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  1. #1

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    Bodeneinstandsprofil aus Holz

    Moin Moin,

    im Jahr 2009 habe ich von einem Bauträger eine neues Reihenendhaus erworben.

    Als im Winter 2009/2010 einige Kälte- und Zugprobleme aufgetreten sind, habe ich mich mit den Vorschriften, Normen und Richtlinien für die einzelnen Gewerke befasst, um leider einige Baumängel aufzudecken.

    Vorgaben zum Bodeneinstandsprofil der Haustür habe ich leider nicht gefunden!

    In meinem Fall wurde das Bodenprofil der Haustür mit einer Konstruktion aus Spannplatten und Holzlatten bis auf den Betonboden unterbaut. Die Unterbauung ist aufgrund des Bodenaufbaus (Estrich, Fußbodenheizung) ca. 15 – 20 cm hoch.

    An der Außenseite wurde auf die Spannplatte lediglich eine Teerfolie (oder ähnliches) als Abdichtung gegen Schlagregen aufgeklebt.

    Ich frage mich seit einiger Zeit, ob dies so zulässig ist?

    Gruß
    Steffen
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  2. Bodeneinstandsprofil aus Holz

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  3. #2

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    Die Bibel der Fensterbauer sagt:

    Das Material der Tragklötze muss dauerhaft formstabil sein und eine geringe Wärmeleitfähigkeit besitzen.
    Zu Holz wird noch der Zusatz beständig genannt.

    Ob die Konstruktion dauerhaft formstabil und beständig ist = ????

    Gips ein Bild????
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  4. #3
    Themenstarter

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    Anbei zwei Bilder aus dem Jahr 2009, vor dem Isolieren und Verputzen.


    Gruß
    Steffen
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  5. #4

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    Die haben also eine Spanplatte hochkant gestellt evtl. hinten noch ein paar Latten draufge???? und das soll die Lastabtragung sein.


    OK - über die Wärmeleitfähigkeit kann mensch streiten. Formstabil - die Konstruktion - never ever.

    Beständig ist die Spanplatte auch nicht - jedenfalls nicht, wenn ich mir die Unmöglichkeit einer Vertikalabdichtung ansehe.
    Eine fachgerechte Verbindung zwischen der Abdichtung des Sockels/Fundaments/Kellers und der Türabdichtung ist schlicht nicht möglich (oder nur, wenn die Perimeterdämmung zurückgebaut wurde).
    Eine Vertikalabdichtung auf der Mauerwerkswand scheint auch zu fehlen, obwohl diese nach anzunehmender Höhenlage des Aussengeländes (mindestens OK Lichtschacht) wohl erforderlich gewesen wäre.
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  6. #5
    Avatar von Olaf (†)
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    aarrrg...


    Was Ralf aufzeigt ist noch das kleinste Problem.

    Eigentlich müsste unter die Schwelle eine Verbreiterung, die bis zum Rohfussboden reicht (also die Höhe von Dämmung und Estrich), dann wäre zwischen Verbreiterung und Rohfußboden der diffusionsdichtere und luftdichte Anschluss herzustellen und schlussendlich Dämmung und Estrich bis zur Tür anzuarbeiten.
    Mal abgesehen von Luft und Wasserdampfdiffussion werfe ich mal die Frage nach der Dauerstabilität der Schwelle in den Raum, wenn da alle drauflatschen.
    Die spinnen die Römer - mit Verbreiterung wäre man beim Einbau Ruckzuck fertig gewesen.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Ich glaube es wurden zwei Sperrholzplatten senkrecht verbaut, zwischen denen eine Konstruktion aus Dachlatten zum Abstandhalten besteht.

    Also einen Platte zur Innenseite und eine Platte zur Aussenseit.

    Ja, eine Vertikalabdichtung auf dem Mauerwerk fehlt leider auch, genauso wie beim WDVS auch keine Sockelplatten verklebt / genutzt wurden *aua*

    Am Hauseingang steht man/mann teilweise mit seinem Gewicht auf der Perimeterdämmung und und und *grgr*


    Gruß
    Steffen
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  8. #7
    Themenstarter

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    moin moin

    Angeblich seien es kein Sperrholzplatten, sondern eine Platte aus Purenit.

    Gibt es bei euch Erfahrungen mit Purenit?


    Gruß
    Steffen
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  9. #8

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    Zeig doch mal ein paar Bilder von dem Fußpunkt. Näher dran und nicht so schräg von oben.
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  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  11. #9
    Themenstarter

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    @ Ralf Dühlmeyer

    Die Fotos wurden 2009 von mir erstellt, als Doku zum Hausbau. Zu dieser Zeit bin ich noch nicht von einem Mangel am Haustüreinbau ausgegangen, daher gibt es nur sie schräg von oben aufgenommenen Fotos.

    Anbei einige Ausschnitte aus den Fotos.

    Das Material scheint ja dauerhaft formstabil und beständig zu sein.

    Gruß
    Steffen
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  12. #10
    Avatar von keikoo
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    Hallo Steffen,

    Keine Ahnung wie weit du jetzt mit dieser Sache bist.
    Viel kann ich dir dazu auch nicht sagen, was und wie du da jetzt verbessern solltest. Dafür sind andere "Götter" hier im Forum gefragt.........

    Was ich dir aber angand von den 2 letzten Fotos sagen kann, ist dass es sich wahrscheinlich wirklich um PURENIT handelt.
    Bei mir werden gerade auch Fenster eingebaut, und dort wurde unten auch mit PURENIT-Aufleger gearbeitet. Mein Fensterbauer schwört auf das Zeug.....

    Als kleiner Tip. Karakteristich für das PURENIT ist, dass beim genauen hinschauen, man kleine Metallspäne darin sieht.
    Dies kommt daher, weil PURENIT eigentlich nichts anderes ist als Recycling-Material, und genauer gesagt handelt es sich um geschredderte Kühlschränke.
    Wer hat´s gewust.... :-)

    Typische Werte für Purenit sind:
    - Wärmeleitfähigkeit λ = 0,06-0,10 W/(m.K)
    - Einsetzbar im Temperaturbereich -50°C bis +100°C
    - Rohdichte 400 bis 700 kg/m³
    - Druckspannung nach DIN EN 826 4 bis 8 MPa
    - Alterungsbeständigkeit fäulnisbeständig und unverrottbar

    Der Hersteller gibt hier genauere Details zum Material: http://www.puren.com/produkte/indust...nit-450-MD.pdf


    Also, falls möglich, nochmal genau hinschauen.

    Gruss
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