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Rissprobleme im Außenputz

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  1. #1

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    Rissprobleme im Außenputz

    Hallo Leute,

    bin neu hier und habe gleich ein großes Anliegen.
    Haben mit unserem Neubau nur Pech. Nachdem unsere Baufirma über alle Berge ist (das meiste Geld haben die natürlich mitgenommen) müssen wir nun alles selbst organisieren.
    Rohbau mit Dacheindeckung steht seit dem 22.5.2008, gemauert wurde mit 30cm Porenbetonsteine, haben eine verstärkte Bodenplatte und ein darunter liegendes 1m verdichtetes Gründungspolster (alles wegen der Bodenbeschaffenheit), Fenstereinbau im Juni 2009.
    Haben einen Verputzer im Nachbarort gefunden. Hat zuerst den Innenputz mit Gipsputz fertiggestellt. Im November 2009 dann den Außenputz mit dem Grundputz „maxit ip 19 FLP“, anschließend Putzgrund von sto und als Schmuckputz den Silkatputz „sto sil K“.
    Haben vor 2 Wochen die Risse im Putz gesehen. Sie sind nur im Außenputz und gehen augenscheinlich nicht durch den Stein, da im Gipsputz innen nichts zu sehen ist.
    Häufig aus den Fensterwinkel ausgehend, aber auch horizontal und vertikal mitten auf der Häuserwand. Teilweise breiter als 0,4mm.
    Haben den Verputzer zum Ortstermin gebeten, zu dem er auch erschien, er hat aber einen Fehler seinerseits komplett ausgeschlossen und uns erklärt das man diese Risse nicht ausbessern kann, ohne das man es sieht.
    So, war ein langer Vorbericht, aber jetzt zu meinen Fragen:
    Können die Risse noch Setzungsrisse sein, obwohl man innen keine Risse sieht?
    Kann man die Tiefe der Risse mit irgendwelchen Hilfsmitteln (Ultraschall o.ä.) ausmessen?
    Besteht die Gefahr das Feuchtigkeit ins Mauerwerk dringt, wenn nur der Schmuckputz gerissen ist?
    Kann man die Risse wirklich nicht sauber zu machen?
    Wer muss nachweisen ob der Verputzer nicht doch einen Fehler gemacht hat?


    So ich hoffe ich überfordere hier keinen bei den Temperaturen.

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  2. Rissprobleme im Außenputz

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Mike S Beitrag anzeigen
    Wer muss nachweisen ob der Verputzer nicht doch einen Fehler gemacht hat?
    Das ist einfach zu beantworten: Bei Ausführung 11-2009 dürfte die Abnahme als erfolgt gelten -> ergo I H R!!

    Zu allem anderen:
    Welcher Stein?
    Bilder vom Rohbau von den betroffenen Stellen?
    Übersichtsbild?
    Himmelsrichtung?

    Vielleicht kann mensch dann mehr sagen
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  4. #3

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    frag mal deinen putzer, weshalb er ***** und sto mischt,
    was die jeweiligen ausdienstler, nach baustellentermin sagen werden
    und er aus dieser sache wieder "raus kommen will"....
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  5. #4
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    Welcher Stein?
    Bilder vom Rohbau von den betroffenen Stellen?
    Übersichtsbild?
    Himmelsrichtung?
    Also der Stein ist ein Yton Planblockstein PPW2
    Maße 300x249x624mm



    Risse treten auf allen Seiten des Hauses auf, bisher am wenigsten auf der Nord Seite.

    Frage an Baumal kann man Sto und ***** nicht zusammen verwenden?
    Hinweis Verputzer ist ein 1Mann Meisterbetrieb.
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  6. #5
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Mike S Beitrag anzeigen
    ....... kann man Sto und ***** nicht zusammen verwenden?.........

    man kann schon , hast du ja bei dir gesehen .

    die frage ist ob man es sollte , und da muss man sagen , besser nicht , weil jetzt beide hersteller fein raus sind ....... auch wenn irgendwelche materialunzulänglichkeiten im spiel sein sollten .
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  7. #6

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    können kann man einiges...
    gibts ärger - technisches merkblatt...
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  8. #7
    Avatar von Hundertwasser
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    Die Hersteller sind immer fein raus weil sie kein Vertragsverhältnis mit dem Bauherrn haben. Allerdings ist fein raus das falsche Wort. Sie haben mit der werkvertraglichen Leistung einfach nichts zu tun.

    Solltet ihr in der Kneipe mal ein warmes Bier bekommen (falsche Verarbeitung) geht ihr dann gegen die Brauerei vor?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von Hundertwasser Beitrag anzeigen
    ...geht ihr dann gegen die Brauerei vor?
    nö.

    die arschkarte hat der verarbeiter gezogen, nicht die hersteller.
    das sollte dem verarbeiter aber, (bzw. dem welcher warmes bier verkauft)
    durchaus bewusst sein....
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  10. #9
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    Zitat Zitat von Baumal Beitrag anzeigen
    ...... und er aus dieser sache wieder "raus kommen will"....

    Mal ne Frage, wie bekomme ich den denn erst mal wieder rein, schließlich ist er recht uneinsichtig. Kann man da was ohne Anwalt machen?
    Sollte ein Meisterbetrieb nicht wissen welche Materialien man zusammen verwenden sollte?
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  11. #10

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    hallo,
    habe das gleiche problem wie Mike S - ytong planblockstein PPW2 30cm dick, rohbau fertig gestellt in april 2007. danach in dezember 2009 grundputz gemacht (faser leichtputz), und april 2010 scheibenputz. nach ca. 10 tage wurde einmal gestrichen.
    so, und vor ca. einem monat habe ich die ersten risse gesehen -
    sind nur im Außenputz und gehen augenscheinlich nicht durch den Stein, da im Gipsputz innen nichts zu sehen ist.
    Häufig aus den Fensterwinkel ausgehend, aber auch horizontal und vertikal mitten auf der Häuserwand
    .

    der handwerker hat allerdings alle materialien vom selben hersteller verwendet, behauptet auch alles fachgerecht gemacht zu haben.

    was könnte hier die ursache sein? dass es keine setzungsrisse sind, bin ich mir ziemlich sicher.

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  12. #11
    Avatar von Wolfgang38
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    Wetter berücksichtigt?

    Einer der wärmsten Novembermonate seit 1881

    Mit durchschnittlich 7,3 Grad Celsius (°C) fiel der November 2009 um 3,3 Grad zu warm aus. Er gehört damit in Deutschland zu den drei wärmsten Novembermonaten seit 1881. An zahlreichen Orten wurden die alten Rekorde der Durchschnittstemperaturen überboten, wie z.B. in Hamburg-Fuhlsbüttel in einer seit 1891 bestehenden Reihe. Massive Warmluftvorstöße auf der Vorderseite von Tiefdruckgebieten ließen die Temperaturen besonders in der zweiten Monatshälfte in Süddeutschland mehrmals auf Werte um 20 Grad ansteigen. So meldete Freiburg am 20. ein Maximum von 20,9°C und Müllheim südwestlich von Freiburg am 25. 20,4°C. Noch höher kletterte das Quecksilber in Müllheim am 17., als das Thermometer bereits am Vormittag 21,6°C zeigte. Mehr als ein Drittel aller Stationen blieb im November frostfrei. Die tiefste Temperatur wurde am 1. in Dippoldiswalde-Reinberg südlich von Dresden mit -6,6°C gemessen.



    Recht nass und Niederschläge nur anfangs teils als Schnee

    Der November 2009 brachte in Deutschland mit etwa 89 Litern pro Quadratmeter (l/m²) 34 Prozent mehr Niederschlag als im langjährigen Mittel (66 l/m²). Durch anhaltende und teils kräftige Schneefälle bildete sich in Mecklenburg-Vorpommern und im nördlichen Brandenburg bereits am 4. eine dicke Schneedecke. Diese lag z.B. in Goldberg östlich von Schwerin abends 13 cm hoch. Doch lediglich im ersten Monatsdrittel zeigte sich ab und zu der Winter; anschließend taute die weiße Pracht auch in höheren Bergregionen weitgehend ab. Die Niederschläge fielen nun ausschließlich in flüssiger Form mit teilweise recht beachtlichen Tagesmengen. Gevelsberg-Oberbröking südwestlich von Hagen meldete dabei am 23. mit 47,7 l/m² die größte 24-stündige Summe, Weiskirchen an der Saar mit 208 l/m² die größte Monatssumme. Trockenste Station war Bertsdorf-Hörnitz westlich von Zittau in der Oberlausitz mit 24 l/m².

    ...
    Brandenburg und Berlin: In Berlin landete die Novembertemperatur bei 7,7°C (4,7°C) und in Brandenburg bei 7,4°C (4,4°C). Obwohl Brandenburg mit 60 l/m² (45 l/m²) und Berlin mit 62 l/m² (47 l/m²) ihr Niederschlagssoll deutlich überschritten, belegten sie den vorletzten bzw. drittletzten Platz. Bei der Sonnenscheindauer befanden sich Brandenburg mit 63 Stunden (50 Stunden) und Berlin mit 68 Stunden (51 Stunden) dagegen im oberen Tabellendrittel.

    Baden-Württemberg: Die Warmluftvorstöße in der zweiten Novemberhälfte wirkten sich besonders in Baden-Württemberg aus. So stieg die Temperatur am 17. in Müllheim südwestlich von Freiburg bereits vormittags auf 21,6°C. Zwischen 8 und 9 Uhr kletterte das Quecksilber hier von 9°C auf 18°C. Auch Buchenbach östlich von Freiburg meldete an diesem Tag 20,6°C und Freiburg am 20. 20,9°C. Trotz dieser ungewöhnlich hohen Temperaturen war Baden-Württemberg mit durchschnittlich 6,6°C (3,5°C) das zweitkälteste Bundesland. Die Niederschlagsmenge betrug im Mittel 81 l/m² (74 l/m²) und beim Sonnenschein landete Baden-Württemberg mit 67 Stunden (61 Stunden) auf Platz drei.

    Zitiert von:
    http://schattenblick.net/infopool/na.../nkber095.html

    Könnte es sein, dass auf Grund der hohen Luftfeuchtigkeit (nachts war es ja wahrscheinlich schon an die Null Grad) nicht ausgetrocknet wurde und dann das Wasser im Putz gefroren ist?

    Faustformel fürs Trocken des Vorputzes: Pro mm einen Tag???, dann Fertigputz!!! bei dem Wetter vielleicht mehr Tage trocknen?
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  13. #12

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    dass mit dem wetter könnte natürlich die ursache sein, wobei
    im dezember 2009 war es bei uns relativ mild, auch nachts. erst nach ca. 7(10?) tagen nach dem grundputz fertig war, hat es minus grade gegeben.
    p.s. sorry, rohbau war in april 2008 fertig gestellt, nicht 2007.
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  14. #13

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    ausserdem wurde fertigputz erst im april 2010, sprich nach 4 monaten, angebracht.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Hallo Gemeinde

    Habe das selbe Problem aber mit Liaporwänden.
    Die Reißen an den Fugen und ich habe festgestellt, dass es nach der großen Hitze vermehrt aufgetreten ist. Die Südseite und Südwesten sind besonders betroffen. Zu allen Übel habe ich jetzt festgestellt das über den Fugen keine Armierung vom Putzer angebracht wurde. Bauträger ist natürlich Pleite ( wie meistens ) aber die Putzerfirma gibts noch. Mal sehen ob ich da noch was retten kann.


    Tschau kaktus
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  17. #15

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    Zitat Zitat von Mike S Beitrag anzeigen
    Mal ne Frage, wie bekomme ich den denn erst mal wieder rein, schließlich ist er recht uneinsichtig. Kann man da was ohne Anwalt machen?
    Sollte ein Meisterbetrieb nicht wissen welche Materialien man zusammen verwenden sollte?
    da stellt sich natürlich die frage, welches schriftliche vertragsverhältniss
    besteht zwischen dir und auftragnehmer?

    und ja, ein meisterbetrieb sollte wissen, welche materialen man mischt
    es sei denn, er ist betriebsblind.
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