher sein als sich über den Raum zu versorgen.
    Druckdifferenz durch Winddruck / Sog mit berücksichtigen, dann kann es je nach Windrichtung schon anders aussehen.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Hallo Buddel,

    ich hab ne überraschende Nachricht in meinem Fall, da mein Kaminkehrer
    den von mir gewünschten Kaminofen abnehmen will, ohne irgendwelche
    Zusatzeinrichtungen. Hat glaub ich beim Hersteller sich erkundigt, und
    es könnte sein das dieser Ofen bald eine DiBt Zulassung erhält und er
    demnach keine Einwände hat.

    Wird sich aber erst im Herbst rausstellen, wenn ich mit unserem Bau soweit
    bin. Hoffe das es dann auch wirklich klappt !

    Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, das bei der Verwendung von
    ******** Lüftern eine Druckmessung im laufenden Betrieb als Beweis ausreichen sollte. Kann mir nicht vorstellen, das man über 4 Pascal Unterdruck
    kommt, auch nicht mit Wind. Man hat schließlich min. 2 Löcher in der Außenwand, und somit sollte überhaupt kein Unterdruck entstehen.

    Bei anderen zentralen Lüftungsanlagen verhält sich die Sache anders, aber
    erklären Sie das mal Ihrem Kaminkehrer.

    Grüße

    James Cole
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