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  1. #1
    Gast
    Gast

    Alten Dachstuhl imprägnieren

    Ich habe einen etwa 50 Jahre alten Dachstuhl, an dem eigentlich alles ok ist. Nun sagte der Gutachter, ich sollte das Holz mal wieder imprägnieren und das beste überhaupt sei Bienenwachs. Nun meine Fragen:
    1. Ist Bienenwachs das beste? Sicher ist es das gesündeste (für Menschen).
    2. Wie trägt man das auf? Ist das in Lösung und das Lösemittel verdunstet oder muss man festes Wachs heiß machen und dann schnell auftragen?
    3. Gibt es andere gute Möglichkeiten?

    Danke für Tips!
    Werner
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  2. Alten Dachstuhl imprägnieren

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    MAB
    Gast

    Wozu?

    Wozu soll das denn gut sein? Man kommt doch an viele Stellen ehh nicht mehr dran. Ist das ein offener Dachstuhl? Ungedämmt? Sind denn irgendwelche Schäden vorhanden oder ist ein Umbau geplant?
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  4. #3

    Registriert seit
    09.2002
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    Beiträge
    416

    Überlüssig wie sonst was

    Das Ansinnen, einen über 50 Jahre alten Dachstuhl mit Bienenwachs zu behandeln halte ich auch für absurd. Der hat bisher standgehalten und wird die nächsten 50 Jahre auch überleben, soweit er raumhaltig ist. Der Gutachter meint mit imprägnieren womöglich das "Vergiften" von Holz.

    Meinem eigenen Sichtdachstuhl - 17 Jahre alt - habe ich seinerzeit mit einer Rosner-Wachsbeize annähernd farblos behandelt und der sieht heute noch aus wie neu, dh. ohne jegliche Vergilbung. Allerdings ist die Wachsbeize empfindlich gegen alles was heiß ist wie z.B. zu nahe kommend Leuchten.
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  5. #4
    Avatar von MaMa
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    Leipzig
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    SV f. Holzschutz, Arbeitsvorbereiter Holzb
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    Mit Acryl und Schaum kann man ganze Häuser baun.
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    Was war denn das für ein Gutachter?

    Schließe mich meinen Vorrednern mal an. Abgesehen davon sollte ein brauchbarer Gutachter sich auch mit den notwendigen Normen wenigstens oberflächlich auskennen. Ich habe einen Dachstuhl, der ist aus einer bestimmten Holzart mit bestimmter Qualität bei bestimmter Nutzung. Daraus ergibt sich eine Gefährdungsklasse, der zu einem Maßnahmenkatalog führt. Er kann mit einer nachträglichen Schutzbehandlung enden, die auch Imprägnierung genannt wird. Bienenwachs hat sicherlich einen imprägnierenden oder schützenden Charakter, kommt aber nicht im Holzschutzmittelliste vor, weil es eher ein Pflegemittel für Belagsoberflächen oder Möbel ist. Wachs hat im Dachstuhl eigentlich nix zu suchen. Entweder ist die Bauart so, daß kein chem. holzschutz erforderlich ist oder Chemie kommt abgestimmt auf Konstruktion und Nutzungsart zum Einsatz. Und genau das schreibe ich mein Gutachten, einschl. aller notwendigen Verfahrenshinweise rein und nix anderes...
    Grüße aus Leipzig von
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  6. #5
    MAB
    Gast

    Danke MaMa

    Schön, daß Du mich bestätigst.

    Gruß nach Leipzig aus Dortmund
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