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Detail Eck bei Trockenputz

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  1. #1
    Avatar von applegg
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    Detail Eck bei Trockenputz

    Hallo,

    ich (uups, DIY, bitte nicht gleich löschen), also, ich habe an einer Wand GKP als Trockenputz verklebt . Die Wand war leider nicht zu verputzen.


    Jetzt habe ich eine Detailfrage. An einer Stelle endet der Trockenputz an einer Fensterlaibung. Das bedeutet, wenn ich jetzt die Laibung anschaue, kommt von Fenster aus gesehen zuerst die APU-Leiste, dann Kalkzement-Putz auf dem Bestandsmauerwerk, dann die Lücke vom Ansetzbinder, dann die Kante von Gipskarton. Leider wird nirgendwo in den Hersteller-Seiten aufgeführt, wie man diese 1 cm-Lücke in so einer Ecksituation füllt. Die gehen immer davon aus, dass man von Wand zu Wand klebt.

    Ich hatte gedacht, die Lücke, soweit es geht, mit Uniflott (Rotband, weil billiger?) zu füllen und dann einen 25 x 25 Eckwinkel drübersetzen und normal anspachteln. Aber irgendwie fühlt sich das falsch an...


    Grüße
    Stefan
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  2. Detail Eck bei Trockenputz

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  3. #2

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    Warum war die Wand "nicht zu verputzen"?
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  4. #3

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    Die gehen immer davon aus, dass man von Wand zu Wand klebt.
    nein, die gehen davon aus, dass ein Fachmann macht und der weiss wie...

    Ich hatte gedacht, die Lücke, soweit es geht, mit Uniflott (Rotband, weil billiger?) zu füllen und dann einen 25 x 25 Eckwinkel drübersetzen und normal anspachteln.
    der Ansatz ist ok. ich würde ein Glasfaserband mit einspachteln
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  5. #4

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    Wichtig ist ME aber, daß die Kante der Platte dort auf ganzer Länge mit Kleber/Putz hinterlegt ist, um ein Abreißen bei Druckbelastung zu vermeiden.
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  6. #5
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    Avatar von applegg
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    mal einige Antworten und neue Frage...

    @Julius 1: Die Wand besteht aus Vollziegeln. In diese wurde von dem Vorbesitzer einige Wasserleitungen eingeschlitzt. Diese sind gedämmt, aber leider nicht flächenbündig. Weiteres Schlitzen verbietet der Statikus,Bestand kann aber bleiben. Durch den Überstand würde Putz nach aussgae des Mauerers an dieser Stelle zu dünn und reißen. Weiterhin ist am unteren Drittel der Mauer eine Steintiefe ganz weg. Das bedeutet, da sind die Leitungen frei. hier müsst ein Putzgitter hin und dann der Putz drüber gezogen. auch hier wieder wechselnde Tiefen , ergo, stark wechselnde Putzdicken und "freischwebende" Putz-Gitter-Stellen. Ich bekam also die Empfehlung, dass es einfacher ist, über den ganzen Kram eine GKP zu setzen.

    @ Julius 2: Das mit der Flächenverklebung ist eine gute Idee, dann gibt das auch die Basis zum Spachteln.

    @Gipser: Ich weiß, das meiste machte auch ein Profi, aber manchmal will man halt auch selber ran. Oder muss (ja, immer das liebe Geld...)

    Danke erstmal
    Stefan
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  7. #6

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    Zitat Zitat von applegg Beitrag anzeigen

    Leider wird nirgendwo in den Hersteller-Seiten aufgeführt, wie man diese 1 cm-Lücke in so einer Ecksituation füllt. Die gehen immer davon aus, dass man von Wand zu Wand klebt.
    Wenn die lieben Hersteller dazu etwas erwähnen würden, dann müssten Sie erwähnen das dort überhaupt kein Luftspalt entstehen dürfte.
    Dann würdest Du aber einen Maure beauftragen und nicht ihre “schönen” Platten kaufen.

    Grüße
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  8. #7

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    Bei Trockenputzarbeiten an (den Innenseiten von) Außenwänden ist äußerste Sorgfalt geboten, um den Luftdichtheitsanforderungen gerecht zu werden.

    Das gilt natürlich insbesondere auch für die luftdichten Anschlüsse zwischen Fensterelementen und Mauerwerk bzw. Sohlbank!
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  9. #8
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    Avatar von applegg
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    Luftdicht.

    H@KPS: Außenwand Vollziegel 24 cm mit 12 EPS Wärmedämmung. Innen und außen vollständig verputzt. Innen wahrscheinlich sogar in mindestens 3 Lagen in den letzten 80 Jahren. Fenster neu, flächenbündig mit Altmauerwerk. einbau nach den aRdT mit 3fach Kompriband. Sohlbank innen ?


    Luftdichtheit ist definitiv nicht mein Problem....
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  10. #9

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    Zitat Zitat von applegg Beitrag anzeigen


    Luftdichtheit ist definitiv nicht mein Problem....

    nee, noch nicht.


    Es geht um die Luftdichtheit von innen gegen die Außenwand.
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  11. #10
    Themenstarter
    Avatar von applegg
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    wozu ?

    Warum sollte meine Trockenputz-Wand gegen die Außenwand luftdicht sein oder werden müssen ? Wir reden hier nicht von einer Innendämmung mit Kondensationsrisiko...

    Nebenbei ist dies auch nicht möglich, da eine oberer und unterer Lufteinlass zu Abtrocknung des Ansetzbinders gefordert ist.

    Stefan
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  12. #11

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    Zitat Zitat von applegg Beitrag anzeigen
    Wir reden hier nicht von einer Innendämmung mit Kondensationsrisiko...
    Ich reden aber darüber.
    Auch wenn es von der Funktion her keine Dämmung werden soll, wird diese Konstruktion als solche fungieren.
    Es wird sich zwangsläufig ein nicht zu unterschätzendes Temperaturgefälle, zwischen Wohnraum und Holraum, ergeben.
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  13. #12
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13

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    Netter Link!

    Ein Auszug daraus:



    “Grenzen dieses Online-Rechners
    Das Rechenergebnis hängt vor allem von den Materialeigenschaften der verbauten Werkstoffe ab, insbesondere von deren Wärmeleitfähigkeiten und Wasserdampfdiffusionswiderstandszahlen. Die von diesem U-Wert-Rechner zur Verfügung gestellten Werte sind jedoch bestenfalls Mittelwerte, die im Einzelfall erheblich (>10%) von den tatsächlichen Werten abweichen können. Sämtliche Rechenergebnisse spiegeln diese Unsicherheiten wider.

    Die Berechnung zum Feuchteschutz beruht auf dem sogenannten Glaser-Verfahren, welches nur unter statischen Bedingungen (konstante Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten) gültig ist. Diese Bedingungen sind in der Realität nicht gegeben. Das Glaser-Verfahren berücksichtigt außerdem nicht die kapillare Leitfähigkeit der Baustoffe, dank derer sich anfallendes Tauwasser verteilt und dadurch evtl. entschärft wird.

    Das Glaser-Verfahren ist dennoch eine nützliche und gängige Methode, deren Anwendung auch von der einschlägigen DIN gefordert wird. Die gegebenen Einschränkungen sollten normalerweise eher zu pessimistischeren Ergebnissen führen, so dass bei einem guten Feuchteschutz nach Glaser tatsächlich keine Feuchteschäden zu erwarten sein sollten.”
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  16. #14

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    Zitat Zitat von applegg Beitrag anzeigen
    H@KPS:
    Außenwand Vollziegel .... Innen und außen vollständig verputzt ... Fenster neu, flächenbündig mit Altmauerwerk. einbau nach den aRdT mit 3fach Kompriband ...

    Warum schreibst Du das nicht gleich mit, dann hätte ich mir meine Bemerkungen verkniffen ?!

    Die Anmerkung zum Glattstrich als oberer Brüstungsabschluß, bevor die Innensohlbank montiert wird, ist schon eine günstige Möglichkeit zur Herstellung der lückenlos luftdichten Gebäudehülle ...
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