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Wie könnte unser Baufinanzierungskonzept Eurer Meinung nach aussehen?

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  1. #1

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    Wie könnte unser Baufinanzierungskonzept Eurer Meinung nach aussehen?

    Hallo zusammen,

    wir beabsichtigen im Herbst einen Grundstückserwerb über unsere Gemeinde und den Bau eines Einfamilienhauses.

    Aktuell sind folgende Rahmenbedingungen gegeben: - nichteheliche Lebensgemeinschaft ohne Kinder - beide berufstätig - aktuelles monatliches Nettoeinkommen von ca. 4.500EUR (ohne variable Gehaltsanteile) - vorhandenes Eigenkapital ca. 110.000EUR - geplantes Gesamtbudget 300.000EUR

    Wie würdet Ihr die Baufinanzierung aufstellen?

    Folgende Aspekte sollten berücksichtigt werden: - Kombination von Finazierungsbausteinen (KfW, weitere Förderprogramme, etc.) - Berechnung auf Basis eines Gehaltes!? - ein Kind und somit eingeschränkte Beschäftigung der Frau in Zukunft - rechtliche Aspekte aufgrund nichtehelicher Lebensgemeinschaft - weitere Aspekte sind herzlich willkommen ;-)

    Sofern weitere Infos notwendig sind, gebe ich diese natürlich gerne.

    Danke im Voraus. Viele grüße T.
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  2. Wie könnte unser Baufinanzierungskonzept Eurer Meinung nach aussehen?

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  3. #2

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    Na interessant ist doch erstmal wieviel Netto wegfallen wenn ein Einkommen, vermutlich das der Frau, wegfällt. Dann die Frage wieviel ihr über die KFW Finanzieren wollt. 50k ? Welches Programm? Kann denn euer HAus mit dem Budget dann das Programm der KFW? Gesamtbudget inklusive Nebenkosten oder plus?


    Total pauschalisiert ohne tief in die Materie einzusteigen braucht ihr 300k - 110 = 190 die Ihr Finanzieren müßt. Theoretisch 50k über KFW fehlen noch 140T Euro. Bei der KFW könnt Ihr mit nem Tilgungsplanrechner schauen wie hoch die Belastung ist.

    140T bei Annuität und einer der großen Direktbanken mit unter 70% Beleihungsaufwand zahlt ihr momentan ca. 3,86% Zinsen bei 15 Jahren festlegung. Mit 1% Tilgung wären das 567Euro im Monat.

    Vor dem Hintergrund dürfte das grob passen, allerdings ist wohl wirklich die Frage was da an Einkommen weg fällt.
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  4. #3

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    Nicht eheliche Lebensgemeinschaft ist für die Bank das kleinere Problem.
    An eine Regelung denken, falls es eine nie ehelich gewordene Alleinschaft werden sollte (wer hat wieviel an EK und wieviel an Rate geleistet)

    Ich zweifle an den 300T Gesamtkosten.
    Mit 4,5 k€/M + Zulagen gewöhnt mensch sich an einen gewissen "Lebensstil", der sich nach meiner Erfahrung im Anspruch ans eigene Haus widerspiegelt (was ja auch i.O. ist).
    Wenn in den 300T alles mit drin sein soll, wird das Haus eher bescheiden ausfallen.
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  5. #4

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    Bevor ich mich an eine Prognose wage, würde mich noch Euer Alter interessieren. Hintergrund, der Planungshorizont sollte natürlich dem Alter entsprechend gewählt werden.

    Was die KfW betrifft, so wäre zu klären, was für einen Standard das Haus erfüllen soll. Erst dann kann man über die Zusammenstellung der Programme spekulieren.

    Je nach Einkommensverteilung und Eurer Familien-/Lebensplanung kann man dann in die Details gehen.

    Ein paar grundsätzliche Punkte:

    Die Tilgung sollte möglichst hoch gewählt, also die aktuell günstigen Zinssätze für eine schnelle Entschuldung nutzen. 1% anf. Tilgung ist zu wenig, min. 2% oder 3% ansetzen. Sondertilgungsoption um freies Einkommen (variabler Anteil) sinnvoll zu nutzen. Man kann eine Finanzierung auch möglichst flexibel aufbauen, aber das erfordert Selbstdisziplin, sonst sind Überraschungen vorprogrammiert.

    Beim Eigenkapital an Reserven denken, also nicht alles einsetzen. Immer die monatliche Liquidität im Auge behalten. Das gilt insbesondere für die Zeit der Schwangeschaft, Elterngeld usw.

    Ob die 300T€ für das Haus ausreichen, kann man jetzt noch nicht sagen. Da spielen Eure Ansprüche eine nicht unerhebliche Rolle, aber auch der o.g. "Standard".

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
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    Grundsätzlich sollte das Gesamtbudget wirklich alles beinhalten. Das wäre zumindest erst einmal der Wunsch.

    Zugegeben frage ich mich auch, wieviel ich bei der KfW aufnehmen sollte. Welches Verhältnis könnte da Sinn machen? Im Prinzip dachte ich da lediglich an das Programm 124/ 134.

    Also wäre ich zwischenzeitlich bei folgendem Finanzierungskonzept:
    110k EK
    50k KfW 124/ 134
    140 FK

    So einfach ist das!? ;-) Oder kann man es weiter optimieren?

    Gehen wir mal davon aus, dass für zwei Jahre 1.5kEUR (Netto der Frau) entfallen...

    Also müssten man es hier mit der Bank vermutlich etwas flexibler gestalten (Tilgung anpassen, Sondertilgungen vereinbaren)!?

    Ralf, ohne Zweifel ist ein Gesamtbudget von 300k sehr überschaubar. Bescheiden ist immer relativ, aber ich hoffe, dass es das eben nicht wird.

    Die Grundstückspreise hier sind mit ca. 87EUR/m2 im erschlossenen Zustand sehr überschaubar. Da haben wir etwa 60k bis 65k eingeplant.

    Ansonsten müssen wir schauen. Aber es soll ein 2geschossiges Haus mit Zeltdach sowie etwa 180m2 Wohn- und 45m2 Nutzfläche werden. Das ganze ohne Keller, allerdings mit Doppelgarage. Die technische Ausstattung sollte zumindest gehoben sein. Vermutlich schlägst Du nun die Hände über dem Kopf zusammen!?

    Naja, ich hoffe da auch auf Kontakte im näheren Handwerkerbekanntenkreis.

    Viele Grüße
    T
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  7. #6

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    Zitat Zitat von myhome2011 Beitrag anzeigen
    Gehen wir mal davon aus, dass für zwei Jahre 1.5kEUR (Netto der Frau) entfallen...
    Elterngeld?
    Oder rechnest Du für längere Zeit mit nur 1 Einkommen? d.h. Einkommensverteilung 3.000,- € zu 1.500,- €?

    Vom Einkommen passt das schon mit der monatlichen Belastung, da ist noch Reserve.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    Wir beiden sind im Übrigen 34 sowie 32 Jahre alt.
    Standard für KfW!? Keinen Schimmer. Du meinst vermutlich den Energiestandard!? Na, für den Standard 70 gibt's auch noch ein Programm. Aber was würdet Ihr in so ein Haus einbauen? Was ist aus Eurer Sicht ökonomisch und würde Sinn machen!? Muss eh mal zur Energieberatung. Trotzdem würde mich Eure Meinung interessieren... Danke!!!
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  9. #8
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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Elterngeld?
    Oder rechnest Du für längere Zeit mit nur 1 Einkommen? d.h. Einkommensverteilung 3.000,- € zu 1.500,- €?

    Vom Einkommen passt das schon mit der monatlichen Belastung, da ist noch Reserve.

    Gruß
    Ralf
    Elterngeld/ Kindergeld hab' ich nicht mal berücksichtigt.

    Die Einkommensverteilung liegt etwa in dem Bereich.

    Also gehe ich mal davon aus, dass das nicht der Kackpunkt sein dürfte.

    Danke!!!
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  10. #9

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    Zitat Zitat von myhome2011 Beitrag anzeigen
    Ansonsten müssen wir schauen. Aber es soll ein 2geschossiges Haus mit Zeltdach sowie etwa 180m2 Wohn- und 45m2 Nutzfläche werden. Das ganze ohne Keller, allerdings mit Doppelgarage. Die technische Ausstattung sollte zumindest gehoben sein. Vermutlich schlägst Du nun die Hände über dem Kopf zusammen!?

    Abzgl Grundstück, Notar, Grundbuch, Grunderwerbssteuer usw. bleiben rd 200 - 205k€
    Abzgl. der Anschlüsse für GWSTk noch 195k
    Abzgl. Garagen (08/15) noch 180k
    Abzgl. Aussenanlage, bestehend ausMaschendrahtzaun, Betonpflaster für Weg und Zufahrt, sonst Rasen noch 170k

    Soll ich weitermachen?

    Oder hast gemerkt, dass sich Wunsch und Wirklichkeit "nicht ganz" decken.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von myhome2011 Beitrag anzeigen
    Aber was würdet Ihr in so ein Haus einbauen? Was ist aus Eurer Sicht ökonomisch und würde Sinn machen!? Muss eh mal zur Energieberatung. Trotzdem würde mich Eure Meinung interessieren... Danke!!!
    Grundsätzlich gilt, je geringer der Energiebedarf für das Beheizen, um so ruhiger kann man auch in Zukunft schlafen. Später optimieren wird immer teurer.

    Welches Konzept man verfolgt, hängt auch von Euch bzw. Eurem budget ab.

    Zitat Zitat von myhome2011
    Die Einkommensverteilung liegt etwa in dem Bereich. Also gehe ich mal davon aus, dass das nicht der Kackpunkt sein dürfte.
    Richtig, das sollte passen.

    Gruß
    Ralf
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  12. #11

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Abzgl Grundstück, Notar, Grundbuch, Grunderwerbssteuer usw. bleiben rd 200 - 205k€
    Na ja Ralf, ich weiß ja nicht, wo Sie Ihre Grundstücke kaufen - aber so gerade mal 35T€ Nebenkosten für den Grundstückskauf, das ist doch wohl schon heftig!
    Ich denke, dass rund 5T€ an Nebenkosten für den Grundstückskauf mehr als ausreichen!
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  13. #12

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    Da oben stehen zwar 65k€, aber die ergeben bei 87 €/m² rd 750 m² Grundstück.
    180 m² bei 1 1/2 Geschossen machen rd. 130 m² Grundfläche fürs Haus. Dazu 45 m² Nebengelass + 50 m² Do-Garage sind rd. 220 m² bebaute Fläche. Wege, Zufahrt und Terrasse dazuaddiert, den Garagenbonus grob einkalkuliert
    reden wir über 240 - 250 m² Fläche für die GRZ.
    Macht ne GRZ von 0,33. Das wird enge.
    Ich hatte nur die knapp 90 €/m² im Kopf und hab dreist an Hand der Hausdaten auf ein 1.000 m² Grundstück getippt.

    Wenn man die 65 ansetzt sind 35 an Nebenkosten "etwas" viel
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Ralf Dühlmeyer Beitrag anzeigen
    Wenn man die 65 ansetzt sind 35 an Nebenkosten "etwas" viel
    Ach.....inkl. Planungskosten....

    duckundganzschnellwech
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Also ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass du fuer 300.000 EUR wirklich nur nach Mindeststandard baust.
    Und dann hast du aber noch keine Aussenanlagen!

    Denn bei 65.000 EUR Grundstueck (inkl. Notar/Grunderwerbssteuer dann wohl 68.000 EUR) bleiben dir nur 232.000 EUR fuer's Haus.
    Davon kannst du dann nochmal 20.000 Nebenkosten abziehen (Anschlusskosten, Erdarbeiten etc.).
    Bleiben ca. 210.000 EUR. Das kann als KfW 70 Haus hinhauen, muss aber nicht. Such' dir mal ein paar Anbieter (am besten auf Grund von Empfehlungen ehemaliger Bauherren) aus und lass dir konkrete Angebote erstellen.
    Und nicht vergessen: Es ist noch ein laaaanger Weg
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  17. #15

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    Cool

    Die technische Ausstattung sollte zumindest gehoben sein.
    Das wird wirklich schwer... Wir wollten insgesamt nicht mehr als 350k € ausgeben - ähnliche Grundstückkosten und Bauweise (allerdings mit Keller). Jetzt werden es wohl 450k € und unsere (vermutlich) gehobenen Ansprüche mussten ziemliche Einbußen hinnehmen.

    Bisherige sichere Kosten bei eher ländlicher Gegend:

    Grundstück ca. 75000 € inkl. Nebenkosten
    Haus (ohne Böden, Streichen, Nebenkosten) 300.000 €
    Küche 12.500 €

    und da kommt natürlich noch einiges dazu z.B. Aussenanlagen, Anschlüsse, Möbel usw.

    Ich würde Dir raten eher von 400k auszugehen und Dich zu freuen wenn es wirklich weniger werden sollte!

    Schönes Wochenende
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