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Fenstersicherheit im Reihenmittelhaus

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  1. #1

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    Fenstersicherheit im Reihenmittelhaus

    Wir bewohnen ein Reihenmittelhaus in Hamburgs Nordwesten.

    Alle Fenster und die Glasfüllung unserer Haustür sind bisher in einfachem Isolierglas ausgeführt, das bekanntlich aus zwei Glasscheiben besteht.

    Die Fenster wollen wir nun in erster Linie unter energetischen Gesichtspunkten modernisieren und gegen dreischeibenverglaste Fenster mit einem Ug-Wert von 0,7 Watt je m²/K austauschen.

    Dabei stellt sich uns auch die Frage nach der Notwendigkeit einer teureren Sicherheitsverglasung.

    Wir wohnen seit fast zwanzig Jahren in dem Haus und sind zum Glück bisher von Einbrechern verschont geblieben.

    Im Dachgeschoss haben wir bereits mit der Modernisierung begonnen und ein dreischeibenverglastes Giebelfenster mit gemauerter Brüstung (Ug= 0,7 W m²/K) ohne Sicherheitsverglasung mit einem Sicherheitsbeschlag nach Widerstandsklasse 2 und zwei abschließbaren Griffen einbauen lassen.

    Ich bin unsicher, ob ich hier hätte zusätzlich eine verstärkte Glasscheibe (VSG, P2A, P3A od. P4A) auf der Innenseite einbauen lassen.

    Was meint ihr zu diesem Thema? Soll ich in den übrigen Geschossen genauso vorgehen?

    Vielen Dank für eure Antworten im Voraus!
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  2. Fenstersicherheit im Reihenmittelhaus

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast

    Meine Meinung...

    ... insbesondere zu abschließbaren Fenstergriffen: der Mist gehört verboten. Ich weiß, damit steh ich ziemlich allein da....
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  4. #3
    Themenstarter

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    @ MoRüBe:

    Heißt das, dass du auf den ganzen Sicherheitskrams verzichten würdest, weil du darin nur ein lukratives Zusatzgeschäft der Fensterbauindustrie siehst?
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  5. #4
    Gast23627
    Gast

    Wenn schon dann aber Komplett

    und das volle Programm bestehend aus Sicherheitsglas, Sicherheitsbeschlägen, entsprechenden Fenstern und Beschlägen sowie fachgerechter Montage ectr. ectr.
    Die entsprechenden Mehrpreise werden Sie umhauen.
    Meine private Meinung, das alles ist nur für Leute mit zu viel Geld und daher (begründeter) Angst und dem dazu gehörenden schlechten Gewissen...
    mfg.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von MoRüBe Beitrag anzeigen
    ... insbesondere zu abschließbaren Fenstergriffen: der Mist gehört verboten...
    nee, in der klappsmühle oder knast, z.b. hat diese funktion
    durchaus berechtigung.
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  7. #6

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    ....
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  8. #7
    MoRüBe
    Gast

    OK, dann meine Begründung...

    .. dazu:

    Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß bei Dir eingebrochen wird?

    und!

    die Wahrscheinlichkeit, daß es brennt?

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  9. #8
    Themenstarter

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    @ MoRüBe:

    Wenn ich die vergangenen zwanzig Jahre der Wahrscheinlichkeitsberechnung zu Grunde lege, dann in beiden Fällen nahe Null.
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  10. #9
    MoRüBe
    Gast

    Und wenn der Fall x eintritt...

    ... haste beim ersten nen Schaden. Beim zweiten biste tot.
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  11. #10
    Wieland
    Gast
    Einbruchsicherheit ist kein Luxus,auf die kleine gelbe Lampe über dem Hauptportal,
    sollte man auf jeden Fall verzichten.


    Was ein Strohalm wiegt,wirst du bei der nächsten Ernte erfahren.


    Grüsse
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  12. #11

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    Zitat Zitat von JSch Beitrag anzeigen
    Wenn schon dann aber Komplett
    und das volle Programm......
    So isses.

    Nur mal als Beispiel, die besten Fenster sind nutzlos, wenn man die Haustüre mit einem Schraubendreher innerhalb von 5 Sekunden öffnen kann.

    Im Zusammenhang mit einem Schutzkonzept sind die Fenster sicherlich eine wichtige Komponenten, und genau dafür sind die Angebote der Hersteller auch gemacht. Als Einzelmaßnahme sind sie meist wirkungslos.

    Es gibt Beratungsstellen der Polizei wo man sich informieren kann. Man wird dann schnell feststellen, dass der Einbruch durch ein Fenster zwar in Filmen ganz gut rüberkommt, aber mit der Praxis nicht viel gemeinsam hat.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Angeblich soll bei passender Lage der Einstieg durchs Dach ganz passabel sein. Bei Kaltdach sowieso, ansonsten sind da paar Ziegel hochzuschieben, ne USB zu zerschneiden, bißchen Dämmung rauszuhauen und mit einem kräftigen Tritt die Gipskartonplatten zu überwinden.

    Weiss nicht, ob da jetzt was dran ist. Der Witz ist, dass da kaum einer dran denkt, und dementsprechend keine Sicherungen vorhanden sind.

    Die andere Strategie ist: Ein Einbruch ist ärgerlich, aber den übernimmt die Hausrat. Macht man es den Langfingern schwerer - ohne dass sie das vorher wissen - entsteht einfach mehr Flurschaden, mit dem man dann wieder mehr Ärger hat. Allerdings ist ein Zettel in jedem Fenster, dass der Schlüssel unter der Fussmatte liegt, auch nicht unbedingt der richtige Weg...
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  14. #13
    Wieland
    Gast
    (Macht man es den Langfingern schwerer, ohne daß sie das vorher wissen.)

    Fehlt ihnen Ausrüstung und Zeit um ihr Werk zu vollenden.

    Und ausserdem werden Sie vor Wiederholungen abgeschreckt,weil sie nicht wissen,
    was sie noch alles erwartet.

    Auch ein Langfinger lebt gern in Freiheit u.möchte auch in Freiheit seine Beute
    umsetzen.

    Wenn Ihr die Wahl hättet ein Fahrad vom gleichen Ort unberechtigt zu entfernen/gebrauchen,

    Würdet ihr euch für das angekettete/gesicherte Fahrad o.für das ungesicherte
    entscheiden um zügig euren Weg vortzusetzen.

    Safety first.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    jau, safety first.

    ich würde mich als langfinger für das
    angekettete fahrrad entscheiden, das
    ungesicherte wäre für mich schrott.

    ebenso würde ich bei gebäuden vorgehen.

    je mehr offensichtliche sicherung ich
    sehen würde, um so mehr würde ich mich
    auf fette beute freuen....
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  17. #15

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    Wieland - lös doch einfach mal Dein Versprechen, hier nichts mehr zu schreiben, endgültig ein!

    Zum Thema abschliessbare Fenstergriffe:
    1) Baurechtlich muss mindestens EIN Fenster/EINE Tür(zusätzlich zur Haustür) ohne Schlüssel o.ä. zu öffnen sein, um den 2. Rettungsweg sicherzustellen!

    2) Ist das mit dem Lochbohren und Hebel umlegen gar nicht so einfach. Ich hatte mal das Vergnügen, der Feuerwehr bei einer polizeilich angeordneten Wohnungsöffnung dabei zuzusehen.
    Die wussten genau, was sie tun und haben doch drei Anläufe und gute 10 Minuten gebraucht.
    So etwas beherrschen i.d.R. nur die bösen Buben, die sich vorher ein Objekt auskundschaften - und die finden dann andere Wege.
    Der Junkie oder durchreisende Einbrecher sucht einfach nur "im Vorbeigehen" Gelegenheiten und werkelt nicht 10 Minuten an einem Fenster rum.

    3) Sind für die WK-Klassifizierung die einfachen, abschießbaren Griffe gar nicht zugelassen, weil deren Sperrstifte zwar das Bedienen verhindern, aber zu knacken sind.

    4) Versuchen die meisten Einbrecher schlicht, den Flügel mit Hebelwerkzeug aufzubrechen. Wenn also Angst vor Einbruch besteht, lieber in die Sicherheit der Fenstermechanik investieren.

    @ Rübe
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