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  1. #1
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Ausrufezeichen Mal aufgepasst (!)

    In letzter Zeit häufen sich die Fälle wo Bauträger mit nem 0.11er Ziegelstein bei einer Wandstärke von 30 cm "MEHRFAMLIENHÄUSER" erstellen (!)
    -
    DAS IST GROBER UNFUG die Schallschutzgutachter dürften sich über solch einen Schwachsinn freun ... "WEIL":

    "Die Din bei Mehrfamilienhäsuer eine Schallängsleitung von 53 db vorschreibt ... 54 sind Stand der Technik bzw. die erhöhte Schallschutzanforderung (!)"
    -
    Der 0.11er Ziegelstein Wandstärke bringt ABER NUR 43db selbst mit dem V-Plus-System und "Thalhammer´s entkoppeltes Deckenauflager" schaffen Sie KEINE 48db ... das heisst eine "Schallschutzunterschreitung" von sage und schreibe 400% bei der Schallängsleitungen !!!! ... prost Mahlzeit wenn da einer reinsticht gibts Gratiswohnungen vom Bauträger (!) ... Vertraun Sie ja NICHT NUR den Ziegelprospekten bzw. den Aussagen der Ziegelvertretern ... Fordern Sie die Zulassung und den Schallschutznachweis an ... ansonsten kann´s grob fahrlässig für Sie ausfallen (!)
    -
    Mir sind Nur zwei Leichtmauerziegelarten bekannt die den Schallängsleitungsanspruch für Mehrfamilienhäusern erfüllen:

    a.) Poroton T14 in Verbindung mit dem V-Plus-System schafft dieser Ziegel 54.5db (Gutachten liegt vor) ... in Verbindung mit
    dem entkoppeltem Mauerwerk ala Thalhammer satte 56,7db (Gutachten liegt auch vor) ... bei der Ausführung ist natürlich auf eine geschosshohe Einbindung der Schallschutzmauer zu achten (!)
    -
    b.) Poroton T 9 (mit Druckfestigkeit 6 der in Kürze auf dem Markt kommen wird) in Verbindung mit dem V-Plus-System schafft dieser Ziegel 54,9db (Gutachten liegt vor) in Verbindung mit dem entkoppeltem Mauerwerk w.O. machen wir in 14 Tagen die Messung das Ergebnis geb ich dann bekannt (!) ... Um ein Schallschutzgutachten ala "Thalhammer" erstellen zu können muss so ein Bauwerk erst schlüsselfertig von uns hergestellt sein und sowas dauert halt seine Zeit (!)
    Auch hier noch der Hinweis über die geschoßhohe Schlitzeinbindung der Schallschutzwand z.b. SBZ- Verfüllziegel (!)
    -

    MfG
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  2. Mal aufgepasst (!)

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Spezi
    Gast
    Du sprichst von den rechtwinklig an eine EINSCHALIGE TRENNWAND anschließenden Außenwänden, oder?
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  4. #3
    MAB
    Gast

    Nöö

    Wird hier auch gemacht: 11,5 oder gar 10 cm tragende Außenwände.......
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  5. #4
    MAB
    Gast

    Ups

    Beinahe vergessen: bei uns aber als zweischalige Wand, außen Klinker.
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    Avatar von Josef
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    10 bzw. 11,5 cm Außenwände und die auch noch tragend ??? .... naja hauptsach die qm (Profit für den bauträger) passen *tztztztz*

    MfG
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  7. #6
    Avatar von JDB
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    gib mal Antwort auf die Spezifrage, Josef...
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  8. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  9. #7
    Bauexpertenforum
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    Avatar von Josef
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    Die Frage hab ich glatt übersehn ... bei Schallängsleitung geht´s Nicht nur um nebeneinanderliegende Wohnungen sondern auch um die drüberliegenden ... zur Info mal den Link nachlesen

    MfG
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  10. #8

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    Böse Mal aufgepasst

    Hallo,
    zumindestens bei uns ist es allgemein bekannt, wer mit einem Bauträger Baut, ist Hoffnungslos verloren.
    Es werden nur die billigsten Materialien verwendet.
    Es wir knap, sehr knap an der DIN gebaut, oftmals auch gegen die DIN.
    Oftmals werden Super-Billig-Bauunternehmen mit dem bau beauftragt, die dann auch noch unqualifiziert sind.
    Die Häuser der Bautäger sehen Hundehütten sehr ähnlich.
    Die Bauherren sind häufig Leute, die sich das bauen eigendlich nicht leisten können, aber mit einem Bautäger ist es eben doch machbar.
    Gott sei dank bauen wir überwiegend mit richtigen Architekten, die richtige Häuser planen können, und die Hochwertige Baustoffe verwenden.

    TAMKAT
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