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Anforderungen an "austauschbare" TK-Kabel

Diskutiere Anforderungen an "austauschbare" TK-Kabel im Forum Elektro 1 auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Anforderungen an "austauschbare" TK-Kabel

    Hallo Community,

    welche Anforderungen müssen umgesetzt werden um TK-Kabel (Sat, Netzwerk,...) austauschbar zu machen?

    Reicht es den richtigen Rohrdurchmesser zu wählen und die die entsprechenden Biederadien einzuhalten? Oder sind weitere Anforderungen, wie z.B. ein Seil im Rohr mitzuverlegen oder besondere Dosen, einzuhalten?

    Danke
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  2. Anforderungen an "austauschbare" TK-Kabel

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  3. #2

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    Neben Mindest-Rohrdurchmesser und Höchst-Biegeradien ist die Höchstzahl der Bögen pro Streckenlänge zu beachten. Ggf. sind unterwegs Zugdosen einzubauen.
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  4. #3
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    Hi Julius, danke zunächst,

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    ...Höchstzahl der Bögen pro Streckenlänge...
    Also Wechsel von vertikale Kabelführung auf horizontale Kabelführung und umgekehrt?

    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Ggf. sind unterwegs Zugdosen einzubauen.
    Sozusagen als Zwischenstation, falls die Gesamtlänge zu groß wird?

    Sind die Enddosen "ganz normale" Dosen?
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  5. #4
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    Es Eilt!!!!!

    Hallo zusammen,

    Ich hab nun meinen Elektriker angewiesen, alle TK-Leitungen (Netzwerk und Sat) austauschbar zu verlegen. Darauf hin haben wir uns geeinigt, weil das nach seiner Aussage auch nicht anders geht, 25 oder 32er Kunststoffrohre mehr oder weiniger quer durch den Raum zu verlegen, damit die Höchst-Biegeradien eingehalten werden. Ich sollte nur nochmal den Sanitarfachmann darauf hinweisen, falls evtl. dadurch seine Arbeit und somit seine Rechnung höher ausfällt.

    Nun hat der Eli schriftlich Bedenken angemeldet:
    "Auf Anweisung des Bauherrn sollen Leerrohre mit zugdraht und Leitungen diagonal und Schräg verlegt werden auf dem Rohfußboden. Das entspricht nicht der Verlege-Richtlinien für Leitungen und Kabel der Hausinstallation nach VDE. Wir erledigen diese Verlegung utner Vorbehalt."

    Hat er recht? Was hab ich falsch gemacht?

    Danke für rasche Antworten...
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  6. #5

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    Vermutlich deswegen.

    Zitat Zitat von rueckseil Beitrag anzeigen

    Nun hat der Eli schriftlich Bedenken angemeldet:
    "Auf Anweisung des Bauherrn sollen Leerrohre mit zugdraht und Leitungen diagonal und Schräg verlegt werden auf dem Rohfußboden. Das entspricht nicht der Verlege-Richtlinien für Leitungen und Kabel der Hausinstallation nach VDE. Wir erledigen diese Verlegung utner Vorbehalt."

    Hat er recht? Was hab ich falsch gemacht?

    Danke für rasche Antworten...
    Es gibt doch Verlegezonen auch für den Rohboden.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6

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    Weder Du noch der Elektriker haben irgendetwas falsch gemacht. Du willst eine nicht den einschlägigen Normen entsprechende Ausführung - der Elektriker macht das für Dich und weist schriftlich darauf hin, dass die gewünschte Ausführung nicht normgerecht ist. Damit ist für Euch beide doch alles bestens geregelt - Du bekommst, was Du möchtest, und der Elektriker kann nicht dafür haftbar gemacht werden, dass er die einschlägigen Normen nicht eingehalten hat.

    Was die Sache selbst angeht: Ich würde davon ausgehen, dass Du mit hochwertigen Koax-Kabeln und Cat7 für LAN auf der sicheren Seite bist und dass die Austauschbarkeit der Kabel selbst mit Zugdraht über größere Distanzen ohnehin problematisch wird - insofern halte ich Deine Entscheidung für übertrieben/unnötig bzw. wird sie ohnehin nicht helfen. Aber das können sicher die Experten hier im Forum besser beurteilen ...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hi Ralf, danke

    ist schon klar mit den Verlegezonen.

    Nur kann den beim Verlegen der Netzwerk- und Sat-Kabel in den Verlegezonen die Höchstbiegeradien usw. eingehalten werden bzw. eine Austauschbarkeit gewährleistet werden?
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  9. #8
    Themenstarter

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    hi,

    Zitat Zitat von Karlheinz Beitrag anzeigen
    Du willst eine nicht den einschlägigen Normen entsprechende Ausführung
    das will ich eigentlich nicht. Ich hab hier im Forum gelernt, das TK-Leitungen austauschbar zu verlegen sind. Eigentlich soll der Eli nur diese grundsätzliche Forderung erfüllen und alle geltenden Richtlinien einhalten.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von rueckseil Beitrag anzeigen
    Hi Ralf, danke

    ist schon klar mit den Verlegezonen.

    Nur kann den beim Verlegen der Netzwerk- und Sat-Kabel in den Verlegezonen die Höchstbiegeradien usw. eingehalten werden bzw. eine Austauschbarkeit gewährleistet werden?
    Kommt darauf an wieviele Leitungen verlegt werden müssen. Bei 50 Leerrohren wird´s eng.
    s. Julius

    Wie gesagt, der stört sich halt an einer wilden, diagonal, quer, weiß der Kuckuck Verlegung. Bevor Du ihm später an´s Bein pinkelst, sichert er sich ab.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Kommt darauf an wieviele Leitungen verlegt werden müssen. Bei 50 Leerrohren wird´s eng.
    s. Julius

    Wie gesagt, der stört sich halt an einer wilden, diagonal, quer, weiß der Kuckuck Verlegung. Bevor Du ihm später an´s Bein pinkelst, sichert er sich ab.

    Gruß
    Ralf
    Versteh ich nicht. Die "wilde Verlegung" kam eigentlich von ihm, da er sonst keine Austauschbarkeit gewähren kann.
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  12. #11

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    Zitat Zitat von rueckseil Beitrag anzeigen
    Versteh ich nicht. Die "wilde Verlegung" kam eigentlich von ihm, da er sonst keine Austauschbarkeit gewähren kann.
    Der ist cool.

    Zuerst sagt er, wenn ich in den Zonen verlege dann garantiere ich nicht für die Austauschbarkeit, aber wir können ja "wild" verlegen.....und dann sagt er, wenn ich wild verlege, dann will ich dass DU mir nicht an´s Bein pinkeln kannst, denn dann garantiere ich auch für nichts, ich hatte ja darauf hingewiesen, dass dies nicht normgerecht ist.

    Was ist denn so kompliziert an Deiner E-Installation?

    Gruß
    Ralf
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  13. #12
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Was ist denn so kompliziert an Deiner E-Installation?
    Eigentlich gar nichts, Haus mit Einliegerwohnung, großer zentraler Technikraum, 260 m² Wohnfläche, EG 5 mal Doppelnetzwerk (davon 3x2 in der ELW) und im OG 6 Doppelnetzwerk.

    Wie werden TK-Leitungen denn normalerweise verlegt?
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  14. #13

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Der ist cool.

    ... denn dann garantiere ich auch für nichts, ich hatte ja darauf hingewiesen, dass dies nicht normgerecht ist.
    So verstehe ich die Bedenkenanmeldung eigentlich nicht. Er weist darauf hin, dass diese Ausführung die Verlegenorm nicht erfüllt - damit haftet er für alle Konsequenzen nicht mehr, die sich daraus ergeben. Mit "ich garantiere für nichts" hat das nichts zu tun - schlimmstenfalls kehrt sich die Beweislast um, der Kunde muss beweisen, dass ein etwa eingetretener Garantiefall nichts mit der nicht normgerechten Verlegung zu tun hat. Ansonsten sind Gewährleistungsverpflichtungen aber nicht berührt.

    Wie siehst Du denn die Sache selbst, Ralf - ohne zusätzliche Revisionsöffnungen dürfte das mit dem Austauschen der Kabel ohnehin nichts werden, oder liege ich da falsch?
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Karlheinz Beitrag anzeigen
    Wie siehst Du denn die Sache selbst, Ralf - ohne zusätzliche Revisionsöffnungen dürfte das mit dem Austauschen der Kabel ohnehin nichts werden, oder liege ich da falsch?
    Ich kenne die Verlegung nicht, Streckenlängen, Bögen usw. usw.

    In einem EFH sollte man bei ausreichend dimensionierten Installationsrohren noch ohne zusätzliche Dosen auskommen. Wenn´s natürlich um hundert Ecken geht, und alles dann in einer 20er Rohr soll, ist man schnell am Ende der Fahnenstange.

    Man darf auch nicht vergessen, dass Koax-, CAT Leitungen etc. durch das Hindurchziehen schnell gestreckt werden, NYM ist diesbezüglich toleranter.

    Gruß
    Ralf
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  17. #15
    Themenstarter

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    Also reichen 25er Verrohrung und Verlegung in den Installationszonen (10 cm neben wand) für jeweils max. 2xNW oder 2xSat aus?
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