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  1. #1

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    Frage "Sehr" alte Luft/Wasser WP OK?!

    Hallo!

    Lese schon länger kräftig mit und suche seit 2 Jahren das "Traumhaus".
    Hier mal die Erste Frage, da ein Haus wieder in die engere Wahl kommt.

    Das Haus ist 130m² groß, BJ 1936 und kernsaniert (mit Heizung) in den 1980`ern.
    Als Heizung gibt es im Wohnzimmer einen normalen Kaminofen & es wurde eine Luft/Wasser Wärmepumpe angeschafft, die auch Warmwasser aufbereitet.
    Der WW Speicher war schon sehr groß; >500L auf jeden Fall.
    "Kurioser" weise sind im Haus aber noch alte Rippenradiatoren verbaut.
    (Teilweise auch die etwas neueren).
    Das beißt sich ja schon mal meines wissens nach.
    Zumal die Fenster von 1992 auch nicht nagelneu sind & ich zu Dach und Außendämmung noch nicht viel sagen kann.

    1. Frage
    Die WP wird so wohl nicht wirtschaftlich laufen können.
    Aber was heißt wirtschaftlich? Ich habe die WP ja nicht bezahlt und der Kaufpreis des Hauses voll OK.
    Besser wie eine alte Ölheizung wird es schon sein?!

    2.Frage
    Habe leider auch NOCH keine genaueren Angaben zur WP, aber ab wann wurden die verbaut? Die 80`er kommen mir recht früh dafür vor, bzw. waren die damaligen evt. nicht so effizient, lauter, etc... ?!

    Danke im voraus!
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  2. "Sehr" alte Luft/Wasser WP OK?!

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  3. #2

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    Alles schwer zu beurteilen.

    Die WP kann schon effizienter sein als eine "alte" Ölheizung. Wird diese mit Heizkörpern betrieben, dann sollte man darauf achten, dass die max. VL Temperatur deutlich unter 50°C liegt.

    Bei den 500 Litern handelt es sich vermutlich um einen Pufferspeicher oder einen Kombispeicher. Aus der Ferne schwer zu sagen, dazu müsste man sich die Hydraulik etwas genauer anschauen.

    Zum Rest, da sollte man sich die Daten der WP besorgen. Dann könnte man vielleicht etwas mehr dazu sagen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ok, normaleweise mache ich Fotos von allem.
    Heute war der Akku alle.
    Der Markler hat natürlich keine Ahnung von garnichts, bzw. erzählt, dass WP natürlich das non plus ultra ist...

    Ich verbinde mit "elektrischen" Geräten aus den 80`ern eher großen Stromverbrauch.

    Werde den Markler nochmal anschreiben, habe aber auch schon Stromabrechnungen angefordert...
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  5. #4

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    Zitat Zitat von CRONOS Beitrag anzeigen
    Ich verbinde mit "elektrischen" Geräten aus den 80`ern eher großen Stromverbrauch.

    Werde den Markler nochmal anschreiben, habe aber auch schon Stromabrechnungen angefordert...
    Die "alten" WP müssen nicht schlecht sein, nur die Bedienung ist vielleicht nicht so komfortabel wie bei neuen Geräten. Das Prinzip hat sich seitdem kaum verändert.

    Das mit den Stromrechnungen ist eine gute Entscheidung. Man darf auch nicht vergessen, dass die Effizienz einer Anlage nicht nur durch die WP an sich bestimmt wird, sondern auch von deren hydr. Einbindung etc.

    Evtl. kann man auch eine moderne Universalregelung nachrüsten und somit den Komfort erhöhen.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Avatar von fmw6502
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    Der Verschleiß der Mechanikkomponenten ist auch interessant. Es gibt noch ältere WPs, deren Kompressoren noch immer sauber laufen. Bei der Außeneinheit ist auch der Zustand des Lüfters bzw. dessen Lärm wichtig. Wenn es unrund oder sehr laut klingt...

    Versuch auch mal die Betriebsdauer heraus zu bekommen. Vielleicht hat das alte Schätzchen zufälligerweise einen Betriebsstundenzähler.

    Gruß
    Frank Martin
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  7. #6

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    Zitat Zitat von CRONOS Beitrag anzeigen
    Das Haus ist 130m² groß, BJ 1936 und kernsaniert (mit Heizung) in den 1980`ern.
    Als Heizung gibt es im Wohnzimmer einen normalen Kaminofen & es wurde eine Luft/Wasser Wärmepumpe angeschafft, die auch Warmwasser aufbereitet.
    Vielleicht wurde die WP auch erst (viel) später angeschafft.

    Sollte die WP tatsächlich schon 30 Jahre alt sein, dann wäre es gut möglich, dass der Kompressor seine beste Zeit gesehen hat. Es gab aber auch Kisten die waren nahezu unverwüstlich.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7

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    Ich würde es so machen:

    Den Grenz-Kaufpreis des Hauses so ansetzen, daß man im Bedarfsfall noch ne neue WP finanzieren kann.
    Dann mal ein bis zwei Winter mit der vorhandenen heizen. Schon sieh man, wie der Hase läuft!

    Entscheidender für den Verbrauch (und damit die Heizkosten) dürfte aber der Dämmstandard des Gebäudes sein. Evtl. kann man da mit begrenztem Aufwand nachbessern (z.B. am Dach).
    Daneben spielt das Nutzerverhalten eine große Rolle!
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  9. #8
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    Mein lieber Scholli...

    Die WP-Abrechnung für
    2009
    13500 kWh

    2008
    12500 kWh



    Da ist es ja wirklich fast günstiger mit Öl/Gas zu Heizen.
    ( Zumal ja noch ein Ofen vorhanden ist, der wohl auch genutzt wurde... )
    Ich werde mir die Anlage morgen nochmal genauer anschauen.

    Würde ein Austausch der Heizkörper wirtschaftlich was bringen?!
    Ich hatte schon mal von den "Jaga Strada DBE" gelesen, aber nicht viel über Preise oder Erfahrungsberichte heraus bekommen.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von CRONOS Beitrag anzeigen
    Mein lieber Scholli...

    Die WP-Abrechnung für
    2009
    13500 kWh

    2008
    12500 kWh



    Da ist es ja wirklich fast günstiger mit Öl/Gas zu Heizen.
    ( Zumal ja noch ein Ofen vorhanden ist, der wohl auch genutzt wurde... )
    Ich werde mir die Anlage morgen nochmal genauer anschauen.
    13.500 kWh mit Durchschnitt eines WP Tarifs, das sind grob 1.900,- bis 2.000,- €.
    Leider lässt das keinen Rückschluß auf die Effizienz der Anlage zu, denn die benötigte Wärmemenge hängt auch vom Dämmstandard und dem Nutzerverhalten ab. Es gibt auch Leute die haben im letzten Jahr in ähnlichen Häusern 4.000 Liter Öl verbrannt.

    Bevor man aber an den Austausch von Heizkörpern etc. geht, sollte das Haus bestmöglich gedämmt werden.

    Vermutlich kommen bei dem Haus und der Heizungsanlage einige Negativfaktoren zusammen.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
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    So...

    Dimplex LA 22HS mit 200L Pufferspeicher.

    Nun ist die WP laut MAKLER doch erst vor 5 Jahren installiert worden...

    Jetzt mein Dämpfer; in den 13500 kWh ist die Warmwasserbereitung fürs Brauchwasser wohl schon dabei, allerdings läuft die über einen zentralen Elektrospeicher!

    Für eine 3-4 köpfige Familie wohl eher schlecht.
    Alternativen?!
    so lassen?
    Solar?
    Warmwasser auch über WP?

    Angeblich läuft die WP & der Elektroboiler über einen Zähler.
    ( Das geht auch mit einem speziellen WP Stromtarif?! )
    Dadurch kann ich natürlich gerade schlecht die WP & das WW auseinander dividieren.
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
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    Hat jetzt leider nix mehr direkt mit dem Thema zu tun, aber ist die WW Verrohrung so richtig?
    Sieht irgendwie etwas komplexer aus.
    Ist da doch noch etwas anderes mit eingebunden?!
    (Der Eigentümer ist Gas- Wasserinstallateur.)

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  14. #12

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    LA 22HS mit 200L Pufferspeicher.

    Nun ist die WP laut MAKLER doch erst vor 5 Jahren installiert worden...
    Die Kiste liefert bei AT -7°C immerhin noch 11kW (VL 35°C), aber wenn die VL Temp. hoch gewählt wird, dann läuft sie die meiste Zeit 2 stufig mit einer Leistungszahl unter 2. Das kann bei den Radiatoren erforderlich werden, und dann war´s das mit der Effizienz.

    Zum WW Boiler könnte man einen zusätzlichen "Stromzähler" schalten, dann wäre es möglich den Stromverbrauch für die WW Erzeugung getrennt zu ermitteln.

    Jetzt stellt sich die Frage, ob eine hohe VL Temp. überhaupt erforderlich ist.

    Gruß
    Ralf
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