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  1. #1

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    Neue Entwässerung fällig!

    Hallo!

    bin neu hier und schlage mich gerade mit diversen "Tiefbaufirmen" herum, die mir alle andere Vorschläge für unsere neue Entwässerung machen.
    Zur Historie:
    Wir sind ein Zweifamilienhaus (meine Eltern und wir) und benötigen aufgrund Wurzeleinwuchses und Rohrversätze (horizontal und vertikal) eine komplett neue Entwässerung für unser Haus. Die "alte" Rohrleitung ist nicht mehr zu benutzen, übersteht keine Dichtheitsprüfung und hängt auf öffentlichen Gehweg mit unseren Nachbarn zusammen. Zudem haben wir bei Starkregen immer mit Überflutung zu kämpfen, das letzte Mal, so glaube ich, auch aufsteigendes Grundwasser!
    Nachbar und wir sind der Meinung, jetzt, da in der Straße ein neuer Hauptabwasserkanal gebaut wird, wäre der richtige Moment zur Trennung unserer Entwässerung.
    Nach Empfehlung unseres "Wasserbetriebes" beauftragten wir einen Architekten, der leider wenig brauchbare Ergebnisse zu Tage brachte.
    Also beschlossen wir es alleine zu versuchen......

    Ich habe als Anlage eine von mir gezeichnete "Skizze" (wirklich sehr laienhaft) anhängt, damit ihr versteht, von was ich schreibe:

    Meiner Meinung nach sollte unser "Hauptfallrohr Fäkalien" unter der Kellerdecke abgegriffen werden, so dass wir hier über der Rückstauebene,für die Bereiche EG und höher, sind. Dieses Rohr sollte an der Kellerwand auf Putz mit Gefälle und Kernbohrung durch die Hauswand dann unter der Erde verschwinden.
    Die ebenfalls im Keller befindlichen Waschmaschinen und das eine Handwaschbecken wollte ich mit einer Hebeanlage unter die Decke pumpen und in das "Hauptfäkalienrohr" einfliessen lassen, also über Rückstauebene.
    Hier ist die Frage: Geht das so? oder sollte ich doch besser noch zusätzlich eine Rückstausicherung (Klappe) anbringen?

    Die Kellertreppe ohne Bedachung und den Bodenablauf wollte ich mit einen neuen Bodenablauf mit Pumpe versehen und über die Rückstauebene in das Regenwasserfallrohr pumpen.

    Die Regenwasserrohre werden im Garten alle neu verlegt in Richtung neuen Übergabeschacht, welcher drei Zugänge und einen Abgang hat.
    Somit wäre eine spätere Trennung, falls erforderlich, von Fäkalienabwasser und Regenwasser im Übergabeschacht gewährleistet.

    Mit folgenden Aussagen wurde ich konfrontiert:

    -Rückstauebene können sie vergessen, "haben sie noch nie gesehen, wie
    Wasser Gullydeckel hochgedrückt hat?" Das Kommt ihnen im EG zum WC aus!"

    -Bodenablauf machen wir ohne Pumpe, das brauchen wir nicht, soviel Regen fällt nicht, das sichern wir mit einen normalen Rückstauverschluss.... auf meine Frage, wohin denn dann das Wasser abläuft (Kellerschwelle ist nicht so hoch), bekam ich leider keine Antwort

    - wir setzen die Pumpe in den Schacht, die pumpt dann gegen Rückstau!
    Klingt ja eigentlich ganz gut (korrespondierende Röhren?), doch der nächste sagte dann: "das schafft keine Pumpe gegen den Druck des Hauptabwasserkanals"....????

    - nächster Vorschlag: wir setzen eine Rückstausicherung (vom Haus aus gesehen) zwischen Übergabeschacht und Hauptkanal, die macht dicht sowohl in die eine Richtung als auch in die andere Richtung... fand ich völlig blödsinnig, ich habe 4 Kinder...wenn die mal auf das WC müssen....!
    Und wohin läuft das Regenwasser ab?!?

    Und was mache ich mit den alten Rohren??
    Verfüllen??
    als Drainage für aufsteigendes Grundwasser lassen und sie an ein Regenrohr anschliessen??

    Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt und ich bekomme von euch noch echte Alternativen oder eine Zustimmung zu meinen Vorschlägen(???!).
    Hoffentlich habe ich nichts übersehen!

    Vorab vielen, vielen Dank!

    Liebe Grüße,
    Alexandra & Thomas
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  2. Neue Entwässerung fällig!

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  3. #2

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    Alleine ist Käse, das wird auch mit Hilfe aus dem Forum nix. Und es wird ja auch eine berechtigte Person benötigt, um die Pläne einzureichen!

    Also, wo lag das Problem mit dem Archi und warum konnte es nicht gelöst werden?
    Sowas ist für den doch ne Kleinigkeit!

    Was den Plan angeht:
    Gibt es wirklich keine Entlüftung des Hauptfallstranges?

    Zu dem sonstigen Zitateunsinn spar ich mit weitere Anmerkungen.
    Wie wäre es mit nem echten Fachplaner und Fachbetrieb?
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Julius!

    Mit dem Architekten ist so eine Sache....
    Er wollte auf Biegen und Brechen eine gemeinsame Lösung mit den Nachbarn erreichen, hat aber hierbei überhaupt nicht auf die Gegebenheiten beim Nachbarn als auch bei uns geachtet, z.B. Nachbarn müssten wie bisher über den öffentlichen Gehweg entwässern, ca. 20 m Länge aufgraben (teuer), alle Versorgungsleitungen beider Häuser untergraben (TRassengenehmigung??),oder Baulast auf unseren Grundstück mit gleicher Problematik Versorgungsleitungen, bei uns hätte die komplette Heizungsanlage im Haus umgebaut werden müssen.
    Nach Planungszeit und des Vorlegens zweier Skizzen waren schonmal 500,00 € weg.
    Der nächste Plan war durch die komplette Garage zu graben.
    Hier haben wir dann gestreikt.
    Auf unseren Vorschlag mit Überputz Rohre sagte er:"warum ist mir das nur nicht eingefallen...?!"
    Und in diesem Stil ging es laufend weiter.

    Die von mir zitierten Vorschläge stammen alle von Fachfirmen, welche mir von den "Wasserbetrieb" genannt wurden.

    Ich hätte gerne jemanden, der fähig ist, eine ordentliche Planung für die nächsten 80 Jahre Entwässerung zu machen! Bis jetzt haben wir keinen gefunden!
    Und wie gesagt, von den sog. "Fachfirmen" erzählt jeder etwas anderes und schwört auf etwas anderes!
    Das ich Pläne für meine Entwässerung einreichen muss, wußte ich nicht, hat mir bislang niemand gesagt, weder Architekt noch "Wasserbetrieb".

    Grüße,
    Alexandra & Thomas
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  5. #4

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    Warum bezahlt man dem Archi Geld, wo er doch seinen Auftrag nicht erfüllt hat...?
    Was war denn vertraglich vereinbart?

    Notfalls muß eben ein anderer Archi (oder entsprechender Tiefbau-Innschenöhr) ran.


    Selbstverständlich nutzt man so eine Gelegenheit zur Entflechtung. Noch dazu, wenn das gegenüber einer weiterhin gemeinsamen Lösung keinen Mehr- oder gar einen Minderaufwand bedeutet!
    Meist fordert das sogar der Kanalbetreiber!
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  6. #5
    Wieland
    Gast
    Deinem Schnitt nach zu urteilen, sollte auch das EG. bezüglich der Rückstauebene, an die
    Fekalienhebeanlage angeschlossen werden.

    Rückstauebebene ca. 100 cm ü.EG.RB.

    Ansonsten Fachmann mit der Bemessung u.Planung beauftragen.


    Eigene Entwässerung auf eigenem Grundstück vermeidet Kosten-Ärger.


    Grüsse
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  7. #6

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    Wieland was redstn da?
    Rückstauebene ist OK Strassengulli/Deckel vorm haus.
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  9. #7

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    Entwässerungsplanung ist nicht immer das Spezialgebiet eines Architekten, genauso wenig wie Tragwerksplanung. Hierfür gibt es Fachingenieure. Ist zwar bei einer Hausentwässerung oftmals mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber wenn es komplexer wird und der Architekt nicht durchblickt, warum nicht.

    Bekommt Ihr den Keller nicht über freies Gefälle entwässert?
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  10. #8
    Avatar von meisterLars
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    Bekommt Ihr den Keller nicht über freies Gefälle entwässert?
    Spielt keine große Rolle. Stand der Technik ist es, den Keller per Hebeanlage zu entwässern.
    Siehe hier: klick
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