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Junkers ZS B 3-16 oder Vallaint VC 126

Diskutiere Junkers ZS B 3-16 oder Vallaint VC 126 im Forum Heizung 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Junkers ZS B 3-16 oder Vallaint VC 126

    Hallo,
    wir beabsichtigen bald mit einem Generalunternehmer zu bauen. Nun sind wir dabei die Baubeschreibung des Unternehmers durchzuschauen. Unser Haus soll ein normales EFH mit Satteldach werden. 145qmWohnfläche. Der Generalunternehmer bietet wahlweise die folgenden Gasheizungen an (Originalbeschreibung)
    "Fabrikate Junkers ZS B
    3-16 oder Vallaint VC 126 mit einer Leistung von 3,5 -14 KW, Normnutzungsgrad:
    109 %, mit einer geschlossenen Verbrennungsluftkammer für raumluftunabhängigen Betrieb sowie
    modulierendem, vollvormischendem Edelstahl-Stabbrenner mit
    Gebläse. Vollelektronische Kessel-, Brenner- und Heizkreiszentrale bestehend aus
    Brennüberwachung mit Gasfeuerungsautomat und integriertes Diagnosesystem
    mit Statusüberwachung und Fehlererkennung, weiss.
    Es wird eine Luft-/ Abgasführung senkrecht über Dach einschl. Universalpfanne"

    Er empfiehlt dazu eine Fußbodenheizung. Wir tendieren allerdings zu einer normalen Heizung mit Heizkörpern, da ich schon einemal eine schwere Thrombose hatte und wir gehört haben, dass man von Fußbodenheizungen schwere Beine bekommt.
    Es wäre toll, wenn jemand Tipps geben könnte, welche Gasheizung wir nehmen sollen und ob unsere Entscheidung einer Heizkörperheizung richtig ist.
    Auch ja wir werden auf dem Dach eine Solaranlage mit 300l Wärmespeicher installieren lassen. Vielen Dank für eure Hilfe.
    Tschüss knooridje
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  2. Junkers ZS B 3-16 oder Vallaint VC 126

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  3. #2

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    Zitat Zitat von knooridje Beitrag anzeigen
    Er empfiehlt dazu eine Fußbodenheizung. Wir tendieren allerdings zu einer normalen Heizung mit Heizkörpern, da ich schon einemal eine schwere Thrombose hatte und wir gehört haben, dass man von Fußbodenheizungen schwere Beine bekommt.
    Das sind olle Kamellen. In modernen (also gut wärmergedämmten Gebäuden) wird durch FBH der Fußboden nicht mehr merklich warm.
    Nimm also die FBH!

    Zum Gerät:
    Wie hoch ist denn die Heizlast des Gebäudes?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo,

    wie ermittele ich die Heizlast?Tschüss knooridje
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  5. #4
    Avatar von OldBo
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    Über eine Heizlastberechnung

    Gruß

    Bruno Bosy
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  6. #5

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    Zur FBH wurde ja schon alles gesagt.
    Also, für niedrige Temperaturen berechnen lassen, und alles wird gut.

    Ob die Therme passt, dafür fehlt die Heizlastermittlung. Es gibt viele Hersteller und alle wissen wie man eine Gastherme baut. Das ist kein Wunderwerk deutscher Ingenieurskunst. Wichtig ist, dass der Service sichergestellt wird. Also kein zu exotisches Modell wählen.

    Solar kann sinnvoll sein. In der typ. 08/15 Konstellation ist es jedoch meist nicht sinnvoll. Also, richtig planen anstatt ein paar m2 Alibi-Kollektoren auf dem Dach. Dann hat man auch Freude an einer Solaranlage.
    Dazu muss zuerst einmal bekannt sein, was die Solaranlage leisten soll. Nur für WW wäre das Geldverschwendung. In Verbindung mit der o.g. FBH und somit Heizungsunterstützung, könnte ein Schuh´ daraus werden.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Die Vaillant-Therme ist nicht besonders effizient. Die hat keine geregelte Pumpe und ein Überströmventil. Brennwertbetrieb ist damit kaum möglich.
    ·
    Das Junkers-Gerät kenne ich nicht so genau; da müsste ich nachsehen.
    Ist schon eine Entscheidung gefallen?
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  8. #7

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    @ robtrop

    wäre ja auch merkwürdig wenn man bei einer ungeregelten Pumpe kein Übeströmventil hätte???!!!

    Allerdings haben alle Vaillantthermen mindestens Drehzahlregelungen...MAn kann über das Diagnosesystem die Pumpe bis auf 60% drosseln, entsprechend der Anlagenbetriebkurve! Ist halt bißchen köpfchen gefragt und nicht nur Autoadapt und einschalten
    Selbst meine VAillant Atmotec Mietbudenmörre lässt sich so einstellen!!!

    @knooridje

    IM Prinzip bauen alle Markenhersteller gute Heizgeräte mit kleinen UNterschieden, die aber meist nicht sso scher wiegen wie keine oder schlechte Ersatzteilversorgung....

    Euer Problem wird es werden, das euer meist vom GU zu todegeknechter Heizi das ganze sinnvoll abgestimmt mit den Heizflächen... DA werdet ihr eher aufpassen müssen, denn bei GU bauten ist meistens der "Preis heiß" und somit alles was nicht eingebaut wird, Gewinn für das Unternehmen.....hab das lange selber als sanitöter mitgemacht......

    Also immer schön aufpassen was gemacht wird, manchmal ist die billigere LÖsung später die teure

    VIel Glück
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  9. #8
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    @tbmaennchhen
    Hallo, noch haben wir uns nicht für eine Heizung entschieden. Treffe mich morgen aber auf der Baustelle mit dem Heizi. Auf muss ich achten, damit ich eine Heizung bekomme, die zu unserem Haus passt? Ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass es wichtig ist die Gastherme nicht zu groß zu wählen. Wenn man bspw. einen Heizwert von 8kW hat, sollte man eine Therme wählen, die etwa von 1-8kW geht, ansonsten würde das Gerät ständig "takten" und das wäre nicht gut.
    Hm, ich bin so schlau wie vorher. Berechtnet der HB den Heizwert oder der GU?
    Ich würde ansonsten zu der Junkers tendieren.
    Tschüss knooridje
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  10. #9

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    Die Frage wäre, was wurde/wird bei wem beauftragt?

    Heizlast nach EN12831 kann der GU berechnen oder der Heizi.

    Die Sache mit dem Takten darf man nicht überbewerten. Was versteht man überhaupt unter "Takten"? Richtig ist, dass bei einer kräftigen Überdimensionierung das Takten im Minutentakt nicht sinnvoll ist. Ob die Therme aber 2 Mal pro Stunde einschaltet oder 3 Mal, macht für die Effizienz keinen wesentlichen Unterschied.

    Bei den typ. EFH mit den heutzutage üblichen "niedrigen Heizlasten", ist so ziemlich jede Therme zu groß. Wichtig ist daher auch die untere Modulationsgrenze, sprich die minimale Leistung auf die sich die Therme einregeln kann. Aber auch da gibt es praktische Grenzen.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10

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    Meine Praxis in der Bauüberwachung zeigt immer wieder, dass ungeeignete Kessel (Thermen) eingesetzt werden.
    ·
    Es trifft jedenfalls nicht zu, dass Vaillant nur Kessel mit drehzahlgeregelten Pumpen herstellt, so wie es >tbmaennchhen< behauptet. Im Gegenteil: Die meistverkauften Kessel haben nur eine (viel zu große) Stufenpumpe. Hocheffizienzpumpen sind fast nicht zu finden.
    ·
    In jedem Fall muss die Leistung des Kessels auf die Heizlastberechnung abgestimmt sein. Die Heizflächen müssen selbstverständlich auch gemäß der Heizlast ausgelegt werden.
    ·
    Geändert von R.B. (16.11.2010 um 07:23 Uhr) Grund: Eigenwerbung muss nichtg sein
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  12. #11

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    Wenn Sie die genaue Bezeichnung des Junkers-Gerätes durchgeben, kann ich nachsehen, wie es um die Energieeffizienz des Kessels steht.
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  13. #12
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    Hallo,

    in Sachen Heizung ist noch nichts weiter passiert. Die Heizungen heißen laut Baubeschreibung so, wie in der Überschrift des Thread. Ich hab bei den beiden Herstellern im Internet geguckt. Bin aber bei Junkers auch nicht fündig geworden. Das Bauunternehmen wußte nicht, wie die Heizlast berechnet wird. Sie machen nur den Energiepass haben sie zu mir geagt. Ich weiß nicht, ob darin die Heizlast steht????
    Ich hoffe ich komme in der nächsten Zeit dazu mich darum zu kümmern. Tschüss knooridje
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  14. #13

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    Nein, die Heizlast ist im Energiepass (Energieausweis) nicht angegeben.
    ·
    Es gibt das Gerät "CerapurComfort-Eco ZSBE 16-3 A". Das wäre zumindest deutlich besser, als das Vaillant Gerät "ecoTEC plus VC 126".
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von knooridje Beitrag anzeigen
    Das Bauunternehmen wußte nicht, wie die Heizlast berechnet wird. Sie machen nur den Energiepass haben sie zu mir geagt.
    Wenn das BU die nicht selbst macht, ist das noch kein Problem....so lange sie jemanden damit beauftragen, und nicht nach Rabattliste irgendwas verbauen.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    die 3-16 gibt es so bei Junkers nicht mehr:
    das ist die neue: "ZSB 14-3 A 23"
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