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Keller (WW) Ausführung der Innenseite (Eilt!!!)

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  1. #1

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    Keller (WW) Ausführung der Innenseite (Eilt!!!)

    Hallo Experten!
    ich habe eine weiße Wanne (30cm geschalter WUbeton), außen 80mm Perimeterdämmung, Keller steckt komplett im Erdreich, Keller beheizt (Gästezimmer und Hobbywerkstatt).
    Frage: Ich will in der Hobbywerkstatt 15mm OSB und im Gästezimmer 12,5mm GK-Platte auf 24/bzw40mm Lattung anbringen! Muß hinter die Plattung eine Dämmung (oder reicht eine stehende Luftschicht?)und muß die ganze Konstruktion dampfdicht ausgeführt werden? Wenn ja wie?
    Vielen Dank schon mal für die Antwort(en)
    Mit freundlichen Grüßen
    Volker Ahlvers
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  2. Keller (WW) Ausführung der Innenseite (Eilt!!!)

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  3. #2
    MAB
    Gast

    Gute Frage

    Und nicht leicht zu beantworten. Rechnerisch braucht da keine hin. In der Praxis kann das aber ins Auge gehen. Am liebsten würde ich ja wieder Foamglas empfehlen, aber das ist natürlich teuer. Dafür ist es dampfdicht, verrotungsfest und brennt nicht.

    Ansonsten Lattung, Dämmung dazwischen, Folie spannen, an den Rändern abdichten (Klebeband, Dichtmittel von Würth oder Siga). Platten drauf, fertig.
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  4. #3
    Themenstarter

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    war ja klar, daß ich da ein nicht einfaches Problem habe, sonst wäre bauen zu einfach

    ich bin gerade in der Hobbywerkstatt zu gange - wie siehts denn aus, wenn ich da das Ganze hinterlüftet ausführe (unten und oben 20mm Luft + 15mm OSB auf 24mm senkrechte Lattung). Ich will ja billich und schnell vorwärts kommen, aber natürlich trotzdem ein technisch perfektes Ergebnis erzielen!!! (eine Knobelaufgabe für Super-billich-Bauer, hihi!!!)
    Vielen Dank für die schnelle Antwort (oben) MAB!
    und mit freundlichen Grüßen
    Volker Ahlvers
    Geändert von Volker Ahlvers (29.10.2002 um 15:24 Uhr)
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  5. #4
    MAB
    Gast

    jaja, billich und schnell

    OK, hinterlüftet geht auch. Nchteil: das Ungeziefer sammelt sich da.
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  6. #5

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    Schnell und billig den Keller ausbauen

    Hallo Volker,

    ich versteh Deine Absicht nicht, warum Du überhaupt OSB bzw. Gipskartonplatten - und das im Keller - vor die Wand stellen willst - hast vor, eine Pilzzucht aufzubauen. Ich unterstelle beiden Materialien bestens empfänglich zu sein für maximale Feuchtigkeitsaufnahme. In der Folge bekommst Du u.U. eine neue Aufgabe - Schimmelbekämpfung.

    Warum kann die Wand nicht einfach sichtbar bleiben, ist die Betonoberfläche hierfür etwa nicht geeignet ? Wenn es denn sein muß, dann wäre es doch am einfachsten die Wände nur zu verputzen, um eine saubere Oberfläche zu erzielen.

    - kein unnötiger Raumverlust
    - keine Schimmelprobleme bei richtigen Materialwahl
    - billig

    Mit freundlichen Grüßen

    Wilhelm Wecker
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  7. #6
    Themenstarter

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    bloß kein Schimmel!!!!!!!!!!!

    wir hatten in unser alten Wohnung Schimmel, daß war unter anderem Grund NEU zu bauen!!
    Die Schalung vom Maurer war nicht mehr so toll (hatte er mir vorher gesagt),von daher muß der Beton "verschwinden".
    Ansonsten handelt es sich um ein Niedrigenergiehaus (ca. "5-Liter-Haus"nur noch als Hinweis). Ach so und 'ne Paul-Lüftungsanlage haben wir auch (Keller also auch Be- und Entlüftet). Was kann man tun zur Schimmelvorbeugung??? Das Risiko von Schimmel will ich auf keinen Fall eingehen.
    Gips und OSB auf Lattung will ich nehmen, weil mir das am Besten von der Hand geht. Und OSB im 40m² Hobbykeller (Holzwerkstatt) um meinen Massen von Werkzeug "an die Wand zu schrauben" - da kann man dann auch leicht mal was ändern!
    Vielen Dank für die Beiträge, ob es da wohl noch einen konkreten Selbermacher-Vorschlag gibt?!
    mit freundlichen Grüßen
    Volker Ahlvers
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  8. #7
    C.. Schwarze
    Gast

    Kalk-Zement-Putz

    Kalk-Zement-Putz

    einfach, günstig&gut
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  9. #8
    MAB
    Gast

    Wer kann schon putzen?

    Ne Putzfrau?
    Mal Ernst, ich würde mir Putzarbeiten nicht selbst zutrauen. Warum soll denn da Schimmel auftreten? Die Taupunkttemperatur wird doch gar nicht unterschritten.

    Probleme gäbe es, wenn der Keller immer nur kurz aufgeheizt würde und dann wieder auskühlt. Dann wäre das aber ein generelles Problem, nicht nur an den Außenwänden.

    Zur Verdeutlichung typische Situation Partykeller:

    - Halbes Jahr nicht geheizt
    - Party feiern, Heizung an
    - Luftfeuchte steigt auf 80 % (gerade beim Tanzen und saufen )
    - Am Schluß wird die heizung abgeschaltet, Temperatur sinkt von + 30° auf + 15°
    Ja was passiert jetzt mit der relativen (!) Luftfeuchte? Na, die steigt über 100 % an. DAS gibt dann Schimmel (abgesehen von Wärmebrücken).

    Diese Nutzung mal ausgeschlossen, kann vor die Wand genagelt werden, was man will. Aber eben am besten hinterlüftet, damit sich keine Luft stauen kann.
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  10. #9
    Avatar von JDB
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    Holzverkleidung im Keller halte ich auch für nicht ungefährlich.
    Ein geputzte (oder blanke) Stb.-Wand ist 'ehrlicher'.
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  11. #10
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Genau und das ist der Knackpunkt ... die Version mit den OSB bzw. Gibskartonplatten muss hinterlüftet werden (!) ... Wu-Konstruktion sind meist NICHT dampfdiffusiongeschlossen Feuchtigkeit steht mitunter an und kann wenn schlechter (keiner) Hinterlüftung nicht raus ... und dann fängt das Zeug dann doch zum Schimmeln an (!)
    -
    WARUM (vielleicht ne blöde Frage) putzt man im Zug der Allgemeinputzarbeiten diese Wände NICHT gleich mit Zementputz mit ? .... wenigstens machen wir das SO hier in Bayern (!)

    Fazit:

    Ich bin auch dafür WU-Konstruktionen zu putzen wenn die Betonflächen Nichts taugen ... zumal man eventl. Undichtigkeit in der WU-Konstruktion vor Augen hat ... Hinweis "Berlin" wo hinter der Verkleidung das Haus verschimmelte weil die Abdichtung nichts taugte ... ich glaub Martin Du weisst was ich meine ok

    MfG
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  12. #11
    MAB
    Gast

    Bingo

    Ja, Josef, ich weiß, was Du meinst.
    Nicht vergessen, es soll ja eine preiswerte Lösung sein! Natürlich ist Putz besser, keine Frage. Aber auch teurer und für Selbermacher nicht geeignet.

    Es ist eben eine Frage der Nutzung. Wir wissen ja nicht, um welches Hobby es sich handelt
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  13. #12
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    Gut das Du weisst was ich meine ... ABER wieviele dieser Wu-Konstruktion sind undicht ? ... schau mal in die Foren ... jede zweite hat doch bald ne Macke ... und das schlimme hinter
    die Kulisse wird erst geschaut wenn die ganze Fam. krank wird (wie auch in Berlin) ... die Leute sollten diese Konstruktionen wirklich putzen lassen ... die paar Märker müssen schon drin sein

    MfG
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  14. #13
    C.. Schwarze
    Gast

    Re: Wer kann schon putzen?

    Original geschrieben von MAB
    Ne Putzfrau?
    Mal Ernst, ich würde mir Putzarbeiten nicht selbst zutrauen. Warum soll denn da Schimmel auftreten? Die Taupunkttemperatur wird doch gar nicht unterschritten.
    .
    Hallo MAB,

    Nach unbestätigten Gerüchten soll es noch FÄHIGE Handwerker geben, die noch arbeiten WOLLEN, auch Putzer.

    Was das selbermachen angeht, 2 Sorten Sand und der Kalkzement ist preislich kaum zu schlagen, allenfalls geht das Handwerkszeug ins Geld.
    Viel braucht man da aber auch nicht.
    Laien und einige Profis können/müssen den Putz meterweise zwischen 2 Schienen abziehen. Abreiben kann man etwas später.

    Kalk-Zement-Putz für innen ist hier (Ost-Westfalen) wieder im Kommen, warum wohl?

    MfG
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  16. #14
    MAB
    Gast

    Heee!!!!!

    Ich hab doch gar nichts gegen das Verputzen als solches gesagt. Natürlich ist das die beste Lösung.

    Aber eben nicht billig, wenn es gemacht wird. Und es kann eben nicht jeder. Ich zum Beispiel nicht.

    Josef: daran hatte ich jetzt gar nicht gedacht. Hast natürlich Recht. Ich hab im Moment vier weiße Wannen in Bearbeitung, die alle undicht sind.
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  17. #15
    Themenstarter

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    mmmmmmh

    was soll ich jetzt dazu sagen? Wies scheint, muß ich das Gästezimmer schon mal komplett verputzen (bekomm ich wohl auch hin, ich brauch nur eeeewig dazu und mag das rumgepansche nicht - Platten sind mir halt lieber), eine Hinterlüftung kommt hier nicht in Frage. Wie siehts denn da mit den Heizkosten aus, wenn ich da nur einen Putz habe, muß ich dann immer die ganze Betonwand beheizen. Mir ist ja schon klar, wie MB oben sagte, daß ich den Keller richtig nutzen muß, also ganzjährig mindestens 13°C und wenn richtig aufheizen, dann auch langsam wieder abkühlen und lüften natürlich.
    Wie siehts in meiner Holzwerkstatt ( -da hat MB wieder nicht richtig gelesen, war oben schon erwähnt )aus, da will ich wenigstens stellenweise nicht auf Holz verzichten. Wie bekommt man das konkret SCHIMMELRISIKOFREI hin.
    Vielen Dank schon mal für die rege Beteiligung - das eilig nehme ich etwas zurück - ich denke nochmal in Ruhe nach- aber ich brauche einfach Ordnung in meinem Keller um die viele Arbeit im Holzrahmenbau (@Josef, deshalb putz ich sie nicht mit - alles Trockenbau!)darüber zu bewältigen.
    MfG
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