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  1. #1
    Gast
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    Welchen Stein für Passivhaus

    Hallo liebe Forumsteilnehmer(innen).

    plane Passivhaus und kann einfach keine Entscheidung fällen, welches Mauerwerk ich wählen soll.

    Stelle mir 3 Möglichkeiten vor:

    1. 24cm Poroton und 24cm Styrodur WDVS
    2. 24cm Porenbeton und 24cm Styrodur WDVS
    3. 17,5cm KS und 30 cm Styrodur WDVS

    Habe mir den Bau mit viel Eigenleistung vorgestellt. Und zwar folgendermaßen:

    Der Rohbau sollte in ca 8 Wochen stehen. In dieser Zeit stelle ich einen Maurer ein und ich mache in der ganzen Zeit den Handlanger. Was halten sie davon?


    Vielen Dank im voraus

    Holger
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  2. Welchen Stein für Passivhaus

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Vermutlich PST anstelle Styrodur ... ABER egal auscheiden dürfte der Porenbetonstein wegen der Schallschutzverschlechterung des PST ... ABER auch die beiden anderen Varianten springen mich nicht an ... Den Sockelschienen etc. sorgen erneut für Verschlechterungen fehlt NUR noch das der Haufen PST gedübelt wird ... Wenn überhaupt schon der Hang zum Passivhaus warum nicht was gescheites wie 2 schalig oder verstärktes einschaliges Mauerwerk ?

    MfG
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  4. #3
    Avatar von JDB
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    sorry Holger, aber du hast keine Ahnung und solltest das Wort Passivhaus nicht mehr in den Mund nehmen.

    Wer bei diesen Dämmstoffdicken noch Unterschiede abhängig vom Hintermauerk macht (um eine imaginäre Äquivalenz zu erreichen ?), der hat nix verstanden.

    Viel Spaß noch...
    JDB
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  5. #4
    MAB
    Gast

    Immer mit der Ruhe

    Passivhaus haben eine Menge Leute nicht verstanden. Sogar die, die sich als Experten verstehen.

    Und auf was hört der Häuslebauer? Na?

    Natürlich! Auf die Experten (die selbsternannten). Was soll er auch sonst tun?

    Und wie stehen wir jetzt da? Bingo!
    Genauso! UND KEINEN DEUT BESSER!

    Also bitte von Grund auf anfangen. Die berüchtigten Rückfragen:
    1. Gibt es einen Planer?
    2. Wer baut?
    3. Wer baut?
    4. Wer baut?
    5. Über Fragen 2 bis vier nachdenken
    6. Wer macht Nachweis für PH?
    7. Wer macht die Detailplanung?
    8. Wie weit ist die "Planung" fortgeschritten?
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  6. #5
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Die Fragen Martin werden sich wohl erübrigen auch ich hab´s überlesen:
    Zitat: "Der Rohbau sollte in ca 8 Wochen stehen. In dieser Zeit stelle ich einen Maurer ein und ich mache in der ganzen Zeit den Handlanger. Was halten sie davon?" s.o.
    -

    MfG
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  7. #6
    MAB
    Gast

    Bekenne mich schuldig

    Hast Recht, Josef, hab ich wirklich überlesen. Und damit liegt dann doch wieder JDB richtig.
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  8. #7
    Gast
    Gast

    Macht mich nur richtig rund

    Hallo Leute,

    hab nie gesagt, dass ich Fachmann bin, sondern nur interssierter Baulaie.
    Ich habe genau diese Möglichkeiten des Wandaufbaus gefunden und zwar auf der Seite von Passivhaus.de.
    Was soll ich denn nun glauben?

    Hab´mich auch schon mit einem Bauherren getroffen, der 24cm Porenbeton und eine 24 PS Dämmung im PH hat.
    Also,dann klärt mich doch mal auf, was ich da noch nicht verstanden habe.

    Die Idee mit dem Handlanger stammt nicht von mir, sondern von einem Bekannten und das ging wunderbar.

    Also,wenn schon Kritik dann mal ein bißchen konkreter. Was schlagt ihr vor?

    Planen möchte ich das mit Architekten oder ist das auch falsch?

    Gruss aus Bremen
    Holger
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  9. #8
    MAB
    Gast

    Ja was denn nu?

    Handlanger spielen und in 8 Wochen Rohbau stehen haben? War das als Scherz gedacht?

    Dazu gehört eine Planung!!!!!!!!!!!!!!!!

    Nein, es ist nicht verkehrt, mit dem RICHTIGEN Architekten zu bauen. Aber planen muß ohnehin jemand, das muß kein Architekt sein.

    Es ist ein Zusammenspiel verschiedener Komopnenten. Da kann man nicht einfach ne Mauer isoliert betrachten. Theoretisch können Sie die Südwand ganz weglassen und dafür an die Nordwand 180 cm Styropor tackern.

    Haben Sie sich schon mal mit der ENEV beschäftigt? Mit dem Berechnungsverfahren?

    Bitte erst mal drum kümmern, wie das Ganze überhaupt funktioniert, dann UNABHÄNGIG schlau machen, und GANZ zuletzt Werbeprospekte lesen.
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  10. #9
    Gast
    Gast
    Hallo Martin,
    also das ich das Haus mit einem passivhauserfahrenen Architekten plane ist ja wohl klar.
    Nur will ich auch viel Eigenleistung einbringen, da ich
    1. die Zeit habe
    2. Lust drauf habe, wieso auch immer
    3. Kontrolle habe ( auch ein Baulaie kann ja wohl etwas erkennen, ob was falsch ausgeführt wurde oder nicht)

    Da es keine Bausatzsysteme gibt, hab ich von einem Bekannten den Rat bekommen, es mit einem Maurer zu machen, da ich mir das alleine gar nicht zutraue. Den Maurer den ich ausgesucht habe, ist ebenfalls noch Bauingenieur, das kann ja auch nicht so verkehrt sein. So, was spricht denn jetzt mal ganz konkret dagegen,es so zu machen?
    Muss nicht unbedingt in 8 Wochen sein, war nur so eine Vorstellung. Ich mein im übrigen nur die Bodenplatte und den Rohbau,die Dämmung und den Fenstereinbau.

    Aber meine eigentliche Frage war ja die, welchen Stein man am besten verwendet. Hab´ da JDB nicht verstanden, was er meint.
    Die oben angegebenen Wand- und Dämmdicken hab´ ich in Fachbüchern und auf der Seite von Passivhaus. de gefunden.

    Bis dann
    Holger
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  11. #10
    MAB
    Gast

    Ach so

    Jetzt wird es klarer. nein, dagegen spricht nichts. Es sei dann, es werden keine BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER, BILDER gemacht.
    Muß sein, sonst kriegt man das nie in die Köpfe.

    Aber nochmal: der Stein kann doch nicht isoliert von allen anderenPunkten betrachtet werden. Zumal es keinen idealen Stein gibt. Wenn das Haus in der Nähe von Josef Thalhammer ist, natürlich verputzter T 9. Ist es aber im Norden, wird wohl eher verklinkertes Zweischaliges Mauerwerk genommen. Sind eben regionale Unterschiede.

    So, und jetzt mal den Maurer fragen, welchen Stein er am liebsten verarbeitet. Den dann nehmen. Der Rest ergibt sich aus der Planung.
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  12. #11

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    Böse Welchen Stein für Passivhaus

    Hallo,

    alle achtung, ein Maurer der auch Bauingenieur ist, mit ihm sollten doch alle fragen beseitigt sein.

    Und dann noch das Zitat:
    "So, und jetzt mal den Maurer fragen, welchen Stein er am liebsten verarbeitet. Den dann nehmen. Der Rest ergibt sich aus der Planung".

    Selten habe ich so einen Unfug gelesen.
    Es kommt nicht nur auf Theroretische Werte an. Letzlich ist das Haus zum Wohnen da, und da zählt in erster linie das Wohnraumklima.
    Und der wohl beste Stein fürs Wohnraumklima ist und bleibt Poroton oder Unipor, Natur pur, eben aus Ton. ( Natürlich mit Wärmedämmörtel gemauert)

    TAMKAT
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  13. #12
    Avatar von JDB
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    besser als Wärmedämmörtel is noch : (fast) kein mörtel
    sprich: geklebt .
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  14. #13

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    Welchen Stein für Passivhaus

    Hallo,

    also ich kenne Bauherren, die sagen was anderes als Poroton kommt nicht in frage.
    Die haben dann schon das zweite oder dritte Haus, und die sagen alle das gleiche, das Wohnklima ist wesendlich besser und angenehmer als mit anderen Steinen.

    TAMKAT
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Also das Bauen Glaubenssache ist, war mir schon bekannt, deshalb gehe ich nicht auf den Stein als solches ein.

    Aber wir sollten mal alle überlegen was an Chemie(die später teuer entsorgt werden muß) am
    Haus verbudeln, anbringen, auftragen und vermischen.

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  17. #15
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    Bin etwas verwirrt.
    Also hier im Norden werden hauptsächlich KS und Poroton verarbeitet und beide Steine haben doch sicher ihre Berechtigung.
    Welche Vor- bzw. Nachteile hat denn der ein oder andere Stein beim Passivhaus?
    Das da unterschiedliche Dämmstoffdicken notwendig sind, ist mir schon klar. Aber gibt es einen entscheidenen Grund, dem ein oder anderen Stein den Vorzug zu geben?

    Und JDB , hab immer noch nicht deine Kritik verstanden

    Holger
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