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Isolierung

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  1. #1

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    Isolierung

    Hi!

    Gerade fällt mir etwas ein, was ich eigentlich schon vor Wochen gefragt haben wollte ...

    Bei Abschluss des Hausbauvertrages haben wir uns damals für ein KFW60-Haus entschieden. Der Mehrpreis zu KFW40 stand in keiner Relation zu den Einsparungen ...

    Irgendwann erhielten wir dann die Wärmeberechnung und stellten fest, dass nur ein Wert geringfügig zu hoch war, um auf das jetzige KFW55 zu kommen.
    Ein einfacher Vorschlag der Planerin - die Dämmung im DG-Boden (Trockenbau) von 20 cm auf 25 erhöhen.
    Für meinen Teil musste ich also 300 € mehr Material bezahlen und konnte sogar meinen KFW-Kredit noch abändern lassen - was überschläglich zu 2.500 bis 3.000 € Einsparungen an Zinsen in den nächsten 10 Jahren bringt.

    So weit - so gut ...

    Nun haben wir eine Dachbinderkonstruktion.
    Darunter wurde die Dampfsperre angebracht und zwischen die Balken des Daches die Dämmung eingebracht.

    Die Balken haben eine Höhe von 20 cm, in die 25 cm Dämmung (Wolle) eingebracht worden sind.

    Bringt das nun wirklich etwas an Heizersparnis?
    Darf die Wolle überhaupt "gepresst" werden? Dämmen nicht eigentlich die Hohlräume der Wolle?

    Da ich noch 6 cm Unterkonstruktion für eine Holzedecke bekomme - wäre es da nicht sinnvoller, die 5 cm unter die Dampfsperre in die Holzdecke zu legen?

    Oder mache ich mir da unnötig einen Kopf? Birgt mein Vorschlag andere Nachteile?

    Danke im Voraus
    Olaf
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  2. Isolierung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MoRüBe
    Gast

    Wer ist denn...

    Zitat Zitat von oberh Beitrag anzeigen
    Die Balken haben eine Höhe von 20 cm, in die 25 cm Dämmung (Wolle) eingebracht worden sind.
    ... auf den Trichter gekommen???

    Wie sieht die gesamte Dachkonstruktion aus?
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  4. #3

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    Wieso? Kann mensch schon machen, nur sinnvoller Weise dann 2-lagig. Eine Lage h = 20 cm und eine Lage h = 6 cm (5 gibst glaub ich nicht) über alles.
    Beseitigt gleich noch die "Wärmebrücke" Deckenbalken etwas.
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast

    In der Kehlbalkenlage...

    ... ja, aber doch wohl nicht in der Schräge!

    Du Hirsch!
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  6. #5

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    und schafft ...

    ... obendrein noch eine Installationsebene, die die Konvektionssperre vor Beschädigungen schützt.

    Aber: 20%-Regel beachten!
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  7. #6

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    Zitat Zitat von oberh Beitrag anzeigen
    Ein einfacher Vorschlag der Planerin - die Dämmung im DG-Boden (Trockenbau) von 20 cm auf 25 erhöhen
    Tö-röhr

    Also oberh - um wat gehts. Decke, Schräge, beides?
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  8. #7

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    ich gehe davon aus, dass du jetzt nur den waagerechten Boden meinst, aber was meinst du mit gepresst? Sind die 25cm auf 20 cm zusammengedrückt worden?
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  9. #8
    MoRüBe
    Gast

    Also, nach durchforsten...

    ... alter Beiträge isses wohl ein Walmdach mit 27° als DHH mit GÜ

    Also isses wohl keine Schräge.

    Also ich Hirsch.

    Menno, alles muß man selber rausfinden

    Aber die Frage bleibt, wieso von 25 auf 20 gepresst?
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hi!

    Sorry - habe jeweils die letzten drei Tage 12 h auf der Baustelle verbracht.

    Danke erst mal für die Antworten!

    Die Isolierung steckt in der Deckenkonstruktion des OG - sprich nicht in der Schrägen.
    Unser Dach ist eine Fachwerkbinderkonstruktion.
    Die waagerechten Balken der einzelnen Elemente bilden die Decke zum Spitzboden und sind 20 cm hoch.
    Zwischen den Elementen wurde die Wärmedämmung gelegt.
    Somit @Jürgen: Ja!

    @KPS.EF: Welche 20% - Regel bitte?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von oberh Beitrag anzeigen
    Hi!

    Sorry - habe jeweils die letzten drei Tage 12 h auf der Baustelle verbracht.

    Somit @Jürgen: Ja!
    wenn das tatsächlich so ist, dass die 5 cm ( also von 25 auf 20) gedrückt wurde, ist die relativ nutzlos die Dämmung, dann lasse die mal wieder entfernen und 2-lagig lose verlegt einbauen, 20 + 5 wie schon jemand sagte, dann wären die Wärmebrücken im Bereich der Dachbinder gleich überbrückt
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  12. #11
    Bauexpertenforum
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    Wartet mal...

    Ist der Spitzboden begehbar?

    Balkenlage oben offen mit ein paar losen Dielen?

    Fachwerkbinder = Nagelplattenbinder?
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  13. #12

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    Zur 20%-Regel ...

    Diese Daumenregel besagt, dass nicht mehr als 20% des Gesamtdämmvermögens einer mehrschichtigen Konstruktion, die zur wärmetauschenden Gebäudehülle gehört, raumseitig von der Dampfbremse/Konvektionssperre angeordnet werden sollte ...

    Siehe z. B. auch in #5 von: http://www.bauexpertenforum.de/showthread.php?t=3371

    oder auch hier, hier oder über jede Suchmaschine leicht zu finden ...
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hallöle!

    Danke Euch erst einmal.

    Heute war doch tatsächlich der Trockenbauer da, um meine Einschubtreppe einzubauen.

    Da habe ich ihn dann gleich mal auf die Dämmwolle angesprochen.

    "Isch hab´ da 24-er drin"

    Das widerspricht schon mal der Vertragserweiterung ...

    "neh - wer sagt das denn? - natürlich darf ich die Dämmung zusammendrücken ... Außerdem wölbt sich ja noch die Dampfsperre nach unten ... "

    Keine Antwort folgte dann auf meine Frage, wodurch die Dämmwolle ihre dämmende Wirkung wohl erreicht?
    (Hätte wohl besser ne kleine Hilfestellung gegeben mit: Was schmeckt beim Käse am Besten ... ?)

    Dann bekam ich noch den Hinweis, dass das WDVS bis unter die Unterspannbahn hätte gezogen werden müssen ...
    Und da eine Belüftung des Spitzbodens ja sowieso nicht existiert, brauchen wir auch vorerst die pitschnasse Dämmwolle nicht austauschen ...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    ich weiss ja nicht was dein Trockenbauer beruflich macht, aber Trockenbauer iss er nicht...

    Nasse MW muss raus, Ursache finden, beseitigen und Wolle erneuern, nicht trocknen

    Gipser
    Geändert von Gipser (10.02.2011 um 14:52 Uhr) Grund: Zusatz
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  17. #15
    Themenstarter

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    Hi Gipser!

    MIR ist das auch klar - und ich bin Laie.

    "Dann bekam ich noch den Hinweis, dass das WDVS bis unter die Unterspannbahn hätte gezogen werden müssen ..."

    Hier möchte ich gerne noch etwas ergänzen.

    Zunächst einmal habe ich gerade eine kleine Skizze erstellt und angehangen.
    Soooo ungefähr sieht der Übergang WDVS-Dach aus.
    Nagelt mich bitte nicht zu sehr auf der Nagelbinderkonstruktion fest ... sie ist nur schematisch.

    Fakt ist tatsächlich, dass das WDVS am Holz des Dachüberstandes endet.

    Die Unterspannbahn geht durch bis zum Ende des Daches.

    Bereits in der Vergangenheit und auch jetzt finde ich lediglich Schnitte der verschiedensten Herstellerfirmen im Netz, bei denen das WDVS bis unter die Unterspannbahn gezogen worden ist.
    Jedoch sind hier immer Dächer skizziert, die entweder beheizt sind oder oder oder ...

    Unseren konkreten Fall finde ich leider nicht.

    Hat da von Euch vielleicht jemand was auf Lager - oder kann mir gar jemand bestätigen, dass die Ausführung richtig ist?

    Vielen Dank im Voraus
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