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Kellerabdichtung

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  1. #1

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    Kellerabdichtung

    Wir haben Haus mit Keller gebaut und obwohl innerhalb der Gewährleistung bleiben wir wohl auf dem undichten Keller sitzen.
    Problem, aufstauendes Sickerwasser und ein -zwei Mal im Jahr haben wir einen erhöhten Grundwasserstand, so dass das wasser ca 30 cm oberhalb der Bodenplatte steht.
    Jetzt war ein Sanierer da , der meint da die Bodenplatte 30 cm dick (und 5-8 cm Überstand hat) ist könnte man dicht an dem Mauerwerk eine ca. 5 cm tiefe Nut fräsen und die mit Bitumenmasse füllen. In die Nut wird dann eine Edelstahlplatte eingelassen und nochmals von innen und außen versiegelt.
    Dies schützt vor dem ansteigenden Grundwasser und der Keller währe damit dicht und eine Drainage unnötig.
    Macht so etwas Sinn. Hilft das auch?
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  2. Kellerabdichtung

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  3. #2

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    Wieso bleibt Ihr innerhalb der Gewährleistung ohne Gewährleistung ???? Sagt wer ?
    gruß wolf
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Alarmglocken Beitrag anzeigen
    Jetzt war ein Sanierer da.....
    Da liegt doch schon der erste Hase im Pfeffer.
    Ein Sanierer will an seiner ARbeit verdienen. Er wird also das System verkaufen, dass ihm nach seiner Meinung a) den Auftrag und b) den maximalen Gewinn einbringt!!

    Das muss aber nicht das beste und wirtschaftlichste für Euer Problem sein.
    Also einen Planer herholen, der die Abdichtung nach den Gegebenheiten und den aRdT auslegt und plant.

    Dann sind auch so merkwürdene Konstrukte mit Nut fräsen (was sagt die Betondeckung des statisch wahrscheinlich nötigen Überstands dazu ) und Edelstahlbleche mit Bitumen eingiessen vom Tisch!

    MfG
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  5. #4
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    Zur Gewährleistung bei unserem Kellerproblem:
    Die XYZ-::::häuser Gmbh (unser Auftragnehmer) in Unterammerschlau ist, telefonisch nicht mehr erreichbar, schriftlich antwortet man nicht, unsere Briefe kamen nicht zurück, so dass ich davon ausgehe die sind dort angekommen. ........

    Der ehemalige GF Herr HGFDD ist ausgeschieden. Dieser Hr. ABC hat mit einem anderen GF die .... Haus Gmbh gegründert... und betreibt an der exakt gleichen Adresse mit den gleichen Muserhäusern das Geschäft weiter...aber eben unter ausdrücklichem Hinweis, dass man nichts mit ...... zu tun hat. Der Kellerbauer ist seit zwei Tagen ebenfalls nicht mehr telefonisch erreichbar. Rückrufbitten auf dem Anrufbeantw. blieben unerfüllt.
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (29.06.2010 um 13:08 Uhr) Grund: Namen gelöscht
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  6. #5

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    Nicht mischen!

    Zwei Sachstände laufen zeitgleich: Die Gewährleistung muß durch den GU erfolgen, wenn Ihr jetzt saniert, kann es sein, daß euch Ansprüche verloren gehen, selbst wenn eine Insolvenz anstehen sollte. Die Sanierung sollte ein entsprechender Sachverständiger planen, aber erst wenn eure Ansprüche an den GU sauber geklärt sind. Die Tatsache, daß GF ausgetauscht werden, spricht für Probleme, aber klar ist erstmal garnix!!!

    Und im Moment steht das Wasser doch nicht hoch, oder ?
    Wir haben einen nassen Keller hinter uns, weil der liebe Rohbauer keine Bahnenabdichtung konnte (und viele Versicherungsbesuche)
    Bei uns endete der Vorgang mit durch Sanierer entfernte Bahnen und Dickbeschichtung; sowas weiß dann der Sachverständige am Besten....

    gruß wolf
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  7. #6
    Avatar von Hansal
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    ich denke die Firmennennung mit Adresse und Namen ist hier nicht erwünscht und auch nicht zielführend.

    Zu aller erst sollte geklärt werden ob Ansprüche auf Gewährleistung bestehen.
    Wurde ein Baugrundgutachten erstellt und zu welchen Schluss kam der Bodengutachter?
    Hier sei nochmals angemerkt: Baugrund ist Bauherrenrisiko.

    Grüße
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  8. #7

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    Tauchen hier noch einmal Namen auf, geht der Strang sofort ins Nirwana!!!!
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Hansal Beitrag anzeigen
    Baugrund ist Bauherrenrisiko.
    Und wenn´s ein Bodengutachten gab? Und wenn nicht ?
    Mal zum Verständnis: ein GU könnte sich herauswinden, weil er den Höchstwasserstand nicht kennen musste ? Er ist nicht zu einer Abdichtung nach Vorgabe eines (eigenen) Architekten verpflichtet ?

    Gut zu wissen

    gruß wolf
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  10. #9
    Avatar von Hansal
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    Um genaues sagen zu können, muss man in den Werkvertrag und in die Baubeschreibung schauen.
    Aus meiner Sicht besteht eine Aufklärungspflicht des GU.

    Grüße
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  11. #10

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    Bodengutachten hin oder her. Es kommt einzig darauf an was bestellt war, in diesem Fall welcher Lastfall gem. DIN 18336. Dies kann ich auch ohne Bodengutachten machen (ob sinnvoll oder nicht ist hier mal egal). Desweiteren welcher Vertrag zu Grunde liegt, meist die VOB. Sollte dies der Fall sein beträgt die Gewährleistungsfrist vier Jahre. Während der Gewährleistungsfrist hat der AN den Anspruch, die Mängel selbst zu beseitigen, d.h. Sie können nicht einfach eine Drittfirma mit der Mängelbeseitigung beauftragen. Wichtig: Fristsetzung.

    Wie sieht es mit einer Mängelansprüchebürgschaft aus (§17 VOB/B)? Wenn vereinbart hätten Sie das Recht 5% der Auftragssumme bis zum Ablauf der Gewährleistung einzubehalten.

    Gruß
    Marco
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  12. #11

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    Zitat Zitat von cannavaro Beitrag anzeigen
    Lastfall gem. DIN 18336.

    Wo stehen die Lastfälle doch gleich?

    Ausserdem debattiert Ihr hier um des toten Kaisers Bart.
    Der GÜ ist pleite oder auf dem besten Wege dahin, die Nagetiere haben das sinkende Schiff anscheinend schon verlassen, zurück bleiben wie immer die Passagiere der dritten Klasse, die keine Rettungsboote mehr abbekommen.
    Von daher ist es zwar sinnvoll, auf die juristische Pflicht hinzuweisen, aber müssig über Fristen und Vertragsformen zu spekulieren.
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  13. #12

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    dann nimm das Wort "Lastfall" raus und schreib "Ziffer 3.4 oder 3.5 oder 3.6 ... DIN 18336"
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  14. #13

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    ach ja, und für den Fall einer Insolvenz des AN hilft die Bürgschaft. Aber wer weiß das schon...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Hansal
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    Ist der Bodengutachter auch Pleite, wenn es ihn überhaupt jemals gab?
    Steht der Kellerbauer (meistens Supi des GÜ) nicht vielleicht doch in der Gewährleistung und ist solvent?
    Besteht überhaupt Anspruch?
    Die Abdichtung ist auf jeden Fall zu planen.
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  17. #15

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    Wenn eine Abdichtung gegen drückendes Wasser gefordert und bezahlt wurde besteht klar Gewährleistungsanspruch. Dieser allerdings gegen den GÜ denn mit dem besteht das Vertragsverhältnis. Nicht mit irgendwelchen Subunternehmern. Diese könnte der GÜ in Regress nehmen.
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