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Fliesengrund auf Holzbalkendecke

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  1. #1

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    Fliesengrund auf Holzbalkendecke

    Hallo an alle,

    ich bins wieder...
    Das Thema Bad im Obergeschoss geht in eine neue Runde... (siehe letzten Beitrag)
    Ein Statiker war da und meinte, dass wir uns trotz der etwas durchgebogenen Balken keine Sorgen um die Tragfähigkeit machen brauchen, solange wir nicht mit einem 1000l-Planschbecken liebäugeln.
    Also eine Standartwanne macht keine Probleme.
    Nun geht es um die Fußbodengestaltung...

    Ich habe da zwei Pläne...

    Der erste wäre....
    Dielen runter, Balkenbiegung ausgleichen, Schwalbenschwanzplatten rauf und mit Estrich ausgießen.

    Der zweite Plan wäre das altbewährte .....flex-System auf die Dielen.

    Vorteil erster Plan.... Die Schwalbenschwanzplatten sind schon Wasserdicht,
    Hinterlüftung in der Decke bleibt erhalten (falls Notwendig), Lastverteilung dürfte auch sehr gut sein.

    Vorteil zweiter Plan.... Deutlich weniger Arbeit, bewährtes System auch auf schwierigem Grund (laut div. Foren)

    Zu welchem System würdet ihr raten???
    Wo kann man das .....flex-System als Endkunde beziehen?

    Gruß und eine stressfreie Woche,
    Pcu
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (12.07.2010 um 10:50 Uhr) Grund: Namen gelöscht
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  2. Fliesengrund auf Holzbalkendecke

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  3. #2

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    Ob Schwalbenschwanzplatten geeignet sind, muss der Statiker an Hand von geplanter Estrichdicke, Balkenabstand usw. beurteilen

    Das Flexsystem ist ausserhalb jeder Regelung und Norm.

    An sonsten:

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  4. #3
    Themenstarter

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    Vielen dank für diesen Hinweis...

    Die Antwort ging leider an meiner Fragestellung vorbei.
    Vielleicht liegt es nur daran, dass ich mich unklar ausgedrückt habe...

    Die Fragestellung bezieht sich nicht auf die Statik, sondern, welches System besser ist.
    Insbesondere in Sachen Langlebigkeit und Dichtigkeit.

    Vielleicht findet sich ja jemand, der Erfahrung mit beiden Systemen hat.
    Bei den Firmen und deren Vertretungen brauch ich nicht fragen, da ist jeder der "Beste"...

    Gruß Pcu
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  5. #4

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    Zitat Zitat von pcu25 Beitrag anzeigen
    Insbesondere in Sachen Langlebigkeit und Dichtigkeit.
    Doch - die Antwort WAR zielführend.
    Ein System, dass statisch überlastet ist/wird, kann kein Untergrund für weitere Maßnahmen sein, schon gar nicht für alternative Abdichtungen.
    Ein System, dass sich irgendwo zwischen Experiment, Exot und Sonderlösung mit ZiE bewegt, wird hier sicher niemand als geeignet bezeichnen.
    Auch dann, wenn es das in diesem Falle objektiv wäre, weil die Parameter zur objektiven Einschätzung fehlen.

    Dies ist einer der vielen Fälle, wo ein Forum die Grenzen einer seriösen Hilfe erreicht hat.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Ich glaube erwäht zu haben, dass ein Statiker da war und diese Decke beurteilt hat.
    Diese Decke ist also für eine Standardwanne, Wand-WC und Waschbecken, einschließlich Bodenfliesen tragfähig.
    Er hat mir unter anderem auch diese Systeme vorgeschlagen...
    Ich möchte also nichts weiter, als erfahren, welches System besser ist und welches sich am leichtesten abdichten lässt.

    Gruß Pcu
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  7. #6
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ein wie auch immer gearteter wohnraumüblicher unterbau ist in den
    seltensten fällen die geeignete abdichtungsebene: abgedichtet wird
    -exempl.- zwischen untergrund und bodenbelag ..
    ob und welche kombinationen funktionieren, hängt dann wieder an
    der statischen struktur - mitnichten nur an der statik, sondern auch an
    durchbiegung, schwingung usw .. ausserdem alles abhängig vom gewicht
    der aufbauenden konstruktion, mithin in keinster weise ferndiagnostizierbar
    oder gar fernplanbar.
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